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Samstag, 18. Februar 2017

Rezension | Es beginnt am siebten Tag von Alex Lake

Es beginnt am siebten Tag von Alex Lake | Harper Collins | Taschenbuch | Thriller | 472 Seiten | Preis 15,00 Euro | ISBN: 978-3-95967-055-5 | Erscheinungsdatum 05.12.16

Um was geht es?

Erst deine Tochter und dann du…
Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …


Meine Meinung:

Irgendwie dachte ich bei dem Cover erst, das es sich um Wasser handelt, über dem das Mädchen schaukelt. Erst als ich das Buch in Händen hielt sah ich das es sich dabei um einen Rasen handelt.
Ich finde das Cover irgendwie sehr bedrückend, das Mädchen scheint sich beim Schaukeln nicht zu freuen und der Himmel sieht mehr als düster aus, genauso wie der Wald.

Auch die Geschichte ist sehr bedrückend, ein Mädchen verschwindet einfach spurlos und niemand weiß wie das passieren konnte. 

Unsere Protagonistin Julia ist Anwältin und lebt zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem Haus. In der Ehe krieselt es und Julia möchte sich scheiden lassen. Schon lange merkte sie, das ihr Mann nicht mehr das ist was sie von ihm erhofft hatte. Das geschieht kurz bevor Anna verschwindet.
Meiner Meinung nach verhält sich ihr Mann auch nachdem Anna weg ist unmöglich. Man sieht keine Einheit mehr zwischen den beiden und jeder beschuldigt den anderen. Sowas finde ich sehr schade, denn man sollte ja zu aller erst an das wohl der Tochter denken.
Trotzdem mochte ich Julia, ich kann sie gut verstehen und wusste warum sie Dinge tat, die im Buch vorkommen. Ich konnte mich gut in sie hinein versetzen.

Der Schreibstil des Buches war für einen Thriller perfekt, es war düster, bedrückend und auf jeden Schlag folgte ein weiterer. Leider wusste ich bereits nach wenigen Seiten wer es gewesen war - bzw vermutete es und dies hat sich dann bewahrheitet. Das hat mir aber nichts von der Spannung weg genommen, denn man weiß ja trotzdem nicht wie es genau gemacht wurde usw.
Das Buch war auch ziemlich mittig in 2 Hälften geteilt. Einmal die Tage an denen Anna weg ist und dann die Tage an denen Anna wieder da ist. Die Kapitellängen fand ich ebenfalls sehr gut, nicht zu lang und nicht zu kurz. 
Was mir auch gefallen hat waren die Kapitel die vom Entführer aus geschrieben waren, er hat sich selbst in der dritten Person gesehen und das fand ich schon sehr spannend.


Der Autor:
Alex Lake ist ein Pseudonym für einen in den 70er Jahren im Nordwesten von England geborenen Autor, der nun in den USA lebt. „Es beginnt am siebten Tag“ ist sein erster Roman und war bei Erscheinen eine Ebooksensation. Der Autor schreibt an seinem zweiten Roman.


Links:


Fazit:
Ein erstklassiger Debütroman, der schon mit größeren Schriftstellern mithalten kann. Mir hats gefallen

4 von 5 Chibis



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