Dienstag, 31. Oktober 2017

Buchvorstellung | Macadam oder das Mädchen von Nr. 12 von Jean-Paul Didierlaurent

Macadam oder das Mädchen von Nr. 12 von Jean-Paul Didierlaurent | dtv Verlag | Taschenbuch | Kurzgeschichten | 160 Seiten | Preis 14,90 Euro | ISBN: 978-3-423-26145-6 | Erscheinungsdatum 07. Juli 2017

Die Aufregung der Kassiererin in einer Maut-Kabine, eine dubiose Mahlzeit, der erste Schuhabdruck auf dem Mond, ein Fliegenschiss mit fatalen Folgen …: Wunderbar originelle Figuren und Begebenheiten stehen im Zentrum dieser hinreißenden Erzählungsbands von Jean-Paul Didierlaurent, der mit seinem Romandebüt ›Die Sehnsucht des Vorlesers‹ weltweit Hunderttausende von Lesern verzaubert hat. Mal leicht, mal ernst, mal höchst ironisch, mal düster, unheimlich komisch, poetisch oder schräg und immer mit herrlicher Pointe: Mit Fug und Recht wurden auch diese Erzählungen des SPIEGEL-Bestsellerautors mit Preisen gekrönt. Übrigens: Erinnern Sie sich noch an die Buchseiten, die Guylain vor dem Reißwolf gerettet hat? Hier findet man die ganzen Geschichten dazu!

Ich glaube ich kenne niemanden, der keine Kurzgeschichten mag. Ich persönlich liebe sie, denn so hat man länger etwas von einem Buch (da ich mir die Kurgeschichten immer aufteile) und es gibt so viel zu entdecken. 

In diesem Buch sind 11 Kurzgeschichten enthalten, die alle sehr verschieden sind. Natürlich gibt es immer mal wieder welche die besser sind oder schlechter. Hier muss ich sagen hat das Buch am Anfang wirklich tolle Geschichten gehabt, die mich teils sogar sehr berührt haben. Jedoch wurden die Geschichten zum Ende des Buches immer wirrer und für mich nicht mehr so schön zu lesen. Es gab einige Geschichten, bei denen ich wirklich das Gesicht verziehen musste, weil ich sie dann noch nicht so toll fand. Dabei hat das ganze sehr gut angefangen. 

Besonders die erste Story war für mich ein Highlight. Denn hier geht es um eine Frau, die in einem Mauthäuschen arbeitet. Sie spricht ständig davon ein Handicap zu haben, jedoch erfahren wir dieses erstmal nicht. Sie lernt einen Mann kennen, der jeden Tag bei ihr am Mauthäuschen vorbei fährt und verliebt sich. Zum Ende der Geschichte erfahren wir ob es etwas mit den beiden wird und was eigentlich mit der Frau los ist. Ich war total begeistert von dieser schönen Geschichte. Weshalb ich sie hier in meine Rezension aufgenommen habe.

Auch die Aufmachung des Buches ist einfach nur toll. Die Seiten sind in blauer Schrift beschrieben und allgemein in blautönen gehalten. Es gibt teilweiße sogar andere Schriftarten, die mich doch überrascht haben, aber keinesfalls negativ.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen dieses Buch ist reine Kunst. 


Jean-Paul Didierlaurent, 1962 in La Bresse/Elsass geboren, lebt nach einigen Jahren in Paris nun wieder in seinem Heimatort und arbeitet im Kundencenter eines Telekommunikationsunternehmens. 1997 hat er zum ersten Mal zwei Erzählungen bei einem Schreibwettbewerb eingereicht – und beide haben gewonnen. Seither hat er etliche preisgekrönte Kurzgeschichten geschrieben. ›Die Sehnsucht des Vorlesers‹ ist sein erster Roman.

Ein sehr kunstvolles Buch, das schon rein äußerlich richtig was her macht. Die Kurzgeschichten haben Tiefgang, aber leider haben mir einige nicht gefallen.

