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Mittwoch, 4. Januar 2017

Rezension | Das Frostmädchen von Stefanie Lasthaus


Das Frostmädchen von Stefanie Lasthaus | Heyne Verlag | Broschiert | 400 Seiten | 12,99 Euro | ISBN: 978-3-453-31729-1 | Erscheinungsdatum: 14.11.2016

Um was geht es?

Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat...

Meine Meinung:

Mich hat zu aller erst natürlich dieses wunderschöne Cover angesprochen, es passt super zur Winterzeit und ist außergewöhnlich. Auch den Klappentext fand ich sehr interessant.

Leider hatte ich so ein wenig Probleme mit der Protagonistin bzw. mit beiden Protagonisten. Neve war zu Anfang recht schreckhaft und es ging ihr nicht besonders gut, denn sie hat etwas schreckliches erlebt und ist in den Wald geflohen. Dort verlassen sie die Kräfte und sie wird Ohnmächtig. Zum Glück findet sie Lauri, ein Künstler der in einer Hütte im Wald Urlaub macht, um Bilder für Bücher zu malen.
Ich hatte bei Neve sehr schnell das Gefühl das sie überhaupt nie weiß was sie will und ihr Leben überhaupt nicht im Griff hat. Sie hat Stimmungsschwankungen, die ich sehr schlecht nachvollziehen konnte und zieht Lauri irgendwie mit in diese Gefühlslagen. Das wiederum hätte ich ebenfalls eher nicht erwartet, das sich Lauri so schnell beeinflussen lässt. Denn er kam mir Anfangs als junger Mann vor, der mitten im Leben steht und ganz genau weiß was er will.

Das ganze wird in 2 Perspektiven erzählt. Von Neves Seite und von Lauris. Ich persönlich mochte Lauris Part lieber, da er klarer Denkt und ich seinen Charakter allgemein mehr mochte.
Was mir aber gut gefallen hat an dem Roman war die Kanadische Kulisse der Wälder, die verschneit sind. 
Gerade aktuell wo es bei uns auch schneit, fand ich das sehr passend und bin froh das ich das Buch direkt zu beginn des Jahres ausgewählt habe.
Durch die Probleme mit dem Protagonisten hatte ich aber leider das Gefühl, das ich ewig an diesem Buch lese.

Die Autorin:
Stefanie Lasthaus wuchs im nördlichen Ruhrgebiet auf. Sie studierte Skandinavistik, Publizistik und Sozialanthropologie in Bochum und Kopenhagen. Nach verschiedenen Stationen in Australien, England und der Schweiz, kehrte sie nach Deutschland zurück und widmete sich ganz dem Schreiben – ob als Texterin für Onlinespiele-Anbieter oder als Autorin ihrer eigenen Fantasy-Romane. Stefanie Lasthaus lebt und arbeitet in Karlsruhe.

Links:

Mein Fazit:
Ein Buch, das leider nicht so war wie ich es erwartet hatte. 

2 von 5 Chibis


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