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Samstag, 22. April 2017

Rezension | Boy in the Park von A.J. Grayson

Boy in the Park von A.J. Grayson | Droemer Verlag | Broschiert | Roman | 368 Seiten | Preis 14,99 Euro | ISBN: 978-3-426-30571-3 | Erscheinungsdatum 01.08.16

Um was geht es?

A. J. Grayson legt mit seinem Debüt einen düsteren, komplexen Psycho-Thriller um eine Kindesentführung vor, der mit ganz besonderen Drehs aufwartet. Ein Roman um Alptraum und Realität, um dunkelste Erinnerungen und menschliche Abgründe.
Ein kleiner Junge verschwindet. Am helllichten Tag wird er aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschließt sich Dylan, auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland vordringt, je näher er dem Versteck zu kommen scheint, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Sie zwingen Dylan, sich seiner eigenen dunklen Vergangenheit zu stellen, die mit einem grausamen Doppelmord in Verbindung zu stehen scheint…


Meine Meinung:

Ich hatte einiges gutes über diese Geschichte gehört, deswegen habe ich sie mir geholt. Leider wurde ich eher enttäuscht.

Der Protagonist des Buches heißt Dylan, er lebt ein sehr einfaches Leben. Er arbeitet in einem Laden an der Kasse und in der Mittagspause geht er immer in den Botanischen Garten um zu Schreiben. Dort sieht er am See auch immer einen Jungen, der für kurze Zeit mit einem Stock am Wasser spielt. 
Doch eines Tages entdeckt er, das dieser Junge Verletzungen hat. Er macht sich daran diesen Jungen zu finden und heraus zu bekommen, ob alles in Ordnung ist.
Ich fand Dylan schon sehr eigen und auch sein Verhalten war mir irgendwie nicht geheuer. Erst hatte ich im verdacht, das er im Kopf irgendwie zurück geblieben ist, aber während der Geschichte wurde es immer schlimmer und für mich auch bedrückender. Ich konnte mich einfach nicht auf diesen Protagonisten einlassen.

Auch der Schreibstil wahr teils verwirrend, teils so bedrückend, wie der Protagonist selbst. Ich musste das Buch öfter weg legen, weil ich einfach nicht in die Geschichte kam. Der Lesefluss, der mir in Büchern so wichtig ist, kam hier einfach nicht in Gang. 
Kurz habe ich sogar überlegt, das Buch abzubrechen, aber ich wollte auch wissen wie es ausgeht, darum habe ich es zu Ende gelesen. Das Ende war besser als ich dachte, trotzdem reißt es leider nicht viel raus, wenn man bereits nach ein paar Kapiteln schon gar keine Lust mehr hat weiter zu lesen.


Der Autor:
Ashley Grayson war jahrelang als Dozent und Berater in der Wissenschaft zu Hause, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte. Er schreibt am liebsten ganz altmodisch mit Stift und Schreibmaschine und betätigt sich außerdem als Komponist. "Boy in the Park" ist sein erster Roman.


Links:


Fazit:
Ein Buch mit dem ich einfach nicht warm wurde, der Ansatz der Geschichte war gut, aber der Schreibstil und der Protagonist konnten mich leider nicht überzeugen

2 von 5 Chibis


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