Freitag, 20. April 2018

Rezension | Highschool Princess - Verlobt wider Willen von Annie Laine

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Titel: Highschool Princess - Verlobt wider Willen
Autor: Annie Laine
Reihe: nein
Buchart: Ebook
Genre: Jugendbuch
Seiten: 303
Preis: 3,99 Euro
ISBN: 978-3-646-60392-7
Erscheinungsdatum: 01. März 2018
Verlag: Im.press










Die 17-jährige Prinzessin Sarafina ist es leid, das Leben einer Royal zu führen. Die hübschen Kleider, die königlichen Bälle, all das würde sie nur zu gern gegen ein normales Leben eintauschen. Als ihre Eltern jedoch beschließen sie mit einem Prinzen zu verloben, scheinen ihre Träume in weite Ferne zu rücken. Um wenigstens noch ein bisschen ihr Leben genießen zu können, nimmt die Prinzessin kurz entschlossen an einem Schüleraustausch in den USA teil. Doch so leicht, wie sie sich die Highschool vorgestellt hat, ist sie dann doch nicht, und das Inkognito-Leben erweist sich als höchst kompliziert. Sarafinas einziger Lichtblick ist Leo, der sie mit seinen intensiv grünen Augen von Beginn an verzaubert. Wie dumm, dass sie vor ihm verbergen muss, wer sie wirklich ist…

Das Cover zum Buch finde ich sehr passend, vor allem wegen der Farben, die schon sehr an eine Prinzessin erinnern und das Mädchen mit dem hübschen Diadem.

Die Protagonistin Sarafina ist eine sehr selbstständige Person, weswegen sie auch einmal raus aus ihrem Alltag möchte. Sie hat nur noch 1 Jahr, bis sie volljährig ist und damit auch verheiratet wird, also möchte sie dieses Jahr wie ein ganz normaler Teenager verbringen. 
Für mich klang das alles sehr verständlich, ich hätte mich in ihrer Situation wohl genau so verhalten und konnte mich deswegen sehr gut mit ihr identifizieren. 
Ich finde es gut, das sie nicht nur das Liebchen ist, und alles tut was ihre Eltern ihr sagen. Sie wahrt auch nicht immer die Etikette, was teilweiße sehr lustig war und mich zum schmunzeln brachte. 
Für diese Geschichte war sie die perfekte Protagonistin.

Die Geschichte lässt sehr schnell erschließen was im Buch passieren wird und wie das ganze ausgeht. Ich habe mir bereits sehr früh gedacht, wie das ganze ablaufen wird und hatte damit recht. Dennoch war die Geschichte nicht langweilig und ich hätte sie deswegen auch nicht abgebrochen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne und vor allem ihre liebe zu den eigenen Protagonisten sticht hier sehr heraus. Alle Charaktere im Buch sind sehr gut ausgearbeitet und geben dem Leser das Gefühl, diese bereits Jahrelang zu kennen. Auch die vielen kleinen Ideen und emotionen, die Annie Laine mit in die Geschichte einbringt, finde ich grandios.

Annie Laine wurde im schönen Osthessen geboren. Nach dem Realschulabschluss führt sie ihr Leben zunächst in ganz verschiedene Richtungen. Sie schließt eine Ausbildung ab und arbeitet ein halbes Jahr auf der Kanareninsel Teneriffa, findet aber nicht ihre Passion darin. Das zieht sie schließlich zurück zu den Büchern. Während sie tagsüber Buchhandel/Verlagswirtschaft studiert, verbringt sie ihre Nächte mit dem Schreiben eigener Texte und betreibt einen Bücherblog.

Cover 5/5
Charaktere 5/5
Schreibstil 5/5
Spannung 2/5
Ende 4/5

Eine schöne Prinzessinengeschichte, die den Leser unterhält und zum Träumen bringt.

