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Sonntag, 1. Januar 2017

Rezension | Scheu von Peter Koop

Scheu von Peter Koop | Books on Demand Verlag | Taschenbuch | 270 Seiten | 9,95 Euro | ISBN: 978-3741262012 | Erscheinungsdatum: 05.09.2016

Um was geht es?

Seit ihrer frühesten Kindheit hat Marie versucht, die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen. Nach außen hin angepasst, ist sie dabei innerlich zunehmend erstarrt. Immer wieder flüchtet sie in ihre Tagträume.
Als sie Hannah begegnet, kann sie ihr Leben nicht länger aufschieben. Zum ersten Mal liebt sie und wird geliebt. Mutig stellt sie sich ihren Ängsten und macht sich auf die Suche nach neuen Erfahrungen. Dabei gewinnt sie bald erste Freunde, begegnet aber auch ganz unmittelbar Gewalt und Obdachlosigkeit. Sie lernt verschiedene Spielarten des Sex kennen. Immer weiter wagt sie sich voran, aber immer wieder gerät sie bei dem Versuch, Hannahs Nähe zuzulassen, an ihre Grenzen…


Meine Meinung:

Mich hat das Buch durch sein Cover und dem Klappentext total angesprochen, weswegen ich es haben musste.

In dieser Geschichte begegnen wir Marie. Als Tochter zweier Prominenter ist sie sehr alleine und abgeschottet aufgewachsen. Als diese jedoch bei einem Unfall sterben ist sie plötzlich auf sich allein gestellt. Als Erbin eines großen Modekonzerns flieht sie in eine Stadt in Deutschland, in der sie niemand kennt und niemand nachfragt. Dort begegnet sie Hannah, und plötzlich lernt sie die schönen Seiten des Lebens kennen. Sie wird geliebt und hat Freunde, die für sie da sind und für die sie auch da sein kann. 

Ich muss sagen ich habe Marie in ihren Entscheidungen nicht immer verstanden. Sie ist oft von sich selbst verwirrt und weiß nicht was sie will, dann macht sie des öfteren sehr dumme Dinge, die ihr nachher meist leid tuen. Das hat mich auch etwas gestört beim Lesen, ich konnte es manchmal einfach nicht nachvollziehen. Ansonsten mochte ich Marie sehr, sie ist eine tolle Freundin für die anderen Personen im Buch geworden und auch wenn sie Reich ist, lässt sie es überhaupt nicht raushängen.

Der Schreibstil der Geschichte hat mich sehr angesprochen. Fast Poetisch könnte man das Buch beschreiben. Es gibt Sexszenen im Buch die sehr sinnlich beschrieben werden, andererseits gibt es Szenen bei denen man total mitfühlen konnte und man völlig vom Buch eingenommen war. 
Die Mischung aus beidem war sehr gut, weswegen ich das Buch auch sehr gerne gelesen habe.

Der Autor:
Leider habe ich nichts über den Autor im Internet gefunden.

Links:

Mein Fazit:
Ein interessantes Buch, das einen nicht so schnell wieder loslässt.

4 von 5 Chibis




Kommentare:

  1. Toll, dass du keine Angst hast, auch Bücher zu rezensieren, die nicht von einem großen Verlag publiziert wurden. Alles Gute für 2017!

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    1. Warum sollte ich da denn Angst haben? :D
      Nur weil es ein Selfpublisher ist, heißt es ja nicht das es eine schlechte Geschichte ist, ich hab schon viele tolle Schätze dadurch entdeckt :)

      lg Sally

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