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Montag, 23. Januar 2017

Rezension | Das Lazarus-Syndrom von Guido M. Breuer

Das Lazarus-Syndrom von Guido M. Breuer | Bastei Lübbe Verlag | Ebook | 277 Seiten | Preis 6,99 Euro | ISBN: 978-3-7325-2793-9 | Erscheinungsdatum: 09.12.16

Um was geht es?

Ein packender, atmosphärischer Thriller um die skandalösen Machenschaften der Organmafia!
Dr. Johannes Krafft, genannt „Joe the Butcher“, ist ein gebrochener Mann. Seit er seine Familie bei einem Unfall verlor, verdingt sich der brillante Chirurg als ambulanter Operateur für eine Organspende-Organisation. Ist es Zufall, dass in letzter Zeit immer mehr geeignete Spender sterben? Als ein alter Bekannter ermordet wird, beginnt Joe Fragen zu stellen.
Bald gerät er nicht nur selbst ins Visier er Ermittlungen, sondern auch ins Fadenkreuz der Gegenseite, die einen Skandal um jeden Preis vermeiden will. Doch im Kampf gegen die übermächtig scheinende Organspende-Mafia steht mehr auf dem Spiel als nur sein eigenes Leben. Wem kann Joe noch trauen?


Meine Meinung:

Das Buch hat sich sehr spannend und interessant angehört, weswegen ich es sehr gerne lesen wollte.

Mir gefällt das Cover unglaublich gut, mit dem Skalpell, das aussieht als würde es im Buch strecken und allein die düstere Stimmung, die es ausstrahlt ist unglaublich.

Ich muss ehrlich zugeben, das mir der Protagonist am Anfang wirklich unsympathisch war. Er ist ein Säufer und hat neben dem Job nichts wichtigeres zu tun als eine Flasche Whiskey nach der anderen zu leeren. Manchmal trinkt er sogar eine ganze Flasche am Tag.
Allein so jemanden würde ich das entnehmen von wichtigen Organen gar nicht zutrauen. Das er überhaupt noch seinen Job hat, hat mich doch dann sehr gewundert.
Doch im laufe der Geschichte kann man es schon ein bisschen nachvollziehen warum er so geworden ist. Denn man erfährt was ihm in der Vergangenheit passiert ist und so etwas ist wirklich nur schwer zu verkraften. 

Der Lesefluss im Buch war sehr flüssig, die Kapitel waren zwar teilweiße sehr kurz, aber das fand ich bei diesem Buch überhaupt nicht schlimm, da man aus keinem Lesefluss gerissen wurde und nicht plötzlich ganz wo anders war im nächsten Kapitel. 
Kurz dachte ich am Ende des Buches das es wohl ein Zweiteiler wird, da die Auflösung des ganzen doch auf den letzten 3 Prozent liegt und ich dachte danach kommen vielleicht noch Buchvorschläge ect. Aber nein, das Buch wird bis zum letzten Prozent aufgebraucht und ich fand das Ende nicht schlecht, zwar hätte ich mir persönlich ein bisschen was anderes gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben ;)


Der Autor:
Guido M. Breuer, geboren 1967 in Düren, machte zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann, bevor er Wirtschaftswissenschaften studierte. Anschließend war er viele Jahre als Unternehmensberater tätig. Seit 2009 schreibt er Kriminalromane und Thriller. Er lebt und arbeitet in Bonn.


Links:


Mein Fazti:
Das Buch hat mir gute Unterhaltung geliefert und ich werd es so schnell nicht vergessen.

4 von 5 Chibis


 

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