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Dienstag, 31. Januar 2017

Rezension | Diabolic von S.J. Kincaid

Diabolic von S.J. Kincaid | Arena Verlag | Hardcover | 488 Seiten | Preis 18,99 Euro | ISBN: 978-3-401-60259-2 | Erscheinungsdatum: Januar 2017  | Ab 14 Jahre

Um was geht es?

Eine Diabolic ist stark.

Eine Diabolic kennt kein Mitleid.

Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest.

Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …



Meine Meinung:

Ich hab das Buch letztes Jahr bereits in der Vorschau für 2017 entdeckt und da war mir eigentlich schon klar, das ich dieses Buch sehr gerne lesen würde, da es total in meinen Lesegeschmack reinpasst und sich trotzdem komplett neu und anders anhört.

Mich hat dieses Buch von der Thematik her unfassbar Fasziniert. Allein das Setting des Buches hat mich umgehauen. Das ganze spielt in der Zukunft, in der die Menschen nicht mehr auf Planeten leben - bzw nur noch begrenzt - sondern in Raumschiffen durch das All fliegen. Dazu haben die Menschen in dieser Zukunft ein großes Elektronisches Wissen, und viele kleiner Helfer die z.B. das aussehen von Menschen komplett ändern können.

Dann gibt es natürlich noch die Diabolics, wie unsere Protagonistin eine ist. Nemesis wurde auf Donia geprägt, das heißt sie beschützt sie, auch wenn sie dabei sterben sollte. Das ist ihre einzige Aufgabe und diese führt sie nach bestem Gewissen auch aus. Sie ist aber nicht nur eine Beschützerin sondern auch eine Freundin für Donia. Da diese ziemlich einsam ist, kann Nemesis ihr das geben was sie braucht: immer ein offenes Ohr und jemand der sich um sie kümmert. 
Bis eines Tages etwas schlimmes passiert und das Leben von Nemesis aus den Fugen gerät.

Der Schreibstil hab mich unfassbar gefesselt, ich war direkt begeistert von dieser erschaffenen Welt in der Zukunft und konnte mich garnicht satt lesen, an den tollen Dingen die es dort so gibt. Von kleinen Microbots, die ebenfalls als Beschützer fungieren oder auch von Bots die einem einfach das Fett absaugen, wenn man zu dick geworden ist.
Es gab viele tolle Ideen, die ich so noch nicht gelesen hatte und die mir gut gefallen haben und ich glaube ich hätte ewig so weiterlesen können. 
Auch das großartige Finale fand ich sehr passend für diese Geschichte, es gibt zwar ein paar Dinge bei denen ich traurig war das sie passieren, aber dann auch noch etwas, was mich sehr gefreut hat.

Die Autorin werde ich auf jeden Fall im Auge behalten und freue mich schon, wenn es irgendwann ein neues Buch von ihr gibt.

Die Autorin:
Leider konnte ich nichts zu der Autorin im Internet finden :(

Links:

Mein Fazit: 
Ein atemberaubendes Buch, das ich allen weiterempfehlen kann

5 von 5 Chibis




Sonntag, 29. Januar 2017

Rezension | Chosen 1 - Die Bestimmte von Rena Fischer

Chosen 1 - Die Bestimmte von Rena Fischer | Planet! Verlag | Ebook | 464 Seiten | Preis 12,99 Euro | ISBN: 9783522653558 | Erscheinungsdatum 17.01.2017 | Ab 13 Jahre

Um was geht es?

Ein Eliteinternat für Hochbegabte – nicht gerade Emmas Traum! Doch Sensus Corvi ist kein normales Internat: Emma ist eine Emotionentaucherin und kann die Gefühle anderer Menschen spüren. Auch all ihre Mitschüler verfügen über besondere Gaben, was für Emma etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der charismatische Aidan kann beispielsweise die Elemente beeinflussen – vor allem aber bringt er Emmas Gefühlswelt ziemlich durcheinander ... Als plötzlich Jared, ein ehemaliger Schüler, bei Emma auftaucht und sie in das düstere Geheimnis einweiht, das hinter den Mauren des Internats lauert, gerät Emma zwischen die Fronten und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Eine Rebellion bricht los, die mehr ist als ein erbitterter Kampf. Und für Emma geht es dabei nicht nur um die große Liebe, sondern um Leben und Tod!

Meine Meinung:

Mich hat das Cover direkt total angesprochen, ich finde es unglaublich schön und mystisch gemacht, es passt auch perfekt zum Inhalt.

Die Protagonistin Emma (kurz Emz genannt, was ich bei dem kurzen Namen übelst überflüssig finde) wächst bei ihrer Mutter auf. Als diese bei einem Unfall stirbt kommt plötzlich ihr Vater in ihr Leben, den sie zuvor nie gesehen hat und nicht kennt. Dieser nimmt sie mit nach Irland um dort ihre magischen Fähigkeiten ausbauen zu lassen.
Ich konnte mich sehr gut in Emma hinein versetzen, sie ist sehr misstrauisch gegenüber Fremden und auch mit ihrem Vater kommt sie nicht so gut klar. Sie sehen sich zwar ähnlich, aber haben auch die gleiche Temperamentvolle Art miteinander umzugehen, weswegen es öfter Streit gibt.
Auch die anderen Personen an ihrer neuen Schule sind ihr gegenüber eher misstrauisch und feindlich gesinnt. Meiner Meinung nach, macht aber gerade das, das Buch sehr interessant und vielseitig.

Der Schreibstil des Buches war sehr flüssig zu lesen, es war typisch Jugendbuchartig geschrieben mit einfachen, klaren Sätzen und wenig Fremdwörtern. Die Geschichte war durchweg spannend, da man nie wusste wem man trauen kann und wem nicht, und zum Ende hin hat sich die Spannung sogar noch so zugespitzt da sich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Eine Meisterleistung der Autorin.

Die Autorin:
Rena Fischer, geboren in München, schrieb schon als Kind begeistert eigene Geschichten und „Gedankenbücher", die sie mit Fotoschnipseln, Eintrittskarten, Zeitungsausschnitten und allem Möglichen zu Scrapbooks anreicherte. Nach Abitur und Wirtschaftsstudium beruflich nach Cork (Irland) geschickt, verliebte sie sich in die wildromantische Landschaft. Der Traum vom Wohnen am Meer erfüllte sich ein paar Jahre später jedoch in wärmeren Gefilden, als sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter nach Spanien zog. Nach der Geburt ihrer Zwillingssöhne hängte sie ihren „respektablen" Beruf an den Nagel, ließ ihrer Kreativität freien Lauf und begann mit dem Schreiben von Kinder- und Jugendbüchern. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie heute in München.

Links:

Mein Fazit:
Ein klasse Buch, dessen Fortsetzung ich schon jetzt sehnsüchtig erwarte.

5 von 5 Chibis von mir


Montag, 23. Januar 2017

Rezension | Das Lazarus-Syndrom von Guido M. Breuer

Das Lazarus-Syndrom von Guido M. Breuer | Bastei Lübbe Verlag | Ebook | 277 Seiten | Preis 6,99 Euro | ISBN: 978-3-7325-2793-9 | Erscheinungsdatum: 09.12.16

Um was geht es?

Ein packender, atmosphärischer Thriller um die skandalösen Machenschaften der Organmafia!
Dr. Johannes Krafft, genannt „Joe the Butcher“, ist ein gebrochener Mann. Seit er seine Familie bei einem Unfall verlor, verdingt sich der brillante Chirurg als ambulanter Operateur für eine Organspende-Organisation. Ist es Zufall, dass in letzter Zeit immer mehr geeignete Spender sterben? Als ein alter Bekannter ermordet wird, beginnt Joe Fragen zu stellen.
Bald gerät er nicht nur selbst ins Visier er Ermittlungen, sondern auch ins Fadenkreuz der Gegenseite, die einen Skandal um jeden Preis vermeiden will. Doch im Kampf gegen die übermächtig scheinende Organspende-Mafia steht mehr auf dem Spiel als nur sein eigenes Leben. Wem kann Joe noch trauen?


Meine Meinung:

Das Buch hat sich sehr spannend und interessant angehört, weswegen ich es sehr gerne lesen wollte.

Mir gefällt das Cover unglaublich gut, mit dem Skalpell, das aussieht als würde es im Buch strecken und allein die düstere Stimmung, die es ausstrahlt ist unglaublich.

