Freitag, 16. Juni 2017

Rezension | Acht Nacht von Sebastian Fitzek

Acht Nacht von Sebastian Fitzek | Knaur Verlag | Thriller | Taschenbuch | 416 Seiten | Preis 12,99 Euro | ISBN: 978-3-426-52108-3 | Erscheinungsdatum 14.03.17

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. 
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Das Cover des Buches gefällt mir leider nicht so sehr. Man sieht aber gut das es sich hierbei um einen Thriller handelt und bei genauerem hinsehen sieht man auch eine Menschenmenge die einen einzelnen verfolgt bzw jagt. Die Farben stechen sehr heraus, was ich für diesen Thriller passend finde.

Ben wurde bei der Acht Nacht gezogen, das bedeutet er ist ab sofort Vogelfrei und kann von jedem getötet werden. Doch wer kann ihn so hassen, das er nominiert wurde? seine Tochter, die wegen ihm im Rollstuhl sitzt? Seine Exfrau? Oder vielleicht doch jemand ganz anderes?
Ich mochte Ben im Buch eigentlich ganz gern, wobei ich leider sagen muss, der Charakter an sich ist nicht gut ausgearbeitet, man hat das Gefühl man kennt ihn garnicht richtig und er ist nur eine zweidimensionale Gestalt, die man nicht richtig zu fassen bekommt. Er nimmt sein Schicksal sehr schnell an und ich finde seine Handlungen nicht ganz nachvollziehbar. 
Ich finde es sehr schade und hätte mir gerade beim Hauptprotagonisten mehr Tiefe gewünscht.

Der Schreibstil war ein typischer Fitzek, spannend, mitreißend und erst ganz zum Schluss wird einem klar was überhaupt passiert ist. Ich finde diese Art zu schreiben wirklich genial und mir hat der Plot gut gefallen. Die Idee über so eine Geschichte finde ich wirklich interessant und auch die Frage die sich im Buch stellt: ist das nun echt? oder nicht? hat mich die ganze Zeit nicht los gelassen. Bis auf die eher oberflächlichen Charaktere hat hier mal wieder alles gestimmt und das Buch konnte mich gut unterhalten.

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie"(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.


Schreibstil 5/5
Charaktere 2/5
Spannung 5/5
Ende 4/5
Cover 3/5

Das neue Buch meines Lieblingsautors, leider konnte es mich nicht so ganz überzeugen wie die anderen, trotzdem war es ein spannendes Lesevergnügen.

4 von 5 Chibis











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