Donnerstag, 9. November 2017

Rezension | Die Königschroniken Teil 1 - Ein Reif von Eisen von Stephan M. Rother

Die Königschroniken Teil 1 - Ein Reif von Eisen von Stephan M. Rother | Rowohlt Verlag | Broschiertes Taschenbuch | High Fantasy | 384 Seiten | Preis 14,99 Euro | ISBN: 978-3499273568 | Erscheinungsdatum: 20. Oktober 2017 | Teil 1 der Reihe

Im Kaiserreich der Esche herrscht Unruhe. Die Blätter des heiligen Baumes beginnen zu welken – ein Machtwechsel steht kurz bevor. 
Stammesfürst Morwa sucht in der düsteren Zeit die Völker des Nordens unter seinem Banner zu einen. Nur einen Stamm gilt es noch zu besiegen. Eile ist geboten, er spürt sein Ende nahen. Einzig die Kräfte der Sklavin Ildris erkaufen ihm eine letzte Frist. Doch welchem seiner Söhne soll er den Reif des Anführers anvertrauen? Die falsche Entscheidung könnte die Welt in Dunkelheit stürzen.
Zur selben Zeit will die junge Leyken aus dem Oasenvolk des Südens einen Schwur erfüllen: Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester und fällt dabei in die Hände von Söldnern. Kurz darauf findet sie sich in der kaiserlichen Rabenstadt im Netz höfischer Intrigen wieder. 
In der längsten und kältesten Nacht des Jahres spitzen sich die Ereignisse zu, das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen: Ildris’, die ein Geheimnis mit sich trägt, der ehrgeizigen Leyken und Morwas unehelicher Tochter Sölva. Können sie gegen die Dunkelheit bestehen? Kann eine von ihnen das Land aus der Dunkelheit führen?

Mich hat vor allem das Cover des Buches angesprochen, da es mich sehr an den Baum Yggdrasil erinnert und ich das Symbol sehr schön finde. Aber auch der Klappentext war sehr ansprechend und ich habe mich auf die Geschichte gefreut.

Wir verfolgen im Buch mehrere Handlungsstränge, die nicht unbedingt aufeinander treffen. Am liebsten mochte ich hier das Volk von Morwa und die Kapitel seiner Tochter. Diese erinnerten mich sehr an die Skandinavische Kultur und waren durch ihre Kriege und Einstellungen sehr spannend geschrieben. Aber auch Pol, ein junger Dieb hat mich sehr zum staunen gebracht und hat im Buch eine sehr wichtige Aufgabe zu erledigen. 

Die Handlungsstränge waren abwechselnd geschrieben und endeten meist mit einem kleinen Cliffhanger, was das Buch sehr spannend gemacht hat. Manchmal musste ich jedoch zum Ende des Buches blättern, da ich öfters mit den vielen Namen durcheinander kam und etwas verwirrt war. Es gibt in dem Buch sehr viel zu entdecken und die Welt die der Autor hier entworfen hat, ist wirklich grandios gestaltet. 
Der Bildhafte Schreibstil unterstreicht hier auch noch die Eindrücke, die diese Welt zu bieten hat und man konnte sich alles sehr gut vorstellen.

Das Ende des Buches endet - wer hätte es geahnt - mit einem Cliffhanger. Aber wir dürfen uns dafür umso mehr auf den März nächstes Jahr freuen, denn dann kommt Band 2 der Reihe raus. Ich freue mich jedenfalls schon sehr.

Stephan M. Rother wurde 1968 im niedersächsischen Wittingen geboren, ist studierter Historiker und war fünfzehn Jahre lang als Kabarettist unterwegs. Seit einem Jahrzehnt veröffentlicht er erfolgreich Romane, darüber hinaus ist er als Übersetzer tätig. Stephan M. Rother ist verheiratet und lebt in einem verwinkelten Haus voller Bücher und Katzen am Rande der Lüneburger Heide.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 4/5
Cover 5/5

High Fantasy vom feinsten. Ich habe mich sehr gut mit diesem Buch unterhalten und freue mich auf Band 2 der Reihe

5 von 5 Chibis


Dieses Buch habe ich im Zuge einer Leserunde bekommen, herzlichen Dank dafür





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