Ich muss ehrlich zugeben, das mir der Protagonist am Anfang wirklich unsympathisch war. Er ist ein Säufer und hat neben dem Job nichts wichtigeres zu tun als eine Flasche Whiskey nach der anderen zu leeren. Manchmal trinkt er sogar eine ganze Flasche am Tag.
Allein so jemanden würde ich das entnehmen von wichtigen Organen gar nicht zutrauen. Das er überhaupt noch seinen Job hat, hat mich doch dann sehr gewundert.
Doch im laufe der Geschichte kann man es schon ein bisschen nachvollziehen warum er so geworden ist. Denn man erfährt was ihm in der Vergangenheit passiert ist und so etwas ist wirklich nur schwer zu verkraften. 

Der Lesefluss im Buch war sehr flüssig, die Kapitel waren zwar teilweiße sehr kurz, aber das fand ich bei diesem Buch überhaupt nicht schlimm, da man aus keinem Lesefluss gerissen wurde und nicht plötzlich ganz wo anders war im nächsten Kapitel. 
Kurz dachte ich am Ende des Buches das es wohl ein Zweiteiler wird, da die Auflösung des ganzen doch auf den letzten 3 Prozent liegt und ich dachte danach kommen vielleicht noch Buchvorschläge ect. Aber nein, das Buch wird bis zum letzten Prozent aufgebraucht und ich fand das Ende nicht schlecht, zwar hätte ich mir persönlich ein bisschen was anderes gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben ;)


Der Autor:
Guido M. Breuer, geboren 1967 in Düren, machte zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann, bevor er Wirtschaftswissenschaften studierte. Anschließend war er viele Jahre als Unternehmensberater tätig. Seit 2009 schreibt er Kriminalromane und Thriller. Er lebt und arbeitet in Bonn.


Links:


Mein Fazti:
Das Buch hat mir gute Unterhaltung geliefert und ich werd es so schnell nicht vergessen.

4 von 5 Chibis


 

Sonntag, 22. Januar 2017

Rezension | Blutige Fesseln von Karin Slaughter

Blutige Fesseln von Karin Slaughter | Harper Collins Verlag | Hardcover | 512 Seiten | Preis 18,99 Euro | ISBN: 9783959676076 | Erscheinungsdatum: 31.10.16

Um was geht es?

Es ist der persönlichste Fall in Will Trents Laufbahn. Das spürt der Ermittler schon in dem Moment, als er das leer stehende Lagerhaus betritt und die Leiche entdeckt – die Leiche eines Ex-Cops. Blutige Fußabdrücke weisen auf ein zweites Opfer hin. Eine Frau. Von ihr fehlt jede Spur. Das Brisante: Gegen den prominenten Eigentümer des Lagerhauses ermittelt Will bereits seit einem halben Jahr wegen Vergewaltigung. Erfolglos!Als am Tatort zudem ein Revolver gefunden wird, der auf Wills Noch-Ehefrau Angie zugelassen ist, ahnt er, dass dies ein Spiel auf Leben und Tod wird.


Meine Meinung:

Ich habe bereits ein paar Bücher dieser Autorin gelesen und war von ihrem Schreibstil immer gefesselt und begeistert. Weswegen ich ihr neuestes Werk natürlich auch gerne haben wollte.

Hier geht es wieder um den allseits beliebten Kommissar Will Trent, den wir bereits aus anderen Romanen der Autorin kennen. Leider hatte ich das Gefühl das er bei diesem Buch etwas nachgelassen hat. Wir erfahren viel mehr von seinem Privatleben mir Sara und irgendwie ist der Fall für mich zu kurz gekommen. Es war eher so als befinden wir uns nur im Privatleben von Will.
An sich mag das ja auch super sein, denn es ist schön mehr zu erfahren, aber da es sich um einen Thriller handelt, hätte ich mir eine Spannendere Story gewünscht.

Mit Angie haben wir natürlich den perfekten Kontrast zu Sara. Sie ist eine Person, die man eigentlich nicht mag. Sie ist gemein, hinterlistig und nutzt Will nur aus. Aber die beiden haben diese Hassliebe, die sie immer wieder zusammen bringt und leider auch  nicht wirklich los lässt. Mir hat Sara an einigen Stellen im Buch wirklich leid getan, denn ihre Gefühle wurden damit auch wieder verletzt und ich mag sie als Protagonistin sehr gerne, da sie mit am Menschlichsten ist.

Für mich war das ein eher schwacher Slaughter Roman, aber dennoch war er gut.


Die Autorin:
Die internationale Nummer-1-Bestsellerautorin Karin Slaughter ist eine der weltweit populärsten und gefeiertsten Schriftstellerinnen. Ihre Bücher wurden in 33 Sprachen übersetzt und haben sich insgesamt über 30 Millionen Mal verkauft. Ihr Gesamtwerk beinhaltet die Grant County und Will Trent-Reihen, außerdem Cop Town- Stadt der Angst, das für den renommierten Edgar-Krimipreis nominiert wurde, sowie den psychologischen Thriller Pretty Girls. Karin Slaughter stammt aus Georgia und lebt zurzeit in Atlanta.


Links:


Mein Fazit:
Einer der schwächsten Romane der Autorin, trotzdem war er nicht schlecht

4 von 5 Chibis


Samstag, 21. Januar 2017

Rezension | Demonhearts & Angelwings von Jana Goldbach

Demonhearts & Angelwings von Jana Goldbach | Im.press Verlag | Ebook | 212 Seiten | Preis 3,99 Euro | ISBN: 978-3-646-60260-9 | Ab 14 Jahren

Um was geht es?

Als Amber auf den ebenso arroganten wie gutaussehenden Gwin trifft und ihm nach seiner plumpen Anmache eine Ohrfeige verpasst, ahnt sie noch nicht, mit wem sie es zu tun hat. Gwin ist nämlich ein Dämon und zudem der Sohn des obersten Clananführers. Um dessen Amt weiterführen zu können, muss Gwin seinem Clan eine Opfergabe in Form eines Menschenmädchens darbringen. Nur leider hat er die Rechnung ohne die aufmüpfige Amber gemacht. Die ist nämlich gar nicht so naiv wie gedacht und bindet den stolzen Dämon prompt mit einem Zauber an sich. Als die beiden sich langsam näherkommen, muss Gwin schließlich feststellen, dass die Liebe nicht immer Flügel verleiht…


Meine Meinung:

Für mich hat sich das Buch nach einem locker-leichten Jugend-Fantasy Roman angehört und genau das war es auch. 

Amber ist ein normales junges Mädchen, das zur Schule geht und zusammen mit ihrer besten Freundin auch öfters mal auf Partys zu finden ist. Auf so einer trifft sie auch auf Gwen, den jungen Dämon, der sich an sie ranmachen will. Doch sie lässt ihn abblitzen, da sie ihn für einen arroganten und oberflächlichen Typen hält (was er ja auch ist). 
Auf einer Halloween-Party trifft sie ihn dann wieder und erfährt was er wirklich ist. Darauf hin versucht sie zusammen mit ihrer besten Freundin einen Schutzzauber zu machen, der Gwin davon abhalten soll ihr zu nahe zu kommen. Doch das geht natürlich schief...

Ich muss sagen ich mochte sowohl Amber recht gerne, als auch Gwin. Zusammen fand ich sie recht lustig, da die beiden wirklich immer ein Thema zum streiten gefunden haben, das war schon irgendwie süß. Außerdem mochte ich es das Amber sich von Gwin nicht hat unterkriegen lassen, auch nachdem sie an ihn gebunden war.

Der verlauf der Geschichte wird aus Ambers Sicht und aus Gwins Sicht geschrieben, jedoch sind es bei Gwin weniger die eigenen Gedanken die der Leser zu sehen bekommt, sondern eher das was ein Erzähler "sagt". Bei Amber sind wir wirklich in ihrem Kopf. 
Ich mag diese Art von Schreibstil ja total gerne, und auch hier hat sich das ganze viel besser lesen lassen, als wenn wir nur Amber gehabt hätten.

Was mir jedoch etwas missfallen hat, war das schnell Ende. Es kam mir leider so vor als wollte die Autorin schnell fertig werden und plötzlich waren da Gefühle aus dem nichts, das fand ich dann doch schon etwas zu schnell und wäre lieber langsam an das ganze heran geführt worden.