5 von 5 Chibis









Sonntag, 15. April 2018

Rezension | Land of Gods - Die Kinder vom Olymp von Alia Cruz

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Titel: Land of Gods - Die Kinder vom Olymp
Autor: Alia Cruz
Reihe: Teil 2 von 2
Buchart: Ebook
Genre: Fantasy
Seiten: 290
Preis: 3,99 Euro
ISBN: 978-3-646-60399-6
Erscheinungsdatum: 04. Januar 2018
Verlag: Im.press










**Wenn nur ein Mensch dein göttliches Herz besänftigen kann…**
Als Schönste der Schönsten im Luxus des Olymps leben und die Herrschaft über die gesamte Menschheit übernehmen, das wurde der Halbgöttin Liliana von Zeus versprochen. Nur dafür hat sie die versunkene Insel Atlantis verlassen und keinen der um sie in Arenakämpfen ringenden Jungen zum Mann genommen. Doch der Zugang zum Olymp ist versperrt und der Göttervater Zeus schwächer denn je. Stattdessen lebt Liliana nun auf einem künstlichen Olymp inmitten Griechenlands und versinkt immer tiefer in ihrer eigenen Wut und Einsamkeit. Bis der Todesgott Hades ihr einen Sklaven zum Geschenk macht – einen athletischen Straßenkämpfer, mit dem sie ihre Fähigkeiten üben soll und der sie einen ganz neuen Blick auf die Menschen werfen lässt…

Ich finde Fantasy-Romane die von Göttern handeln sehr interessant, weswegen ich dieses Buch gelesen habe. Dies ist der zweite Band einer Reihe, ich habe den ersten jedoch nicht gelesen und bin trotzdem sehr schnell in die Geschichte eingestiegen.

Liliana ist eine sehr aufbrausende Persönlichkeit, sie fährt sehr schnell aus der Haut und ich mochte sie trotzdem recht gerne. Auch wenn sie eher negativ auftritt merkt man das sie trotzdem Gefühle hat und auch während der Geschichte erwachsener zu werden scheint. Ihre Handlungen waren nicht immer nachvollziehbar, doch sie hat vorher ganz anders gelebt und kennt es wohl nicht anders. Ob sie im ersten Band bereits so war, weiß ich leider nicht.

Der Schreibstil des Buches war schön gestaltet. Vor allem die Beschreibungen der Umgebung haben mir gut gefallen und haben mich direkt nach Griechenland geführt. Auch die Protagonisten haben mir gut gefallen, jeder ist seiner Rolle treu geblieben und war einzigartig. 
Im Nachhinein hätte ich sehr gerne gewusst, wie die Charaktere im ersten Band waren, aber ich bin am überlegen mir diesen noch zuzulegen. Ab und zu hat bei mir etwas das Verständnis zum Zusammenhang der Geschichte gefehlt, dennoch lässt sich der zweite Teil wunderbar als Einzelband lesen. 

Alia Cruz lebt in Oberhausen. Lange Zeit hat die Autorin als Tierheilpraktikerin und Tierpsychologin gearbeitet. Seit 2016 widmet sie sich hauptsächlich ihrer schriftstellerischen Tätigkeit. Daneben hat sie auch ihr zweites Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Journalistin im Galoppsport. Da Pferderennen ihre Leidenschaft sind, reist sie auch gerne zu großen Renntagen außerhalb Deutschlands. Aber dabei darf das Lesen nie zu kurz kommen.

Cover 5/5
Charaktere 5/5
Schreibstil 4/5
Spannung 3/5
Ende 4/5

Eine tolle Geschichte, die mir gut gefallen hat. Ich mochte das Buch vor allem, wegen seiner nicht klischeehaften Protagonisten.

4 von 5 Chibis






Samstag, 14. April 2018

Rezension | Wellenflügel 2 - Sog der Kälte von Awen Eibner

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Titel: Wellenflügel - Sog der Kälte
Autor: Awen Eibner
Reihe: Teil 2 von 3
Buchart: Ebook
Genre: Fantasy
Seiten: 317
Preis: 3,99 Euro
ISBN: 978-3-7438-4173-4
Erscheinungsdatum: 17. November 2017
Verlag: BookRix








 
Streitigkeiten in Familien sind nichts Besonderes. Zerwürfnisse sind es ebenso wenig. Umso besorgniserregender, welche Folgen beide nach sich ziehen.
Als Shenoa nach wochenlanger Abwesenheit ins Schloss der Susurrs zurückkehrt, bringt sie etwas mit, das Keanu unter Zugzwang setzt. Er fürchtet um das Erbe seiner Kinder und verstößt seine Mutter aus der Familie. Damit setzt er einen Prozess in Gang, der seinen Wohlstand und sein Leben bedroht.
Aus ärmlichen Verhältnissen stammend muss Alvar aus dem Südosten Dominiens fliehen, gejagt von Wesen, die den Menschen nur aus Märchen oder als Dämonen bekannt sind. Zusammen mit anderen Flüchtlingen kann er sich durch einen letzten Trick aus der Falle retten - vorerst. Seine Flucht führt ihn über dunkle Wege, gegen die Wassermagie allein so wenig auszurichten vermag wie gegen seine Verfolger …
 
Band 1 der Reihe hatte mir ja schon super gefallen, umso mehr hab ich mich gefreut das die Geschichte nun endlich weiter ging und ich die Charaktere wieder begleiten darf.
 
