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Donnerstag, 6. Juli 2017

Rezension | Die Fährtenleserin von Karl Olsberg

Die Fährtenleserin von Karl Olsberg | Selfpublisher | Ebook | Fantasy | 290 Seiten | Preis 3,99 Euro | ISBN: 9783745059458 | Erscheinungsdatum: 08.06.2017

Als die junge Fährtenleserin Andrin von einer hohen Belohnung hört, die für das Erlegen einer mörderischen Bestie ausgesetzt ist, hat sie keine Wahl, als sich der Jagdgesellschaft anzuschließen. Denn das Leben des Menschen, den sie am meisten liebt, steht auf dem Spiel. Doch nach und nach wird ihr klar, dass nichts so ist, wie es scheint, und offenbar jeder ihrer Gefährten seine eigenen, verborgenen Gründe hat, sich an der Jagd zu beteiligen. Während sie auf der Spur der Bestie immer tiefer in die menschenleere Wildnis gelangen, werden aus den Jägern mehr und mehr Gejagte, und Andrin sieht sich einer weit größeren Gefahr ausgesetzt, als sie ahnte ...

Ich bin ja wirklich am überlegen, ob ich mir das Buch nicht auch noch in Print holen soll, allein wegen des wunderschönen Covers. Ich bin total begeistert von den Blumen und den gelben Augen, die aus dem dunkel leuchten. Einfach perfekt!

Andrin ist eine junge Frau, die die Fähigkeit besitzt mit Tieren zu kommunizieren. Nichts ist ihr wichtiger als ihre Familie, weswegen sie sich auch einer Jagdgesellschaft anschließt um eine Bestie zu fangen. Ich mochte sie gerne, auch wenn sie manchmal vielleicht etwas naiv erschien, dennoch konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen und konnte total beim Buch mitfiebern. Sie ist eine sensible Frau, die keine schöne Vergangenheit hat und trotzdem ist sie sehr mutig und stark. Das mochte ich besonders an ihr. Außerdem ist sie einfühlsam und kommt in der Gruppe deswegen sehr gut an.

Den Autor kenne ich bereis aus dem Thriller-Genre, denn ich habe Mirror von ihm gelesen und mir hat es damals gut gefallen. Auch hier mochte ich den Schreibstil sehr gerne, besonders da man die Charaktere richtig kennen lernt, ihre Hintergrundgeschichten erfährt und man sich so als Leser besser auf einzelne Personen konzentrieren kann und die Handlungen besser versteht. Die Geschichte war durchweg Spannend und voller neuer, kleinerer Geschichten gespickt, was mich gut unterhalten hat. Dies beweist mir mal wieder: Autoren ist es möglich auch in einem anderen Genre zu schreiben und das super meistern. Ich hoffe sehr das ein zweiter Band rauskommen wird, da das Ende doch etwas offen war.

Karl Olsberg promovierte über künstliche Intelligenz, war Unternehmensberater und gründete mehrere preisgekrönte Start-ups. Sein erster Roman "Das System" schaffte es auf Anhieb in die SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde für den renommierten Kurd Laßwitz-Preis nominiert. Seitdem hat er über 30 Thriller und Jugendbücher veröffentlicht, darunter mehrere Bestseller.


Cover 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 4/5
Schreibstil 5/5

Ein toller Fantasyroman, der mich gut unterhalten hat und der mir gezeigt hat: Auch Thrillerautoren können gute Fantasy schreiben.

5 von 5 Chibis










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