Ansonsten fand ich diese Einzelgeschichte sehr schön zu lesen :) 


Die Autorin:
Jana Goldbach, geb. 1986, ist ausgebildete Mediengestalterin und Kauffrau für Bürokommunikation. Wenn sie nicht gerade arbeitet oder schreibt, widmet sie sich ihrer zweiten großen Leidenschaft - dem Zeichnen. Inspiration findet sie nahezu überall, vor allem aber am Strand. Dort wo sich Wind und Wellen treffen, schlägt oft die Geburtsstunde neuer kreativer Ideen.


Links:
Verlag


Mein Fazit:
Ein tolles Jugendbuch, das mir Spaß gemacht hat.

4 von 5 Chibis


Freitag, 20. Januar 2017

Rezension | Wellenflügel 1 - Die Tiefen des Sees von Awen Eibner

Wellenflügel 1 - Die Tiefen des Sees von Awen Eibner | Selfpublisher | Ebook | 281 Seiten | 3,99 Euro | Erscheinungsdatum: 30.09.2016

Um was gehts?

Wasser ist nichts Besonderes. Steine sind es ebenso wenig. Umso interessanter, dass beide unverhofft in einem blauen Licht erstrahlen und ein junges Mädchen auf die Suche nach einer Antwort schicken, deren Frage es nicht kennt.

Magie ist tief in der Familie verwurzelt, doch klein ist die Anzahl derer, die der lebendige Beweis dafür sind. Gwyneira, die seit frühen Kindestagen eine enge Verbundenheit mit dem Wasser verspürt, aktiviert durch Zufall einen Zauber, der ihr Geheimnisse zu enthüllen verspricht, deren Ausmaße ihr Vorstellungsvermögen übersteigen. Während sie den Antworten nachjagt und längst vergessene Familiengeheimnisse aufdeckt, kämpft ihr ebenfalls magisch begabter Bruder Keanu mit vollkommen anderen Problemen. Nur wenige Monate nach seiner Volljährigkeit übernimmt er die Familienführung - ohne dabei zu bemerken, dass seine größte Sorge abseits der plötzlich auftauchenden Zauber liegt …


Meine Meinung:

Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich direkt hin und weg von dieser Idee zur Geschichte und war sehr gespannt ob sie mir auch im kompletten zusagt.

Zu aller erst mal zum Cover, ich find es für ein Selfpublisher-Buch wirklich super gestaltet, man sieht wichtige Elemente, die mit der Geschichte zu tun haben und es ist kein 08-15 Cover, das einfach hingeklatscht wurde.

Wir folgen im Buch mehreren Personen, zum einen haben wir  den jungen Keanu, der das Familienoberhaupt ist und sich bald eine Frau suchen muss. Er ist ein so genannter Metallflüsterer, er hört sozusagen das Metall sprechen und kann so ausgezeichnet damit umgehen und wunderschöne Dinge schmieden, die nur einen Bruchteil der Zeit benötigen, die es sonst dauern würde.
Dann haben wir auch noch Gwyn, sie ist ebenfalls etwas ganz besonderes, denn sie kann sich in eine Möwe verwandeln und fliegen. Außerdem ist sie ein Albino, das für die meisten Leute leider abschreckend ist, weswegen sie auch meist allein ist und sich daran gewöhnt hat.

Leider ist es in dieser Welt auch so, das Magie als etwas böses angesehen wird und die beiden dürfen deswegen nichts sagen. 
Es gibt außerdem noch mehr Personen, denen man im Buch folgt, doch diese kann ich an dieser Stelle noch nicht verraten, weil ich sonst Spoilern würde.

Der Schreibstil des Buches ist sehr flüssig. Die Autorin hat es geschafft Magie in einer ganz anderen Version zu erschaffen, wie wir sie normalerweise kennen. Das mag am Anfang etwas merkwürdig sein, doch ich fand es erfrischend mal etwas völlig anderes zu lesen und es hat mir sehr gefallen. Auch das das Buch aus verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten geschrieben wurde, hat mir gut gefallen. So bekommt man von jedem etwas mit und verpasst nichts. 

Ich persönlich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

Die Autorin:
Awen Eibner wurde im letzten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts geboren und wuchs in Österreich auf. Bereits früh war sie von Büchern begeistert und probierte sich erstmals am Verfassen von Texten. 2011 vollendete sie ihren ersten Roman, den sie zwar zu veröffentlichen gedachte, es aber nie ernstlich versuchte. Drei Jahre später schrieb sie "Wellenflügel" und ein Jahr darauf die beiden Folgeromane. Alle drei wurden als Rohentwurf auf einer Schreibplattform veröffentlicht.

2016 veröffentlichte sie ihren Debütroman "Wellenflügel" per Selfpublishing und begann mit dem Verfassen von Rezensionen. Seitdem betreibt sie einen kleinen Blog, auf dem sie diese veröffentlicht und der unter www.aweneibner.at abrufbar ist.

Links:

Mein Fazit:
Eine tolle Fantasygeschichte um Magie - so wie ihr sie noch nicht kennt. Ganz klare Leseempfehlung!

5 von 5 Chibis


Donnerstag, 19. Januar 2017

Buchvorstellung | 100 Dinge, die beste Freundinnen einmal im Leben getan haben sollten

100 Dinge, die beste Freundinnen einmal im Leben getan haben sollten | Groh Verlag | Hardcover | 96 Seiten | Preis 9,99 Euro | ISBN: 9783848515943 | Erscheinungsdatum: März 2016

Um was geht es?

Seite für Seite finden Freundinnen in diesem Buch besondere und originelle Vorschläge, wie sie ihr Leben gemeinsam noch bunter, verrückter, aufregender und lustiger gestalten können. Sich durch alle Cafés der Stadt testen, den Junggesellinnenabschied der anderen ausrichten, Omas Backbuch oder die Nähmaschine rausholen: Die Anregungen liefern Inspiration für alle Lebenslagen und sind für jeden Typ und jedes Alter geeignet. Zu allen 100 Ratschlägen gibt es unterhaltsame Fotos, die Lust darauf machen, sofort loszulegen. Auf jeder Seite können die Freundinnen ankreuzen, was sie schon gemeinsam erlebt haben.


Meine Meinung:

Meine beste Freundin und ich sind nun schon seit 23 Jahren befreundet, wir haben viel zusammen erlebt, aber es gibt auch noch einige Sachen die wir zusammen machen können - und hierfür hab ich uns Inspiration in Form dieses Buches geholt.

Ich muss sagen ich bin total begeistert von diesem Buch, es sind so unglaublich tolle Ideen drin. Ich hab mir das ganze auch zusammen mit meiner besten Freundin angeschaut und wir haben nun schon Pläne geschmiedet was wir alles machen wollen.

Beispiele für Dinge die im Buch stehen:

- Macht einen All-Inclusive Urlaub
- Füllt ein Kochbuch mit euren besten Rezepten
- Überwindet gemeinsam eine Angst

Mittlerweile hab ich auch schon ein paar andere Freundinnen mit diesem hübschen Büchlein angefixt, die ebenfalls total begeistert waren von den vielen Möglichkeiten, an die man so vielleicht nie gedacht hätte.

Auch die Aufmachung des Buches finde ich sehr schön gemacht. Jedes der 100 Dinge ist nochmals grafisch hinterlegt und die Schriftarten variieren auch bei jedem Bild, das das ganze noch individueller macht.

Klar, es sind auch einige Dinge dabei, die utopisch sind - z.B. zum ungefähr gleichen Zeitpunkt schwanger werden - aber das sind wirklich nur 3-4 Punkte wo ich sagen würde, das schaffen wir niemals.

Mir macht dieses kleine Büchlein jedenfalls große Freude und ich freu mich schon auf neue Abenteuer gemeinsam mit meiner besten Freundin :) 


Links:

Mein Fazit:
Ein wunderbares Geschenk für die beste Freundin, meiner Meinung nach sogar eins der besten die man machen kann 

5 von 5 Chibis




Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension | Die Schneekönigin von Michael Cunningham

Die Schneekönigin von Michael Cunningham | btb Verlag | Taschenbuch | 288 Seiten | Preis 10,99 Euro | ISBN: 978-3442714469 | Erscheinungsdatum: 14.11.16

Um was geht es?