Der Einstig in den zweiten Band fiel mir sehr leicht, ich wusste vom ersten Teil noch einiges, sodass ich nahtlos weiterlesen konnte, ohne noch mal im ersten Teil zu blättern. 
In diesem Band mochte ich Keanu besonders, denn bei ihm hat man die Veränderung richtig gemerkt, er ist erwachsener geworden und denkt mehr über die Zukunft seiner Familie nach. Ihm hat man es angemerkt das die Zeit vorran schreitet und er nicht einfach nur da sitzt und nichts tut. Er ist sich seiner Stellung in der Familie bewusst und tritt für diese ein.
Bei Gwen habe ich leider gar keine Veränderungen festellen können, auch ihr Handeln war eher eine widerholung des ersten Bandes und hat mich doch etwas gelangweilt.
Zum Schluss gibt es noch eine Gruppe von Flüchtlingen, die für mich leider gar nicht greifbar war. Hier hatten die Charaktere weder Tiefe noch irgendwelche bestimmten Fähigkeiten, die den Leser helfen, sie besser in Erinnerung zu behalten. Das fand ich sehr schade, denn gerade hier wäre mehr individualität von Nöten gewesen.

Der Schreibstil war trotzdem wieder schön zu lesen, ich bin nur so durchs Buch geflogen und habe mich immer auf die Kapitel mit Keanu gefreut. Die anderen Kapitel waren zwar auch gut, aber man hat irgendwie nichts neues zum lesen bekommen. Ich bin es gewohnt das zweite Bände von Trilogien meistens die schwächsten sind und daher bin ich sehr gespannt auf den dritten Band.

Awen Eibner wurde im letzten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts geboren und wuchs in Österreich auf. Bereits früh war sie von Büchern begeistert und probierte sich erstmals am Verfassen von Texten. 2011 vollendete sie ihren ersten Roman, den sie zwar zu veröffentlichen gedachte, es aber nie ernstlich versuchte. Drei Jahre später schrieb sie "Wellenflügel" und ein Jahr darauf die beiden Folgeromane. Alle drei wurden als Rohentwurf auf einer Schreibplattform veröffentlicht.

2016 veröffentlichte sie ihren Debütroman "Wellenflügel" per Selfpublishing und begann mit dem Verfassen von Rezensionen. Seitdem betreibt sie einen kleinen Blog, auf dem sie diese veröffentlicht.
 
Cover 5/5
Protagonisten 3/5
Spannung 2/5
Schreibstil 4/5
Ende 4/5

Ein eher schwacher zweiter Band, was mir aber die Freude auf den dritten Band nicht nimmt, ich bin sicher dieser wird mich wieder vollends überzeugen können.

3 von 5 Chibis



 
 
 

Sonntag, 8. April 2018

Rezension | Johnny und die Pommesbande - Wir sind die Schnellsten von Simone Buchholz

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Titel: Johnny und die Pommesbande - Wir sind die Schnellsten
Autor: Simone Buchholz
Reihe: nein
Buchart: Taschenbuch
Genre: Kinderbuch
Seiten: 160
Preis: 12,00 Euro
ISBN: 978-3791500263
Erscheinungsdatum: 19. Februar 2018
Verlag: Dressler









Johnny wohnt am Hafen und da ist auch das Revier seiner Bande. Mit dem Pommeswagen von Kirsche und dem besten Versteck der Welt, unter der Kirche von Pfarrer Löwenbein. Aber, ist das nicht ein bisschen langweilig? Immer nur am Hafen? Vielleicht ist es Zeit für was Neues und ein echtes Abenteuer! Und eh sie sich’s versehen, weht der Pommesbande ein ganz schön steife Brise um die Nase.
Eine aufregende Bandengeschichte über die cleversten Spürnasen seit "Emil und die Detektive" von Krimiautorin Simone Buchholz.

Das Cover des Buches fand ich sehr ansprechend für ein Kinderbuch, man sieht der Hintergrund besteht aus einem Pappteller und außen herum laufen die Kinder, um die es im Buch geht herum.

