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Freitag, 20. Januar 2017

Rezension | Wellenflügel 1 - Die Tiefen des Sees von Awen Eibner

Wellenflügel 1 - Die Tiefen des Sees von Awen Eibner | Selfpublisher | Ebook | 281 Seiten | 3,99 Euro | Erscheinungsdatum: 30.09.2016

Um was gehts?

Wasser ist nichts Besonderes. Steine sind es ebenso wenig. Umso interessanter, dass beide unverhofft in einem blauen Licht erstrahlen und ein junges Mädchen auf die Suche nach einer Antwort schicken, deren Frage es nicht kennt.

Magie ist tief in der Familie verwurzelt, doch klein ist die Anzahl derer, die der lebendige Beweis dafür sind. Gwyneira, die seit frühen Kindestagen eine enge Verbundenheit mit dem Wasser verspürt, aktiviert durch Zufall einen Zauber, der ihr Geheimnisse zu enthüllen verspricht, deren Ausmaße ihr Vorstellungsvermögen übersteigen. Während sie den Antworten nachjagt und längst vergessene Familiengeheimnisse aufdeckt, kämpft ihr ebenfalls magisch begabter Bruder Keanu mit vollkommen anderen Problemen. Nur wenige Monate nach seiner Volljährigkeit übernimmt er die Familienführung - ohne dabei zu bemerken, dass seine größte Sorge abseits der plötzlich auftauchenden Zauber liegt …


Meine Meinung:

Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich direkt hin und weg von dieser Idee zur Geschichte und war sehr gespannt ob sie mir auch im kompletten zusagt.

Zu aller erst mal zum Cover, ich find es für ein Selfpublisher-Buch wirklich super gestaltet, man sieht wichtige Elemente, die mit der Geschichte zu tun haben und es ist kein 08-15 Cover, das einfach hingeklatscht wurde.

Wir folgen im Buch mehreren Personen, zum einen haben wir  den jungen Keanu, der das Familienoberhaupt ist und sich bald eine Frau suchen muss. Er ist ein so genannter Metallflüsterer, er hört sozusagen das Metall sprechen und kann so ausgezeichnet damit umgehen und wunderschöne Dinge schmieden, die nur einen Bruchteil der Zeit benötigen, die es sonst dauern würde.
Dann haben wir auch noch Gwyn, sie ist ebenfalls etwas ganz besonderes, denn sie kann sich in eine Möwe verwandeln und fliegen. Außerdem ist sie ein Albino, das für die meisten Leute leider abschreckend ist, weswegen sie auch meist allein ist und sich daran gewöhnt hat.

Leider ist es in dieser Welt auch so, das Magie als etwas böses angesehen wird und die beiden dürfen deswegen nichts sagen. 
Es gibt außerdem noch mehr Personen, denen man im Buch folgt, doch diese kann ich an dieser Stelle noch nicht verraten, weil ich sonst Spoilern würde.

Der Schreibstil des Buches ist sehr flüssig. Die Autorin hat es geschafft Magie in einer ganz anderen Version zu erschaffen, wie wir sie normalerweise kennen. Das mag am Anfang etwas merkwürdig sein, doch ich fand es erfrischend mal etwas völlig anderes zu lesen und es hat mir sehr gefallen. Auch das das Buch aus verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten geschrieben wurde, hat mir gut gefallen. So bekommt man von jedem etwas mit und verpasst nichts. 

Ich persönlich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

Die Autorin:
Awen Eibner wurde im letzten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts geboren und wuchs in Österreich auf. Bereits früh war sie von Büchern begeistert und probierte sich erstmals am Verfassen von Texten. 2011 vollendete sie ihren ersten Roman, den sie zwar zu veröffentlichen gedachte, es aber nie ernstlich versuchte. Drei Jahre später schrieb sie "Wellenflügel" und ein Jahr darauf die beiden Folgeromane. Alle drei wurden als Rohentwurf auf einer Schreibplattform veröffentlicht.

2016 veröffentlichte sie ihren Debütroman "Wellenflügel" per Selfpublishing und begann mit dem Verfassen von Rezensionen. Seitdem betreibt sie einen kleinen Blog, auf dem sie diese veröffentlicht und der unter www.aweneibner.at abrufbar ist.

Links:

Mein Fazit:
Eine tolle Fantasygeschichte um Magie - so wie ihr sie noch nicht kennt. Ganz klare Leseempfehlung!

5 von 5 Chibis


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