In Hans Christian Andersens Märchen Die Schneekönigin zerbricht ein Zauberspiegel in tausend Scherben. Trifft ein Splitter einen Menschen im Auge, so sieht er fortan alles um sich herum nur noch hässlich und böse. Wird ein Mensch dagegen im Herzen getroffen, wird es so kalt wie Eis … Michael Cunningham spielt auf brillante Weise, voller Poesie und mit einem guten Schuss Ironie versehen, mit Motiven aus Andersens Märchen. Und während er vor dem Hintergrund eines winterlichen und sehr heutigen New York eine Welt voll Eis, Schnee und Kälte heraufbeschwört, ist sein Roman in Wahrheit eine Hymne auf den Glauben an die Liebe und das Leben.


Meine Meinung:

Ich kenne das Märchen von Hans Christian Andersen sehr gut und wollte daher dieses Buch gerne lesen. Leider hat es mir nicht so gut gefallen.

Die Protagonisten Barrett und Tyler waren mir beide nicht sonderlich sympathisch. Barrett ist ein homosexueller Mann, der in der Liebe einfach kein Glück hat. Er wurde per SMS verlassen und weiß garnicht so recht warum. Er verliert so langsam den Glauben an die Liebe und ist im allgemeinen eher ein Mensch der pessimistisch ist.
Sein Bruder Tyler hat es leider auch nicht recht viel besser, seine Freundin ist an Krebs erkrankt und siecht vor sich hin, dazu ist er auch noch Drogenabhängig und mit seiner Musik läuft es ebenfalls nicht so wie es zu wünschen wäre. 

Ich hatte beim Lesen das Gefühl ich komme an die Protagonisten nicht richtig heran, mir hat irgendwie dieser Funke gefehlt, der überspringt. Sehr schade, denn die Geschichte hat gutes Potenzial.

Auch mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme. Zum einen waren die Kapitel teilweiße so kurz, das man sich garnicht richtig darauf einlassen konnte was nun passiert, zum anderen war die Geschichte in meinen Augen ziemlich verworren und abgehakt geschrieben. Ich bin leider in keinen richtigen Lesefluss gekommen und konnte deshalb leider die Geschichte auch nicht so genießen wie ich es mir gewünscht hätte.

Der Autor:
Michael Cunningham wurde 1952 in Cincinnati, Ohio, geboren und wuchs in Pasadena, Kalifornien, auf. Er lebt in New York City, lehrt an der Yale University und hat mehrere Romane und Erzählungen veröffentlicht. Sein Roman "Die Stunden" wurde vielfach preisgekrönt, u. a. mit dem Pulitzerpreis und dem PEN/Faulkner-Award, und wurde in 22 Sprachen übersetzt. Die überaus erfolgreiche Verfilmung "The Hours" mit Meryl Streep, Julianne Moore und Nicole Kidman wurde mit einem Oscar ausgezeichnet.

Links:

Fazit:
Leider war das Buch nichts für mich, mir fehlte der Bezug zu den Protagonisten.

1 von 5 Chibis


Rezension | Eisgesang von Kathleen Winter

Eisgesang von Kathleen Winter | btb Verlag | Hardcover | 320 Seiten | Preis 21,99 Euro | ISBN:
978-3-442-75454-0 | Erscheinungsdatum: 14.11.2016

Um was geht es?

Auf der Fahrt an Bord eines russischen Eisbrechers durch die legendäre Nordwestpassage erlebt die kanadische Journalistin und Nummer-1-Bestsellerautorin Kathleen Winter hautnah, wie fragil und gefährdet die Welt der Arktis ist. In wunderbaren Bildern und luzider Sprache schildert sie ihre Begegnungen mit dieser großartigen Landschaft und ihren Bewohnern. Winters eindringlicher Reisebericht ist zugleich die Geschichte ihrer persönlichen Lebensreise, eine Geschichte vom Verlieren und Finden, vom Suchen und vom bei sich selbst Ankommen.


Meine Meinung:

Mich hat das Buch vor allem wegen dem Cover sehr angesprochen, gerade jetzt im Winter ist es genau das richtige und ich wollte schon länger gerne wieder eine wahre Geschichte lesen.

Die Protagonistin des Buches ist die Autorin selbst. Sie kommt als eine aufgeschlossene, etwas verrückte und doch liebenswerte Person rüber, die gerne mal ein Abenteuer erleben möchte. Und genau das tut sie, als sie einem Kollegen die Reise abnimmt, da dieser nicht kann. 

Es ist eine wunderschöne Reise über Grönland und Kanada die wir hier zu lesen bekommen. Das ganze ist so wunderschön und poetisch Beschrieben, das ich völlig in diesem Buch versunken bin. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. 
Die Autorin findet in der Geschichte auch ein wenig zu sich selbst, sie interviewt andere Menschen, die sich ebenfalls auf dem Schiff befinden und so kommen wir als Leser auch in den Genuss noch mehr Informationen oder sogar Erinnerungen von diesen zu erhalten.
Für mich war das eine völlig neue Perspektive, die mir sehr gut gefallen hat. Man lernt somit sehr viele Menschen kennen, die an sich zwar keine große Rolle spielen, dem Buch aber das gewisse etwas geben und es mit Leben füllen.

In diesem Buch sieht man wie klein doch die eigenen Probleme sind und wie unbedeutend der ganze Stress ist, den wir uns tagtäglich machen. Auch habe ich mir aus diesem Buch sehr viele Zitate heraus geschrieben, da es viele Sätze gibt, die mich so nicht mehr los gelassen hätten.

Es hat mich fast traurig gemacht, von dieser Abgeschiedenheit und der beruhigenden Atmosphäre des Buches abschied nehmen zu müssen, als die Reise zu Ende ging. Aber ich bin sicher ich habe dieses Buch nicht das letzte mal gelesen und freue mich schon darauf, irgendwann wieder auf dieser tollen und inspirierenden Reise dabei sein zu dürfen.

Die Autorin:
Kathleen Winter ist Journalistin, Romanautorin, verfasst Kurzgeschichten und schreibt Drehbücher für das kanadische Fernsehen. Ihr Debütroman »Annabel« war ein Bestseller in Kanada und ein internationaler Erfolg. Er stand auf der Shortlist der wichtigsten kanadischen Literaturpreise (Giller Prize, Governor General's Award, CBC Canada Reads) und war nominiert für den Orange Prize for Fiction. Ihr Memoire »Boundless« war Finalist für den Hilary Weston Writers Trust Prize for Nonefiction und den RBC Taylor Prize. Kathleen Winter hat lange in St John's auf Neufundland gelebt. Heute lebt sie in Montreal.

Links:

Mein Fazit:
Eine unbeschreiblich schöne Reise auf die der Leser hier mitgenommen wird. Ein Buch das jeder gelesen haben sollte!

5 von 5 Chibis


Buchvorstellung | 111 Dinge, die du 2017 unbedingt tun musst!

111 Dinge, die du 2017 unbedingt tun musst | Riva Verlag | Hardcover | 112 Seiten | Preis 9,99 Euro | ISBN: 978-3-86883-564-9 | Erscheinungsdatum: Septebmer 2016

Um was geht es?

Ein neues Jahr, so viele Möglichkeiten und noch keinen konkreten Plan? Dann hilft
dir dieses Buch mit 111 Dingen, die du 2017 auf jeden Fall tun solltest. Ob Donauinselfest in Wien, Nacktrodeln im Harz oder Sternschnuppen-Gucken Anfang September – in dieser ausgefallenen Zusammenstellung ist garantiert für jeden
etwas dabei.

Das perfekte Geschenk zum Jahreswechsel!


Meine Meinung:

Ebenfalls ein Buch das ich unbedingt wollte und ich wurde nicht enttäuscht. In diesem Buch findet man tolle Sachen, die man 2017 machen kann, sehen muss und auch nicht verpassen darf.

Ich persönlich war begeistert von der Vielfalt an Dingen in diesem Buch, es ist für jeden etwas dabei und man muss ja nicht zwangsläufig alle Punkte erfüllen :)
Viele Dinge, die in diesem Buch stehen, hätte ich so wohl niemals erfahren und ich freue mich schon auf einige interessante Vorstellungen ect. die ich in diesem Buch gefunden habe, diese hab ich mir nämlich direkt in meinen Terminplaner eingetragen.

Meiner Meinung nach muss man das Buch auch nicht unbedingt am 01.01.2017 besitzen, ich finde bis ca. ende Februar oder mitte März, hat man da noch schönen Spielraum sich das Buch zu kaufen, denn es gibt viel zu entdecken und das Jahr hat ja noch einige Monate ;)

Im hinteren Teil des Buches findet man übrigens noch eine tolle Liste, die man abhaken kann, wenn man etwas von den Dingen gemacht hat.