Der Inhalt konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen.

Es geht in dem Buch um den immer wiederkehrenden Ablauf: Die Gruppe trifft sich, zockt dann Touristen um ihr Geld ab (warum, wird nicht erklärt) und dann gehts ab zu kostenlosen Pommes und Limo bei Kirsche - einer Imbissbudenbesitzerin. 

Warum die Kinder überhaupt so kriminell sind und sich teilweiße 50 Euro am Tag durch Verarschung an Touristen einstecken war mir unerklärlich. Da sie eh jeden Tag kostenloses Essen bekommen und anscheinend auch Eltern bzw Familie haben, zu denen sie Abends nach Hause gehen fand ich es sehr verwerflich ein solches Verhalten zu zeigen. 

Da es in dem Buch keine wirkliche Handlung, sondern nur immer gleiche Abläufe des Tages gab, wurde es auch sehr schnell langweilig. Die Bande möchte zwar auch einmal etwas anderes machen, das betrifft aber nur den Ort und nicht das abzocken. 

Einzig der Opa von Johnny war mir sympathisch. Er hatte immer einen flotten Spruch auf Lager und war immer für seinen Enkel da, wenn dieser Sorgen hatte. 

Trotzdem war es für mich ein absolut ungeeignetes Kinderbuch. 



Simone Buchholz zog 1996 wegen des Wetters und ihrer Journalisten-Ausbildung an der Henry-Nannen-Schule nach Hamburg. Und blieb dort bis heute, mitten auf St. Pauli. Nach einigen Jahren als freie Autorin erschien 2008 ihr erster Kriminalroman »Revolverherz«. 

Ich kann dieses Buch leider nicht wirklich weiterempfehlen, da es ein wirklich schwieriges Buch war, das wohl eher nicht für Kinder geeignet ist.

1 von 5 Chibis







Rezension | Unter den Augen Amgas - In der Seele eine Wenetra von Aria Sees

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Titel: Unter den Augen Amgas - In der Seele eine Wenetra
Autor: Aria Sees
Reihe: Teil 1 von 2
Buchart: Taschenbuch
Genre: Fantasy
Seiten: 403
Preis: 10,95 Euro
ISBN: 978-1549754654
Erscheinungsdatum: 27. Oktober 2017
Verlag: Selfpublisher










Erstes Buch der "Amga-Reihe" Die Hybride Eigin, die einst aus den Lenden des Herrschers der Vulkanlanden entsprungen ist, muss sich der Aufgabe stellen, ihr Volk davon zu überzeugen, dass sie es wert ist unter ihresgleichen anerkannt zu werden. Schwer verletzt wird Eigin von den andersartigen Wesen Amgas aufgelesen. Eingeschleust unter Feinden, hat sie die Hoffnung, dass sie eines Mondes in das Land des Feuers zurückkehren kann. Doch stellt sie fest, dass die Fremden keine bösen Absichten haben, was sie an ihrem Auftrag zweifeln lässt. Ungewollt sprießen Freundschaften und auf eine ihr unerklärliche Weise fühlt sie sich zu dem Hybrid Féin hingezogen. Nur ahnt Eigin nicht, das ihre Ankunft in den Waldlanden eine Kette aus Ereignissen auslöst, die nicht mehr abzuwenden sind. Buch ist ab FSK 18 freigestellt, da es gewalttätige und sexuelle Abhandlungen enthält.

Mich hat zuerst das wunderschöne Cover des Buches beeindruckt, das eine Wenetra zeigt. Um diese Wesen geht es im Buch und ich bin fasziniert von ihnen.

Das Buch hat eine Vielzahl von Protagonisten, an die ich mich erstmal etwas gewöhnen musste. Dadurch das es so viele waren, und die Namen eher unbekannt bzw Fantasynamen sind, tat ich mich anfangs doch etwas schwer. Nachdem ich mich aber in die Geschichte eingelesen hatte, ging es.
Hauptsächlich geht es um Eigin, die eine Mischung aus 2 Völkern ist. Das besondere an ihr ist aber, das es 2 verfeindete Völker sind, der sie entstammt. Dadurch bekommt sie auch den Auftrag die Wenetra auszuspionieren. 
Ich mochte sie am Anfang irgendwie gar nicht, sie ist recht eigensinnig und auch frech. Zumal sie für den Feind bei den freundlichen Wenetra spioniert. Doch nach und nach mochte ich sie immer lieber, ich habe mich an ihre Art gewöhnt und auch sie hat sich im Buch zum besseren verändert. 