3 von 5 Chibis





Rezension | Funkenflug von Izabelle Jardin

Funkenflug von Izabelle Jardin | Tinte & Feder Verlag | Ebook | Historischer Roman | 480 Seiten | Preis 4,99 Euro | ISBN: 978-1503946804 | Erscheinungsdatum 31. Oktober 2017

Constantin ist die Liebe ihres Lebens. Daran hat Faye Duncan keinen Zweifel. Deshalb will die Journalistin ihren Freund auf dem Schloss seiner Ahnen heiraten.
Aber Constantins Vater ist damit nicht einverstanden. Tradition verpflichtet und Faye genügt nicht seinem ausgeprägten Standesdünkel. Doch so leicht gibt die selbstbewusste Faye nicht auf.
Als sie das alte, wunderschöne Gemälde der Urgroßmutter Constantins entdeckt, fängt sie an, fieberhaft zu recherchieren. Nach und nach taucht sie ein in ein Familiengeheimnis, das sie zurückführt ins viktorianische Zeitalter und in die Lebens- und Liebesgeschichte dieser faszinierenden Frau. Für Faye beginnt die Reise in eine Vergangenheit voller Tragik und Schicksalsschläge, an deren Anfang ein unglaubliches Ereignis steht: eine nicht standesgemäße Verlobung im August 1851 … und der Funke eines Feuerwerks, der mehr entfacht als bloße Leidenschaft.

Wenn ich richtig liege, zeigt das Cover eine sehr wichtige Szene, die im Buch vorkommt. Diese besiegelt nämlich das Schicksal der Protagonistin und ich finde deswegen dieses Cover für das Buch einfach perfekt. Es ist wunderschön in Szene gesetzt-

Clara lebt im Jahr 1851, sie gehört zum alten deutschen Adel und ist wohl behütet mit ihren zwei Schwestern und ihrem Bruder aufgewachsen. Leider hat sie ihre Mutter schon früh verloren und nur ihr Vater bleibt ihr. Sie ist teilweiße sehr eigenständig, aber hat von sehr vielen Dingen keine Ahnung. Zum Beispiel war Geld für sie nie ein Problem, sie kann überhaupt nicht einschätzen wie viel jemand Verdient, der für sie arbeitet. Auch andere Dinge ist sie sehr naiv angegangen, was ich aber verständlich fand, denn zu der Zeit in der sie gelebt hat, gab es in bestimmten Dingen einfach keinen Platz für Frauen. 
Ich fand sie sehr sympathisch und konnte mich gut in sie hineinversetzen, auch als sie ihr Schicksal annimmt, das ihr so eigentlich nicht vorherbestimmt war. 

Durch den spannenden Schreibstil lies sich das Buch sehr schnell lesen. Ich war überrascht, das ich die 480 Seiten so schnell durch hatte und schon fast traurig das die Geschichte schon wieder vorbei war. 
Die Autorin hat es geschafft mich total an die Lektüre zu fesseln und bei Claras Geschichte mitzufühlen. Interessant fand ich auch den Wechsel zwischen Gegenwart (2010) und Vergangenheit. Das Ende hat mir zwar nicht so gut gefallen, dennoch muss ich zugeben das es sehr passend für die Geschichte war.


Izabelle Jardin studierte Sozial- und Politikwissenschaften in Oldenburg und Braunschweig. Sie lebt mit ihrer Familie in einem verschlafenen norddeutschen Dorf, ist Mutter zweier Söhne und verheiratet mit dem »idealen Mann«, der ihr jede Unterstützung beim Schreiben und Veröffentlichen ihrer Bücher gewährt. Der erste Roman der passionierten Reiterin und Pferdezüchterin erschien 2013 im Selfpublishing. Schnell wurden Verlage auf die Autorin aufmerksam. Neben erfolgreicher Zusammenarbeit mit verschiedenen namhaften Verlagen verfolgt Izabelle Jardin weiterhin auch den Weg des eigenverantwortlichen Publizierens.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 4/5
Ende 3/5
Cover 5/5

Ein Buch, das man so schnell nicht mehr vergisst. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe die Autorin schreibt noch sehr viele Bücher. 

5 von 5 Chibis






Montag, 30. Oktober 2017

Buchvorstellung | Tante Tuna wohnt im Wuselhaus von Marianne Riemann

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Tante Tuna wohnt im Wuselhaus von Marianne Riemann | DIX Verlag | Hardcover | Kinderbuch | 28 Seiten | Preis 13,90 Euro | ISBN: 978-3-941651-44-9 | Erscheinungsdatum: 01. Juli 2009 | Ab 4 Jahren | Illustriert von Miriam Bröllos

Ein Haus, in dem es der Wald wächst, in dem es grün riecht, wo es krabbelt und flattert, in dem es raschelt und summt, wispert und knabbert, huscht und wieselt? Alles anders als Zuhause? Gibt es das überhaupt?
Ja, die Autorin Marianne Riemann kennt Tante Tuna sogar persönlich,
und warum dieses Haus so etwas Besonderes ist, erzählt sie in diesem Bilderbuch.
Unterstützt wird sie von Miriam Bröllos, die dazu die Bilder gemalt hat,
damit Kinder sich alles genau vorstellen und noch vieles mehr in ihrer Phantasie
ausmalen können.
Und wer weiß, vielleicht findet sogar jemand das Haus irgendwann irgendwo.
Also Augen auf beim Waldspaziergang!