Ein paar Beispiele, für Dinge die im Buch stehen:

-Ab 15 Juni kann man viel billiger im europäischen Ausland mit dem Handy telefonieren.
-Am 1. September sind die meisten Sternschnuppen zu sehen
-Am 5. Dezember ist Badewannen-Party-Tag

Wie ihr seht, gibt es sowohl Sinnvolle Dinge in diesem Buch, wie auch lustig-skurile. Von neunen Filmen, die in den Kinos laufen, über Feiertage oder tolle Ereignisse findet man so ziemlich alles, was dieses Jahr so angesagt ist.


Links:

Mein Fazit:
Ein sehr tolles Buch, das mir viel gezeigt hat, das ich sonst verpasst hätte.

5 von 5 Chibis von mir




Buchvorstellung | Mein Leben in 100 Listen - ein originales Ausfüllbuch

Mein Leben in 100 Listen - ein originales Ausfüllbuch | Riva Verlag | Hardcover | 96 Seiten | Preis 8,99 Euro | ISBN: 978-3-7423-0015-7 | Erscheinungsdatum: Juli 2016

Um was geht es?

Dieses Buch bietet die Möglichkeit, sein Leben in insgesamt 100 Listen festzuhalten. Mal sind es Top-5-Listen, mal Top-10. Man kann Erinnerungen sammeln, Pläne für die Zukunft schmieden, Interessantes über sich selbst herausfinden oder einfach auch mal über sich schmunzeln. Nimmt man das Buch später in die Hand, kann man überprüfen, ob man immer noch dieselben Vorlieben hat, ob die Zukunftspläne schon in die Tat umgesetzt wurden oder inwieweit man sich sonst verändert hat.


Meine Meinung:

Ich mag solche Ausfüllbücher total gerne, und ich liebe Listen. Da ist das Buch doch das Perfekte Buch für mich oder?

Ganz genau ;D Es ist wunderschön aufgemacht, alle Listen sehen individuell gezeichnet aus und sind sehr schön Angeordnet.
Man findet Listen mit 10 Antwortmöglichkeiten und welche mit 5 Antwortmöglichkeiten in dem Buch. 

Meine Lieblingslisten:
- Meine allerersten Erinnerungen
- Die schönsten Momente meines Lebens
- Diesen Menschen bin ich dankbar

Es gibt in diesem Buch nichts das es nicht gibt und ich habe immernoch sehr viel Freude daran. Man kann das Buch nicht auf einen Rutsch ausfüllen, ich persönlich nehme mir jeden Abend eine Liste vor, die ich meist aber auch nicht voll bekomme. Aber dafür dann am nächsten Tag noch einen weiteren Punkt weiß.

Meiner Meinung nach ist das Buch ein ideales Geschenk für jeden Menschen den man kennt und mag.


Links:

Mein Fazit:
Das Buch ist genial, ich liebe es und ich finde es ist ein super Geschenk.

5 von 5 Chibis



Mittwoch, 11. Januar 2017

Rezension | Chaosherz 2 von Teresa Sporrer

Chaosherz 2 von Teresa Sporrer | Im.press Verlag | Ebook | 388 Seiten | Preis 3,99 Euro | ISBN: 978-3-646-60255-5 | Ab 14 Jahren

Um was geht es?

Nach den Turbulenzen der letzten Monate ist das Glück für May nur von kurzer Dauer. Als Junghexe wird sie nicht nur immer stärker in die chaotische Welt der ägyptischen Götter hineingezogen, jetzt scheint auch noch Noah, der Junge, in den sie hoffnungslos verliebt ist, May nicht mehr zu mögen. Vom Liebeskummer überwältigt, beginnt ihre Magie sich zu verselbstständigen und durch ihre Nähe geraten Mays Mitschüler mehr und mehr außer Kontrolle. Und plötzlich herrscht das pure Chaos an ihrer Highschool


Meine Meinung:

Ich habe ja bereits den ersten Teil der Reihe gelesen und dieser hat mir gut gefallen. Natürlich musste ich deswegen auch Band 2 haben und ich muss sagen er hat mich nicht enttäuscht.
Normalerweise sind die zweiten Bände von Reihen immer die schwächsten, dieser hier hatte aber eine gute Mischung aus Spannung, Information und Freude auf Band 3.

Die Protagonisten sind die selben wie wir bereits in Band 1 kennen lernen durften. Eine bunte Mischung aus übernatürlichen Wesen, welche mir sehr gut gefällt. Selten hat man in Büchern so ein großes Spektrum an anderen Wesen wie in dieser Reihe. Auch die Götter spielen in diesem Band eine große Reihe. Unsere Protagonistin May hat ja bereits im ersten Teil herausgefunden das sie zu einem Teil göttlich ist, und zwar von ihrem Vater - Seth, dem ägyptischen Gott des Chaos und des Krieges.
May muss nicht nur damit klar kommen, das sie nun eine halbe Göttin ist, sondern auch trainieren, denn nicht jeder findet das gut und es wird ihr nach dem Leben getrachtet.

Ich finde das Buch sagt auch sehr viel über Freundschaft aus, selten hat man so eine tolerante Gruppe an Leuten gesehen, die so gut zusammen gearbeitet hat. Einer ist merkwürdiger als der andere, aber zusammen habe sie eine tolle Freundschaft und es macht ihnen als Gruppe nichts aus wenn sie von anderen seltsam angesehen werden.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, man kann die Handlungen von May gut nachvollziehen und irgendwie hab ich mich auch gut in ihr wiedererkannt. Bis circa zur Mitte des Buches plätschert die Geschichte zwar vor sich hin, aber gegen Ende wird es richtig spannend und ich kann es kaum erwarten, das der dritte Band erscheint (mir leider noch unbekannt wann).
Ich freue mich bereits jetzt auf den großen Kampf, der sich bereits ende des zweiten Bandes anbahnt.

Die Autorin:
Teresa Sporrer wurde 1994 in der kleinen österreichischen Stadt Braunau am Inn geboren. Da ihr Heimatdorf fast nur aus Feldern und Bäumen besteht, zieht es die Autorin seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr regelmäßig auf verschiedene Rockkonzerte und Festivals. Neben ihrer Liebe zur Musik hegt sie noch eine große Leidenschaft für Bücher und kümmert sich regelmäßig um ihren eigenen Bücherblog. Momentan bereitet sich die Autorin auf ihr Lehramtsstudium vor und arbeitet an neuen Geschichten.

Links:

Fazit:
Ein toller zweiter Band, der richtig Lust auf den dritten macht! Ich kanns kaum erwarten :D

4 von 5 Chibis







Montag, 9. Januar 2017

Rezension | Secret Elements 2 - Im Bann der Erde von Johanna Danninger

Secret Elements 2 - Im Bann der Erde von Johanna Danninger | Im.press Verlag | Ebook | 260 Seiten | 3,99 Euro | ISBN: 978-3-646-60242-5 | Ab 14 Jahren

Um was geht es?

Jay hat sich entschieden: Sie ist bereit, sich auf die Anderswelt einzulassen und ihr Schicksal anzunehmen. Doch während sie es kaum erwarten kann, sich ihren Feinden entgegenzustellen und die restlichen Elemente aufzuspüren, verbietet Lee ihr weiterhin, sich an den Missionen von Team 8 zu beteiligen. Er sieht in ihr nur eine Gefahr für sich und andere. Etwas, das er Jay bei jeder Gelegenheit deutlich spüren lässt und womit er sie buchstäblich in den Wahnsinn treibt. Jay ist gefangen zwischen Angst und Selbstzweifeln, denn keiner weiß, was geschehen wird, wenn sie als Trägerin des Orinion versagt…

Meine Meinung:

Da ich bereits Band 1 der Reihe gelesen habe, durfte der zweite Band natürlich nicht fehlen. Ich muss aber zugeben, das ich mich erst garnicht so recht erinnern konnte, was in Band 1 geschehen ist. Aber das war kein Problem, mit dem lesen des zweiten Bandes bin ich sehr schnell wieder in die Geschichte reingekommen und hatte meine Freude damit.