Der Schreibstil des Buches war gut zu lesen und die Ideen der Autorin haben mir gut gefallen. Das Aussehen der Wesen war wirklich einzigartig und etwas vergleichbares habe ich bisher noch nicht gelesen. Man kann am Cover etwas davon erkennen, die Wenetra haben nämlich keine Kleidung, sondern ein Blattwerk um den Körper, das sie schützt. Auch die anderen Wesen, die im Buch auftauchen waren sehr schön gestaltet und hatten etwas einzigartiges an sich. 

Von Geburt an lebe ich im Land der Horizonte.
Wo die Sonne das Ende der Welt streift und das Meer endlos scheint.
Mit Blick in die Ferne träume ich von Geschichten. Geschichten die ich selbst lese und andere die mich zwingen, sie zu Papier zu bringen. Zwischen Wahrnehmung und Gedanken sich einen Weg nach draußen suchen, um in den Herzen Anderer zu verbleiben, die ebenso wie ich die Welt in ihrer gesamten Schönheit erfühlen können.
Die Feinheiten des Lebens sehend, in ihrer Wahrheit und Vielfältigkeit, werde ich nie aufhören an meine Träume zu glauben.
Zwischen Hoffnung und Zweifel bringe ich Worte auf Papier und freue mich auf jeden Begleiter, der mir in fremde Welten folgt.
Sie liebt und hasst. Mit ihnen lacht und weint. -
Und in ihnen gefangen, wie mit ihnen verbunden ist und sich nicht scheut in Gefahren hinein zu stolpern.
Solange, bis die Zeit verrinnt und das Buch sich schließt und man doch nicht vergisst.

Cover 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 3/5
Schreibstil 5/5
Ende 4/5

Amga ist eine tolle Welt in die man als Leser eintaucht und so schnell nicht wieder vergessen wird. Ich mochte die Geschichte sehr gerne.

4 von 5 Chibis







Samstag, 7. April 2018

Rezension | Die Widersacher von Krateno von Lucian Caligo

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Titel: Die Widersacher von Krateno
Autor: Lucian Caligon
Reihe: Teil 2 von ?
Buchart: Taschenbuch
Genre: Fantasy
Seiten: 400
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3739246376
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2016
Verlag: Books on Demand










Über zehn Jahre sind vergangen, seit Enowir und Nemira die Intrige unter den Klans aufgedeckt haben. Nach diesem entbehrungsreichen Kampf scheint nun Frieden zwischen den Elfen von Krateno zu herrschen. Doch das verdorbene Land lässt den Bewohnern keine Ruhe. Die Vergiftung des Trinkwassers breitet sich unaufhaltsam aus. Dies ist jedoch nicht die einzige Bedrohung, der es gilt, sich entgegenzustellen.
Getrieben von Seelenpein und Hass kehrt ein alter Feind zurück, der nur ein einziges Ziel verfolgt: Die Auslöschung seiner eigenen Art.

Ich mochte bereits Band 1 sehr gerne und habe mich deshalb auf den zweiten Band der Reihe gefreut.

Dieser wirkt etwas düsterer, als der erste, was mir jedoch gut gefällt.

Die Protagonisten sind teilweiße bekannt. Wir haben wieder unseren Elfenkrieger Enowir, den ich besonders mochte und der auch in diesem Band eine große Rolle spielt.
Dann gibt es die Elfin Marelija, die an Enowirs Seite kämpft und ohne Furcht zu sein scheint. Ich musste mich erst daran gewöhnen, das hier nun eine andere Elfe als Nemira ist, aber ich mochte auch Marelija sehr gerne und hatte nicht den Eindruck das sie nur ein Ersatz für Nemira ist.

Der Schreibstil des Autors ist mir bereits bekannt und ich lese immer wieder gerne Bücher von ihm. In diesem Buch ist es düster und unheimlich, aber auch sehr spannend. Der Kampf um die letzten Wasservorräte, die noch genießbar sind gehen weiter und unsere Helden erleben einige Abenteuer, die manchmal doch gefährlicher sind, als man möchte. Ich musste bei jedem Kampf mitfiebern und konnte das Buch zum Schluss kaum aus der Hand legen.