Spätestens seitdem ich selbst einen kleinen Jungen habe, bin ich Fan von Kinderbüchern geworden. Er ist zwar noch nicht richtig im Vorlesealter, aber ich möchte mich trotzdem schonmal gerne umschauen, was sich tolles findet, denn Bücher laufen ja schließlich nicht weg.

Im Buch geht es um ein Mädchen, das ihre Tante Tuna in ihrem Waldhaus besucht. Dort entdeckt sie viele Tiere und erlebt einige Abenteuer mit ihnen. 
Besonders schön fand ich hier die Beschreibungen wie das Mädchen mit den Tieren umgeht. Sie hat weder Angst vor Wespen, noch vor Spinnen, oder sonstigen Krabbeltierchen. Ich persönlich finde es sehr wichtig, das unsere Kinder direkt lernen, das man vor so etwas keine Angst haben muss und das ist hier im Buch sehr gut gelungen. 

Pro Seite gibt es ein wunderschönes Bild, in denen viele verborgene Details stecken. Ich selbst habe mir die Bilder lange angeschaut und mich immer wieder gefreut, wenn ich was neues entdeckt habe. Besonders mochte ich das Haus von Tante Tuna, in dem auch Gras aus dem Boden wächst und die Äste des Waldes durch die Fenster kommen. Ich glaube ich würde mich dort auch sehr wohl fühlen. 

Auch die Geschichte geht nicht Satz für Satz oder Seite für Seite weiter, auf jeder Seite entdeckt das Mädchen neue Tiere und diese stehen dann im Vordergrund. Der Text des Buches ist schön groß geschrieben und eignet sich toll zum Vorlesen für die eigenen Kinder. 

Die Autorin Marianne Riemann ist eine waschechte Berlinerin. Studium und Lehrtätigkeit in Primar- und Sekundarstufe in Berlin-Wedding und Berlin-Charlottenburg, u. a. in Integrationsklassen. Erste schriftstellerische Versuche mit zehn Jahren. 1977 Beginn der Produktion für Rundfunk und Fernsehen und Buchveröffentlichungen für Kinder. Seit Beendigung ihrer pädagogischen Arbeit im Berliner Schuldienst erweiterte Marianne Riemann ihre schriftstellerische Tätigkeit. Im DIX Verlag erschien bereits „Tante Tuna wohnt im Wuselhaus“.

Ich freue mich schon sehr, dieses Buch einmal meinem Sohn vorlesen zu können. Meiner Meinung nach ist es ein wunderbares Kinderbuch, das durch die schönen Illustrationen besonders ins Auge fällt.

5 von 5 Chibis














Donnerstag, 26. Oktober 2017

Rezension | Blutsbande - Krieger des Nordens 1 von David Falk

Blutsbande - Krieger des Nordens 1 von David Falk | Piper Verlag | High Fantasy | Taschenbuch | 560 Seiten | Preis 14,00 Euro | ISBN: 978-3492281607 | Erscheinungsdatum 02. Oktober 2017 

Die Brüder Seran und Kayo entstammen einer Linie nordischer Krieger. Als Kinder wurden sie ihrer Familie entrissen, nachdem ihr Dorf vom Volk der Thebaner erobert wurde, aber daran erinnern sie sich kaum. Während Kayo als Sklave niederste Dienste verrichten muss, macht der junge Seran Karriere als Offizier im thebanischen Heer. Doch dann wird sein Bruder ermordet, und die Stämme des Nordens erheben sich zum Aufstand gegen das Kaiserreich. Seran muss sich entscheiden: Will er als Feldherr in die Fußstapfen seines thebanischen Ziehvaters treten oder sein Volk befreien?

Dem Cover sieht man sehr gut an, das es sich hier um einen High Fantasy Roman handelt. Ich mag das kühle Blau sehr gerne und auch den Zeichenstil des Covers. 

Seran wurde bereits im Kindesalter von Thebanern aus seiner Familie entrissen. Daran kann er sich nicht wirklich erinnern und wächst wohl behütet im thebanischen Reich auf. Man merkt ihm sofort an seiner Art an, das er aus einer höhergestellten Familie kommt, denn er hat Anstand und eine gute Kinderstube genossen. Während der Geschichte macht er einige Wandlungen durch, die seinen wahren Charakter zeigen. Diesen fand ich sehr sympathisch und ich habe sowohl mitgelitten, als auch mitgefreut, wenn in seinem Leben etwas passiert ist. 
Allgemein war die Ausarbeitung der Charaktere sehr gut gemacht, man hatte das Gefühl es handle sich um echte Menschen (und andere Wesen wie z.B. Zwerge). 