Unsere Protagonistin Jay, die ein Waisenkind ist und außerdem ein Außenseiter ist nun in der Anderswelt um zusammen mit ihrem Team die verbliebenen Elemente zu finden und das Böse auf der Welt zu vertreiben. 
Diesmal ging es (wie bereits im Titel zu lesen ist) um die Macht der Erde. 
Ich mag Jay als Protagonistin sehr gerne, sie hat ihren eigenen Kopf, Temperament und viel Mut. Auch die anderen Charaktere die man so kennen lernt mag ich. Besonders den russischen Kater Ivan, was würde ich drum geben wenn mein Kater auch so cool wäre ;)

Der Schreibstil des Ebooks war gut, jedoch hat mir in diesem Teil etwas die Spannung gefehlt. Immer wenn ich dachte: "jetzt gehts los" war es leider auch schon wieder vorbei. Ich finde es unglaublich schade, denn das Buch hat so viel potential ein richtig spannendes Jugendbuch zu werden. Ich freue mich aber trotzdem auf den dritten Band und bin schon gespannt ob Jay und ihr Team es schaffen die restlichen Elemente zu finden. Und ob sich vielleicht noch eine kleine Liebesgeschichte anbahnt...

Band 3 kommt übrigens im März 2017 raus.

Die Autorin:
Johanna Danninger, geboren 1985, lebt als Krankenschwester mit ihrem Mann, einem Hund und zwei Katzen umringt von Wiesen und Feldern im schönen Niederbayern. Schon als Kind dachte sie sich in ihre eigenen Geschichten hinein. Seit sie 2013 den Schritt in das Autorenleben wagte, kann sie sich ein Leben ohne Tastatur und Textprogramm gar nicht mehr vorstellen. Und in ihrem Kopf schwirren noch zahlreiche weitere Ideen, die nur darauf warten endlich aufgeschrieben zu werden!

Links:

Mein Fazit:
Ein interessanter zweiter Band der Trilogie, doch leider hat mir etwas die Spannung gefehlt.

3 von 5 Chibis


Sonntag, 8. Januar 2017

Rezenson | Legend 2 - Schwelender Sturm von Marie Lu

Legend 2 - Schwelender Sturm von marie Lu | Loewe Verlag | Ebook | 448 Seiten | 9,99 Euro | ISBN: 978-3785573952 | Erscheinungsdatum 16.09.2013 | Zweiter Teil der Trilogie

Um was geht es?

Der Zweck heiligt die Mittel, oder? Den einen Menschen loszuwerden, der die Verantwortung für dieses ganze verfluchte System trägt, scheint mir ein ziemlich kleiner Preis dafür zu sein, eine Revolution in Gang zu setzen.Auf der Flucht vor der Republik schließen sich June und Day den Patrioten an, um Days Bruder zu retten und in die Kolonien zu entkommen.Doch die Patrioten fordern eine Gegenleistung: June und Day sollen Anden, den neuen Elektor, töten. Eine Tat, die all dem Unrecht und der brutalen Unterdrückung ein Ende bereiten könnte.Als June jedoch begreift, dass der neue Elektor ganz anders ist als sein Vorgänger, beginnt sie zu zweifeln:Was, wenn Anden einen neuen Anfang darstellt?Was, wenn politische Veränderung nicht unbedingt Tod, Vergeltung und Gewalt bedeuten muss?Was, wenn die Patrioten falsch liegen?„Schwelender Sturm“ ist der zweite Band der Legend-Trilogie. Der Titel des ersten Bandes lautet „Fallender Himmel“.

Meine Meinung:

Nachdem ich letzten Monat den ersten Teil gelesen habe und sehr begeistert von der Geschichte war, musste natürlich direkt der zweite Band hinterher gelesen werden. 

Es geht wieder um June und Day, beide haben sich den Patrioten angeschlossen und versuchen nun mit ihnen den neuen Elektor ermorden, damit die Republik aufwacht und endlich Gerechtigkeit herrscht. Doch ist der neue Elektor wirklich so böse wie sein Vater?

Ich mochte Day und June ja bereits im ersten Teil der Reihe unfassbar gerne. Die beiden passen einfach Perfekt zusammen und ich hab mich total gefreut als die beiden zusammen gekommen sind. Nun kämpfen sie zusammen für ein Land in Einheit und Gerechtigkeit. Einzig die kleine Tess mochte ich in diesem Band nicht mehr. Sie ist einfach nur nervig gewesen in allem was sie gesagt hat, man merkt sehr schnell das sie noch ein kleines, trotziges Mädchen ist, was mich persönlich öfter mal die Augen verdrehen lies. 

Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Es ging rasant weiter mit der Geschichte und sie hat direkt an den ersten Band angeknüpft. Gerade wenn man einen Schock überwunden hatte, kam schon der nächste Schlag und so ging es immer weiter. Jedoch fand ich diesen Teil etwas schwächer als den ersten Teil, irgendwie hat dennoch etwas gefehlt, was im ersten Band deutlicher war. Vielleicht ist es das mysteriöse an Day, das wir ja bereits aufgedeckt haben, ich kann es nicht genau sagen. 
Trotzdem war das Buch wieder eine tolle Geschichte, die ich verschlungen habe.

Die Autorin:
Marie Lu wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of Southern California studierte. Das Wetter hat sie überzeugt dortzubleiben und nun wohnt die New-York-Times-Bestsellerautorin mit ihrem Mann und drei Hunden in Santa Monica, nahe dem Meer. Marie Lu verbringt ihre wenige Freizeit mit Lesen, Zeichnen, dem Spielen von Assassin´s Creed und Im-Stau-Stehen.

Links:

Fazit:
Klasse Fortsetzung, ich bin gespannt auf den letzten Teil der Story

4 von 5 Chibis


Rezension | Das Aquarium von Franziska Lange

Das Aquarium von Franziska Lange | SadWolf Verlag | Ebook | 220 Seiten | 5,49 Euro | ISBN:
978-3-946446-28-6 | Erscheinungsdatum: 20.12.2016

Um was geht es?

Man könnte sagen, George ist ein Mensch des 21. Jahrhunderts. Der Webdesigner verbringt 18 Stunden täglich vor dem Computer, kommuniziert per E-Mail, hat drei Fernseher gleichzeitig laufen und vereinbart Termine per WhatsApp. Aber: George ist ein Einsiedler. Er lebt und arbeitet in seinem Hamburger Loft in selbstgewählter Isolation. Der Outsider hat seit Jahren das Haus nicht verlassen, er leidet unter Panikattacken und führt Selbstgespräche. Seine besten Freunde sind Amazon Prime und sein Kater Dr. Van Helsing.

In sein abgekapseltes Dasein platzt ein schrulliger Mitbewohner; das Letzte, was der Eremit gebrauchen kann. Lebenskünstler Paddy bringt Georges kleine Welt und sein autistisches Überlebenssystem komplett durcheinander – und dann ist da noch das trinkfreudige Pizzagirl Vivian, das ihn, den trockenen Alkoholiker, schmerzlich an seine Schwester Betty erinnert …

Eine Geschichte im Schatten der Großstadt über Nähe und Isolation, Anonymität und Freundschaft, Selbstentfremdung und Selbstfindung.


Meine Meinung:

Obwohl man bei dem Cover eher einen Fantasy-Roman erwartet, hat  mich die Geschichte unglaublich berührt.

Es geht um George, er ist seit 2 Jahren mehr oder weniger nicht mehr aus seiner Wohnung gegangen. Essen bekommt er über einen Lieferdienst, die Post nimmt der Hausmeister mit bis zu seiner Tür und auch sonstiges lässt sich über das Internet regeln. 
George ist Krank - er hat ein psychisches Problem. Doch um das behandeln lassen zu können, müsste er eigentlich nach draußen gehen. Eine Zwickmühle aus der es kein Entkommen gibt. Oder doch?

Ich mochte George sehr gerne, abgesehen von seinem Problem nach draußen zu gehen ist er ein sehr sympathischer Kerl mit viel Humor und großer Intelligenz. Auch sein mitbewohner Paddy war mir auf anhieb sympathisch. Der doch eher esoterisch-angehauchte Mitbewohner schafft es George aus der Reserve zu locken und ihm das Leben angenehmer zu machen. Auch wenn er etwas schrullig rüberkommt, konnte ich mich doch ganz gut mit ihm identifizieren.

Der Schreibstil des Buches ist wirklich große Klasse. Es geht an sich ja eher um ein trauriges Thema, doch es war mit viel (schwarzem) Humor bespickt, das mich öfters zum Lachen brachte. Allein die Idee des Katers mit dem Namen Dr. Van Helsing ist der Hit. Auch der Aufbau der Charaktere war erstklassig, es gab niemanden den ich nicht mochte (außer den Vater von George, aber dieser hat hier keine eigene Rolle gespielt) und man konnte die Personen super auseinander halten. 