Was dieses Buch aber zu etwas besonderem macht, ist das es in einem "geschlungenen Pfad" gelesen werden kann. 
Das bedeutet das man das Buch entweder ganz normal liest, so wie jedes andere auch. Oder man liest nach einem Kapitel, weiter im angegebenen Pfad. Dieser führt dann Quasi Teil 1 und 2 des Buches durcheinander fort, man bekommt hier jedoch viel schnell mehr mit, als wenn man das Buch normal liest. Mir hat das ganze sehr viel Spaß gemacht und ich könnte mir sowas in Zukunft öfter vorstellen.

Lucian Caligo, 1985 in München geboren, gehört zu den neuen aufstrebenden Selfpublishern. Nach seiner Schulzeit stolperte er in eine Bauzeichnerlehre, von der er sich zur Krankenpflege weiterhangelte. Fantastische und vor allem düstere Geschichten zu ersinnen, war in dieser Zeit nicht mehr als eine heimliche Leidenschaft. Erst im November 2014 beschloss er all seine Bedenken, wegen seiner Legasthenie und tausend anderen Gründen, über Bord zu werfen und seine Werke zu veröffentlichen.

Cover 4/5
Charaktere 5/5
Schreibstil 5/5
Spannung 5/5
Ende 4/5

Der zweite Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Die Welt, die der Autor hiermit erschaffen hat ist sehr vielseitig und interessant, sodass es nie langweilig wird.

5 von 5 Chibis







Mittwoch, 4. April 2018

Rezension | Mein Bullet Buch von David Sinden

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Titel: Mein Bullet Buch
Autor: David Sinden
Reihe: nein
Buchart: Taschenbuch
Genre: Lifestylebuch
Seiten: 224
Preis: 12,00 Euro
ISBN: 978-3-442-39334-3
Erscheinungsdatum: 18. März 2018
Verlag: Mosaik










Die Begeisterung für die Bullet-Journal-Idee ist weltweit riesig. Die Mischung aus handschriftlichem Kalender, Tagebuch, To-do-Liste und Ideenkladde ist genial und überzeugend. Wenn nur der hohe Aufwand nicht wäre: Selber eine Struktur anlegen, Jahres-, Monats- und Wochenübersichten zeichnen, Themen ausdenken und Listen schreiben ... Dieses Buch bietet den perfekten Start für alle, die es leichter haben wollen! Alle Kalenderseiten sind vorbereitet, außerdem etliche Listen und Themenseiten, viele Ideen und Anregungen zur individuellen Weitergestaltung. So steht der kreativen Ordnung nichts mehr im Weg!

Ich bin großer Fan von Notizbüchern und Kalendern. So habe ich vor einiger Zeit das Bulletjournal für mich entdeckt. Ich bin seitdem immer wieder auf der Suche, nach tollen Ideen und Inspirationen. Hierfür war dieses Buch genau das richtige für mich mich.

Das Buch startet mit einer kleinen Einleitung, in der wir erfahren was das Bullet Journal eigentlich ist. Dieses ist nur sehr kurz und knapp geschrieben, doch man bekommt eigentlich alle Informationen die man braucht. Im Anschluss kommt ein Inhaltsverzeichnis des Buches, das sehr übersichtlich ist und das ich sehr gerne benutze, wenn ich etwas bestimmtes suche. 

Mir gefällt die Aufmachung des Buches unglaublich gut. An sich könnte man das Buch für das ganze Jahr benutzen und bekommt immer wieder neue Seiten und Ideen vorgeschlagen. Ich persönlich benutze es unglaublich gerne, und habe Spaß daran noch Sachen dazu zu malen oder einfach das vorgefertigte Muster auszumalen, das man auf vielen Seiten findet. So kann man das Buch ganz individuell gestalten. 
Im hinteren Teil des Buches findet man Platz um pro Seite die Ziele einer Woche aufzuschreiben. Man hat großzügig Platz und kann hier auch mitten im Jahr anfangen, da nicht viel vorgegeben ist. Das ist eben das tolle am Bullet Journal. Ich freue mich immer wieder darin zu schreiben, zu zeichnen, auszumalen und meine Fantasie freien lauf zu lassen.



David Sinden hat bildende Kunst studiert. Er arbeitet als Kunstlehrer, Designer, Kinderbuchautor, Illustrator und TV-Produzent.

Ein tolles Buch für sowohl den Einstieg ins Bullet Journal Thema, als auch für alte Hasen, die mal etwas neue Inspiration brauchen. 

5 von 5 Chibis