Der Schreibstil lässt sich wohl am einfachsten mit dem Wort "Großartig" beschreiben, denn das war dieses Buch allemal. Nicht nur die Charaktere waren schön ausgearbeitet, auch das Setting und vor allem die Dialoge haben mir sehr gut gefallen. Letzteres lockerten die vielen Kämpfe, die im Buch stattfinden auch wieder auf. Denn eins muss man wissen: In der Geschichte herrscht Krieg und es gibt viele Kämpfe. 
Mir persönlich haben diese eine gute Unterhaltung geliefert und waren weder zu flach dargestellt noch zu blutig. Die Fantasyelemente hatten ihren eigenen Stil, was ich sehr ansprechend fand und waren auch etwas anders, als welche, die man bereits kennt. 

Mein Verlag sagt über mich: "David Falk, geboren 1972, ist Historiker, Bassist und paranoider Facebook-Verweigerer. Wenn er nicht gerade phantastische Welten baut oder seiner Computerspielsucht frönt, reist er am liebsten auf den Spuren seiner Vorfahren durch Europa - was ihn wieder zu neuen Romanwelten inspiriert ..."
... und das trifft es ziemlich gut :-)

Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5
Spannung: 5/5
Ende 5/5
Cover 5/5

Wer Fan von High Fantasy ist, wird dieses Buch lieben. Ich freue mich schon auf Band 2 der Reihe

5 von 5 Chibis










Rezension | Rising Sparks 1 von Nico Abrell

Rising Sparks 1 von Nico Abrell | Books on Demand Verlag | Ebook | Dystopie | 356 Seiten | Preis 2,99 Euro | ISBN: 978-3744810128 | Erscheinungsdatum: 11. September 2017

An ihrem siebzehnten Geburtstag ändert sich Skyes komplettes Leben. Ihr wird ein Beruf zugeteilt, den sie bis an ihr Lebensende ausführen soll - und es kommt noch schlimmer: Das System bestimmt nicht nur, was Skye zu tun hat und wo sie leben soll, sondern auch über alles andere, was im Leben zählt. Doch als Skye etwas erfährt, was nicht für ihre Ohren bestimmt ist, ist nichts mehr so, wie es vorher war.
Der erste Band der »Skye & Kiran« - Dilogie.

Das Cover finde ich ansprechend und passend für eine Dystopie. Sowohl Farben als auch Aufmachung gefallen mir. 

Skye ist ein Mädchen, das in einer kontrollierten Welt aufwächst. Sie hat leider keinen starken Charakter, wie ich es mir gewünscht hätte und kommt leider sehr eindimensional und unscheinbar rüber. Während der Geschichte ist sie die Königin des Jammers, denn das kann sie besonders gut. 
Leider muss ich hier auch sagen, das sie mir deswegen sehr unsympathisch fand. Ich konnte mich nicht in sie hineinfühlen und ihre Handlungen auch nicht wirklich verstehen. Die Charaktere wirkten allgemein sehr oberflächlich und lieblos gestaltet.

Auch hier kann der Autor leider nicht punkten. Zu Anfang sind mir direkt die vielen Rechtschreibfehler aufgefallen, die den Lesefluss stören. Außerdem empfand ich viele Sätze als abgehakt und es wurden immer wieder Wörter und Floskeln wiederholt, sodass das Buch eher ermüdend wirkte. Es gab einige Parallelen zu "Tribute von Panem", "Die Bestimmung" und "Forbidden Touch", die für mich einfach nicht neu wirkten.

Nico Abrell wurde 1999 geboren und lebt seither mit seiner Familie in Bayern. Seine Freizeit ver-bringt er mit dem Schreiben von Büchern oder dem Spielen seiner Gitarre. »Rising Sparks« bildet den Auftakt der »Skye & Kiran«-Dilogie.

Schreibstil 1/5
Charaktere 1/5
Spannung 1/5
Ende 1/5
Cover 4/5

Für ich leider ein totaler reinfall, ich glaube nicht das ich den zweiten Band der Reihe noch lesen werde.