Ich hätte am liebsten noch weitere 200 Seiten gelesen und hoffe deswegen das die Autorin noch weitere Bücher schreiben wird, denn diese muss ich dann auf jeden Fall ebenfalls haben.

Die Autorin:
Franziska Jennifer Lange wurde 1972 geborgen. Sie arbeitete als Journalistin, Malerin und Grafikerin. Heute lebt und schreibt sie mit vier Katzen in Hamburg-Winterhude.

Links:

Mein Fazit:
Eine wunderbare Geschichte, die einem zum Lachen und zum Nachdenken bringt. 

5 von 5 Chibis


Freitag, 6. Januar 2017

Rezension | Rendezvous im Cafe de Flore von Caroline Bernard

Rendezvous im Cafe de Flore von Caroline Bernard | Aufbau Verlag | Taschenbuch | 432 Seiten | Preis 12,99 Euro | ISBN: 978-3-7466-3271-1 

Um was geht es?

Paris, 1928: Vianne träumt davon, Botanikerin zu werden – im renommierten Jardin des Plantes. Als sie sich in den aufstrebenden Maler David verliebt und mit ihm in das schillernde Bohème-Leben der französischen Avantgarde eintaucht, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann nimmt ihr Leben eine tragische Wendung … Jahrzehnte später steht Marlène im Musée d´Orsay vor dem Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert von der Ausstrahlung der Fremden, begibt sich Marlène auf die Suche, bei der sie nach und nach ihr Leben verändern wird.


Meine Meinung:

Meiner Meinung nach ist das Cover schon ein totaler Hingucker und verleitet zum kauf des Buches. Man merkt direkt das Französische Flair, das auch im Buch sehr gut rüber kommt.

Der Roman wird auf 2 Zeitebenen geschrieben. Zum einen haben wir Marlene, die in der heutigen Zeit lebt, zusammen mit ihrem Mann. Doch leider kriselt es in ihrer Ehe und auch das Geschenk von ihrem Mann - eine Reise nach Paris - kann das nicht mehr aufhalten was auch schon längst in die Brüche gegangen ist.
Zum anderen haben wir Vianne, die im Paris um 1930 Lebt. Sie ist von zu Hause geflohen um ihren Traum von Paris Wirklichkeit werden zu lassen. Doch schafft sie es alleine in dieser großen Stadt, ganz ohne Perspektive?
Marlene entdeckt in einem Museum in Paris ein Bild von einer Frau, die ihr bis aufs Haar gleicht. Es ist Vianne, denn sie ist eine Vorfahrin von Marlene und so stellt sie Nachforschungen an, die nicht nur sie verblüffen, sondern auch ihre Familie.

Mir waren beide Protagonistinnen sympathisch, beide hatten ihren eigenen Charme und man konnte die Schicksale der beiden gut Nachvollziehen und mitfühlen. Gerade das Gefühl von Frankreich, hat das Buch unglaublich gut rüber gebraucht - sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Ich finde es unglaublich, wenn ein Schreibstil jemanden so mitreißt und von einem Land träumen lässt, in dem man noch nie vorher war. 

Auch allgemein hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Schicksalsschläge der beiden Frauen waren sowohl traurig als auch irgendwie hoffnungsvoll, da es ein Neubeginn für beide war und sie die Vergangenheit ruhen lassen konnten. 
Besonders Paris im Krieg war für mich sehr interessant und gleichzeitig schrecklich zu lesen. Ob es sich wirklich so abgespielt hat, weiß keiner, aber wie es die Autorin dar gestellt hat war für mich jedenfalls sehr realistisch.

Die Autorin:
Caroline Bernard ist Literaturwissenschaftlerin und wurde 1961 in Hamburg geboren. Noch vor dem Abitur machte sie ihre erste Reise nach Paris und verlor ihr Herz an die Stadt. Es folgten längere Aufenthalte als Au-pair, als Sprachschülerin und Stipendiatin. Heute sind Reisen nach Paris, in die Provence oder in die Normandie aus ihrem Leben nicht wegzudenken. Caroline Bernard lebt als freie Autorin in der Nähe von Hamburg. „Rendezvous im Café de Flore“ ist nicht ihr erster Roman.

Links:

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, das mir Frankreich sehr gut vermittelt hat, es hat mich träumen lassen und ich war fast traurig als der Zauber des lesens vorbei war.

5 von 5 Chibis


Mittwoch, 4. Januar 2017

Rezension | Das Frostmädchen von Stefanie Lasthaus


Das Frostmädchen von Stefanie Lasthaus | Heyne Verlag | Broschiert | 400 Seiten | 12,99 Euro | ISBN: 978-3-453-31729-1 | Erscheinungsdatum: 14.11.2016

Um was geht es?

Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat...

Meine Meinung:

Mich hat zu aller erst natürlich dieses wunderschöne Cover angesprochen, es passt super zur Winterzeit und ist außergewöhnlich. Auch den Klappentext fand ich sehr interessant.

Leider hatte ich so ein wenig Probleme mit der Protagonistin bzw. mit beiden Protagonisten. Neve war zu Anfang recht schreckhaft und es ging ihr nicht besonders gut, denn sie hat etwas schreckliches erlebt und ist in den Wald geflohen. Dort verlassen sie die Kräfte und sie wird Ohnmächtig. Zum Glück findet sie Lauri, ein Künstler der in einer Hütte im Wald Urlaub macht, um Bilder für Bücher zu malen.
Ich hatte bei Neve sehr schnell das Gefühl das sie überhaupt nie weiß was sie will und ihr Leben überhaupt nicht im Griff hat. Sie hat Stimmungsschwankungen, die ich sehr schlecht nachvollziehen konnte und zieht Lauri irgendwie mit in diese Gefühlslagen. Das wiederum hätte ich ebenfalls eher nicht erwartet, das sich Lauri so schnell beeinflussen lässt. Denn er kam mir Anfangs als junger Mann vor, der mitten im Leben steht und ganz genau weiß was er will.

Das ganze wird in 2 Perspektiven erzählt. Von Neves Seite und von Lauris. Ich persönlich mochte Lauris Part lieber, da er klarer Denkt und ich seinen Charakter allgemein mehr mochte.
Was mir aber gut gefallen hat an dem Roman war die Kanadische Kulisse der Wälder, die verschneit sind. 
Gerade aktuell wo es bei uns auch schneit, fand ich das sehr passend und bin froh das ich das Buch direkt zu beginn des Jahres ausgewählt habe.
Durch die Probleme mit dem Protagonisten hatte ich aber leider das Gefühl, das ich ewig an diesem Buch lese.

Die Autorin:
Stefanie Lasthaus wuchs im nördlichen Ruhrgebiet auf. Sie studierte Skandinavistik, Publizistik und Sozialanthropologie in Bochum und Kopenhagen. Nach verschiedenen Stationen in Australien, England und der Schweiz, kehrte sie nach Deutschland zurück und widmete sich ganz dem Schreiben – ob als Texterin für Onlinespiele-Anbieter oder als Autorin ihrer eigenen Fantasy-Romane. Stefanie Lasthaus lebt und arbeitet in Karlsruhe.

Links:

Mein Fazit:
Ein Buch, das leider nicht so war wie ich es erwartet hatte. 

2 von 5 Chibis


Sonntag, 1. Januar 2017

Rezension | Scheu von Peter Koop

Scheu von Peter Koop | Books on Demand Verlag | Taschenbuch | 270 Seiten | 9,95 Euro | ISBN: 978-3741262012 | Erscheinungsdatum: 05.09.2016

Um was geht es?

Seit ihrer frühesten Kindheit hat Marie versucht, die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen. Nach außen hin angepasst, ist sie dabei innerlich zunehmend erstarrt. Immer wieder flüchtet sie in ihre Tagträume.
Als sie Hannah begegnet, kann sie ihr Leben nicht länger aufschieben. Zum ersten Mal liebt sie und wird geliebt. Mutig stellt sie sich ihren Ängsten und macht sich auf die Suche nach neuen Erfahrungen. Dabei gewinnt sie bald erste Freunde, begegnet aber auch ganz unmittelbar Gewalt und Obdachlosigkeit. Sie lernt verschiedene Spielarten des Sex kennen. Immer weiter wagt sie sich voran, aber immer wieder gerät sie bei dem Versuch, Hannahs Nähe zuzulassen, an ihre Grenzen…


Meine Meinung:

Mich hat das Buch durch sein Cover und dem Klappentext total angesprochen, weswegen ich es haben musste.

