Samstag, 4. Februar 2017

Rezension | Minus 18 Grad von Stefan Ahnhem

Minus 18 Grad von Stefan Ahnhem | List Verlag | Ebook | 560 Seiten | Preis 14,99 Euro | ISBN:
9783843714808 | Erscheinungstermin 02.01.2017

Um was geht es?

In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ...


Meine Meinung:

Dieses Buch ist der dritte Teil des Ermittlers Fabian Risk. Ich habe die ersten 2 Bände nicht gelesen, daher kann ich bei dieser Rezension nicht darauf eingehen, ich kann aber sagen das man das Buch auch unabhängig der beiden anderen lesen kann, ich hatte nicht das Gefühl das mir Hintergrundwissen fehlt.

Der Kriminalroman beginnt sehr spannend mit einer Verfolgungsjagd, die für ein Auto auf dem Dach liegend endet und für das andere Auto auf dem  Grund des Hafenbeckens.
Man findet im Auto eine Leiche, die bereits seit 2 Monaten Tot sein soll und um dieses Rätsel handelt dieses Buch.

Ich persönlich fand die Idee zur Geschichte wirklich klasse, auch die Umsetzung war nicht schlecht gemacht. Wir haben einige Handlungsstränge, die mich Anfangs etwas durcheinander gebracht hatten, aber je länger man dran liest, desto besser kommt man damit klar.  
Auch die Charaktere waren sehr facettenreich, wir haben natürlich unseren Protagonisten Fabian Risk, den ich als sympathischen Ermittler kennen lernen durfte, dann z.b. noch Dunja, diese kümmert sich um Obdachlose und deren Zeugenaussagen ect. Ich fand die Kapitel mit ihr sehr spannend und gut gemacht.

Einige Stellen im Buch sind aber wirklich nur etwas für starke Nerven, es wir teilweiße sehr Brutal beschildert was passiert ist. Meiner Meinung nach finde ich sowas gehört zu einem guten Krimi oder Thriller dazu, für andere könnte dies eher abschreckend sein.

Mir hat der Roman wirklich gut gefallen und ich denke das ich mir die zwei ersten Romane zur Reihe auch noch holen werde und im Nachhinein lesen werde.


Der Autor:
Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Mit seinem Debüt Und morgen du schaffte er auf Anhieb den Sprung auf die Bestsellerliste. Bevor Ahnhem begann, selbst Krimis zu schreiben, verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Stockholm.


Links:

Fazit:
Ein toller Skandinavien-Krimi, der mich fesseln konnte. 

4 von 5 Chibis


 




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