1 von 5 Chibis










Mittwoch, 25. Oktober 2017

Lies dich nach Hogwarts | Aufgabe Oktober


Bei dieser Aufgabe musste ich garnicht lange überlegen, denn mir sind sofort ein paar Bücher eingefallen:



Incarceron: Fliehen heißt sterben

Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis. Sein Inneres besteht aus gigantischen Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten. An diesem Ort gibt es weder Freundschaft noch Vertrauen – und es gibt keine Hoffnung auf Entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen, und er wiederum ist Claudias letzte Hoffnung, dem goldenen Käfig ihres eigenen Lebens zu entfliehen. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt ...

Diese Reihe gehört zu meinen Lieblingsbüchern und darf deswegen auf keinen Fall fehlen, da ich nicht allzu viele Bücher mitnehmen darf, nehme ich aber nur den ersten Band mit :D 




Rabenschwärze: Das Mädchen aus Istland

Das Mädchen Elsa wird entführt, als sie dreizehn Jahre alt ist. Fortan versucht sie, in ihre Heimat zurückzukehren, nach Istland, der Welt, aus der sie stammt. Doch der Weg zurück ist von Feinden verstellt und von Fragen, die sie fast um ihren Verstand bringen: Wurde sie jemals geboren? Woher stammt ihr Gesicht? Ist sie überhaupt ein Mensch? Auf der Flucht vor überweltlichen Parteien, die ihren Tod oder ihre Gefangenschaft fordern, kommt sie dem Rätsel ihrer Existenz langsam näher. Alle Wege führen unweigerlich nach Sommerhalt: einer unaufgeklärten Welt, in der ein Mann, ein Buch und das Ende aller Dinge auf die erwachsene Elsa warten.

Auch diese Reihe gehört zu meinen Lieblingsreihen. Die Geschichte lässt mich immer wieder in diese wunderschöne Welt reisen und verzaubert mich einfach immer wieder. Ich habe die Bücher bereits 4 mal gelesen und könnte sie immer wieder lesen. 



Die Stadt der Träumenden BücherAls der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.

Ein Walter Moers darf natürlich nicht in Hogwarts fehlen, deshalb nehme ich einfach hier auch mein liebstes Buch von ihm mit. Die Geschichte hat mich damals so unfassbar gefesselt, es war spannend und einfach nur ein großartiges Abenteuer, das ich miterleben durfte. Mittlerweile habe ich mir auch das Hörbuch dazu noch geholt, da ich es gerne beim Einschlafen höre. 


Septimus Heap - Magyk

In den Anwanden wütet der fürchterliche Zauberer DomDaniel. Septimus Heap, der siebte Sohn eines siebten Sohnes, verfügt über große magische Kräfte, die DomDaniel besiegen könnten. Doch anscheinend ist er kurz nach seiner Geburt gestorben. So kann nur noch die verschollene Tochter der ermordeten Königin Rettung bringen. Die Jagd nach ihr führt die chaotische Zaubererfamilie Heap, die Botenratte Stanley, die außergewöhnliche Zauberin Marcia Overstrand und andere seltsame Gestalten bis in die finsteren Marschen. Was dort geschieht, hätte nicht einmal DomDaniel für möglich gehalten ...

Dieses Buch habe ich erst vor kurzem gelesen und erinnert mich vom Schreibstil her sehr an die Harry Potter Bücher, natürlich darf auch ein Zaubererbuch auf Hogwarts nicht fehlen und ich finde gerade die wunderschöne Ausgabe dieses Buches passt super ins Schloss :D 


Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst

San Francisco 2007. Am helllichten Tag, in Nick Flemings Buchhandlung, trauen Sophie und Josh kaum ihren Augen: Ein Unbekannter attackiert den Buchladenbesitzer Fleming mit purer Magie – und entkommt mit einem alten Buch.
Was die Zwillinge nun erfahren, ist unfassbar: Nick Fleming ist kein Geringerer als der berühmte Alchemyst Nicholas Flamel, geboren vor über 670 Jahren. In einem alten Zauberbuch, dem legendären Codex, entdeckte er das Geheimnis ewigen Lebens. Und genau dieses Buch hat der Fremde gestohlen. Die Mächte des Bösen versuchen schon seit Jahrhunderten, den Codex in ihre Gewalt zu bringen – denn mit ihm allein könnten sie die Herrschaft über die Welt zurückgewinnen.
Nicholas Flamel, Josh und Sophie haben genau einen Monat Zeit, um das Zauberbuch zurückzuholen. Ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Dies ist das einzige Buch das ich noch nicht gelesen habe, dennoch nehme ich es mit. Denn wo kann man besser in einer Geschichte über Nicholas Flamel schmökern als in Hogwarts? Für mich ist es ein Buch, das ich auf jeden Fall bald lesen möchte und ich hoffe sehr es wird mir gefallen