In dieser Geschichte begegnen wir Marie. Als Tochter zweier Prominenter ist sie sehr alleine und abgeschottet aufgewachsen. Als diese jedoch bei einem Unfall sterben ist sie plötzlich auf sich allein gestellt. Als Erbin eines großen Modekonzerns flieht sie in eine Stadt in Deutschland, in der sie niemand kennt und niemand nachfragt. Dort begegnet sie Hannah, und plötzlich lernt sie die schönen Seiten des Lebens kennen. Sie wird geliebt und hat Freunde, die für sie da sind und für die sie auch da sein kann. 

Ich muss sagen ich habe Marie in ihren Entscheidungen nicht immer verstanden. Sie ist oft von sich selbst verwirrt und weiß nicht was sie will, dann macht sie des öfteren sehr dumme Dinge, die ihr nachher meist leid tuen. Das hat mich auch etwas gestört beim Lesen, ich konnte es manchmal einfach nicht nachvollziehen. Ansonsten mochte ich Marie sehr, sie ist eine tolle Freundin für die anderen Personen im Buch geworden und auch wenn sie Reich ist, lässt sie es überhaupt nicht raushängen.

Der Schreibstil der Geschichte hat mich sehr angesprochen. Fast Poetisch könnte man das Buch beschreiben. Es gibt Sexszenen im Buch die sehr sinnlich beschrieben werden, andererseits gibt es Szenen bei denen man total mitfühlen konnte und man völlig vom Buch eingenommen war. 
Die Mischung aus beidem war sehr gut, weswegen ich das Buch auch sehr gerne gelesen habe.

Der Autor:
Leider habe ich nichts über den Autor im Internet gefunden.

Links:

Mein Fazit:
Ein interessantes Buch, das einen nicht so schnell wieder loslässt.

4 von 5 Chibis




Seitenleser Challenge


So nun hier die Hauptseite zu der Challenge :)

Nochmal die Regeln:
1. Von jedem Buch werden die gelesenen Seiten gezählt, außer von Comics, Mangas, Kochbüchern, Prospekte oder ähnlichem, bei denen mehr Bilder als Schrift sind - Sachbücher zählen aber.
2. Erstellt euch eine extra Seite auf eurem Blog oder eine Liste auf Lovelybooks, bei denen ihr die Bücher eintragt. Bitte schickt mir hierzu den Link in die Kommentare.
3. Dieses Jahr muss man nicht zwangsläufig eine Rezension schreiben, aber eine Sternebewertung, oder ein paar Sätze zum Buch wären schön.
4. Die Challenge geht vom 01.01.2017 bis 31.12.2017
5. Bis zum 3. des Folgemonats müssen alle Bücher auf eurer Seite aufgelistet werden, denn ich werde wieder eine Statistik schreiben, was danach kommt schreibt ihr bitte dem aktuellen Monat hinzu.
6. Zu Gewinnen gibts auch wieder was, nämlich ein Buch im Wunschgenre. Dieses kann ein Mängelexemplar oder ein gebrauchtes Buch sein, oder evtl. auch ein neues - nur zur Info.
Gewonnen hat derjenige, der die meisten Seiten gelesen hat.
7. Aber auch unter allen die bis zum Schluss mitmachen verlose ich noch etwas, was genau das sein wird überlege ich mir noch ;) 

NEU: Auch mit Gooodreads könnt ihr mitmachen.

Schreibt mir bis zum 3. des Folgemonats bitte eure Seiten 
Wenn man sich 3 Monate nicht mit den Seiten meldet, sehe ich das als nicht-interesse und lösche euch aus der Challenge, denn sonst ist das ganze unfair

Die Teilnehmer:

Leseratte Steffie (Über Email/FB)



Meine gelesenen Seiten:


Januar

1. Scheu von Peter Koop - 270 Seiten
2.  Das Frostmädchen von Stefanie Lasthaus - 400 Seiten
3. Das Aquarium von Franziska Lange - 220 Seiten
4. Secret Elements 2 von Johanna Danninger 260 Seiten
5. Legend 2 von Marie Lu - 448 Seiten
6. Chaosherz von Teresa Sporrer - 388 Seiten
7. Eisgesang von Kathleen Winter - 320 Seiten
8. Die Schneekönigin von Michael Cunningham - 288 Seiten
9. Wellenflügel von Awen Eibner - 281 Seiten
10. Demonhearts and Angelwings von Jana Goldbach - 212 Seiten
11. Blutige Fesseln von Karin Slaughter - 512 Seiten
12. Das Lazarus-Syndrom - 277 Seiten
13- Chosen von Rena Fischer - 464 Seiten
14. Diabolic von S.J. Kincaid - 488 Seiten

Gesamtseiten Januar: 4828

Februar

15. Der geheime Zirkel 2 von Libba Bray - 656 Seiten
16. Minus 18 Grad von Stefan Ahnhem - 560 Seiten
17. Das inoffizielle Harry Potter Buch der Zauberei von Pemerity Eagle 224 Seiten
18. Geiserherz - Verfluchte Liebe von Cornelia Zogg 402 Seiten
19. Die Perlenfrauen von Katie Agnew 560 Seiten
20. Göttlich verloren von Josephine Angelini 512 Seiten
21. Rauklands Sohn von Jordis Lank - 364 Seiten
22. Fairies - Kristallblau von Stefanie Diem - 403 Seiten
23. Es beginnt am siebten Tag von Alex Lake - 472 Seiten
24. Leander sieht Maud von Nadia Marfaing - 208 Seiten
25. Als die Bücher flüstern lernten von Felicitas Brandt - 348 Seiten
26. Der Kreis der Rabenvögel von Kate Mosse - 400 Seiten
27. Mondtochter 1 - Die Nacht der Elemente von Lia Haycraft - 267 Seiten
28. Legend 3 - berstende Sterne von Marie Lu - 448 Seiten
29. Geheimzutat Liebe von Poppy J. Anderson - 380 Seiten

Gesamtseiten Februar: 6204

März

30. Lets Play - verspieltes Herz von Jennifer Wolf - 275 Seiten
31. Janija von Judith Soul - 258 Seiten
32. Die steinerne Schlange von Iny Lorentz - 640 Seiten
33. Epidemie von Asa Ericsdotter - 384 Seiten
34. Die Chroniken von Chaos und Ordnung 2 - Telos Malakin von J.H. Praßl - 584 Seiten
35. Angstmädchen von Jenny Milewski - 336 Seiten
36. Das Tote Mädchen von Steven James - 384 Seiten
37. Die Tuchvilla von Anne Jacobs - 704 Seiten
38. Unter der Sonne nur wir von Robin Lyall  - 320 Seiten
39. Smoke von Dan Vyleta - 624 Seiten
40. Graues Herz 1 von Stefanie Hasse - 331 Seiten

Gesamtseiten März: 4840

April

41. Als das Meer uns gehörte von Barbara J. Zitwer - 389 Seiten
45. Dan-Sha-Ri von Hideko Yamashita - 192 Seiten
46. Hygge von Louisa Thomsen Brits - 192 Seiten
47. Die Grausamen von John Katzenbach - 576 Seiten
48. Nordische Mythen und Sagen von Neil Gaiman - 256 Seiten
49. Göttlich verliebt von Josephine Angelini - 464 Seiten
50. Boy in the Park von A.J. Grayson - 368 Seiten
51. Spark - Die Elite 1 von Vivien Summer - 328 Seiten
52. MeeresWeltenSaga 1 von Valentina Fast - 332 Seiten
53. Das Herz und die Dunkelheit von Emily Byron - 467 Seiten
54. Blutbraut von Lynn Raven - 736 Seiten
55. Das 13. Zeichen von K.T.Meadows - 339 Seiten
56. Wächter der Nacht von Sergej Lukianenko - 554 Seiten
57. Schmeckts noch? von Jörg Blech - 240 Seiten
58. Die wahrhafte Geschichte des Froschkönigs von Pia Kovarik - 14 Seiten

Gesamtseiten April: 6823 Seiten

Mai

59. First Taste - Eine Nacht ist nicht genug von Jessica Hawkins - 515 Seiten
60. A Fairy Tale - Die Suche nach dem blauen Herz von Anja Stephan - 696 Seiten
61. Schattenchronik 2 von Andreas Suchanek - 334 Seiten
62.
63.