Sonntag, 22. Oktober 2017

Rezension | Cinderellas Prinzessin von Annie Laine

Cinderellas Prinzessin von Annie Laine | moments Verlag | Ebook | Märchenadaption | 280 Seiten | Preis 3,99 Euro | ISBN: 978-3962320089 | Erscheinungsdatum 28. September 2017

Charleen ist die reichste Tochter der Stadt. Die Prinzessin des millionenschweren Hoteliers steht ständig im Rampenlicht und unterliegt dem Druck, perfekt sein zu müssen, denn schließlich muss der Ruf ihrer Familie gewahrt werden.
Bei Ashley sieht das ganz anders aus. Sie hat drei Jobs und schmeißt mit ihren neunzehn Jahren den Haushalt ihrer Familie. Freizeit und Schlaf kommen dabei zu kurz, aber sie nimmt es in Kauf, um irgendwann ihrer kleinen Schwester ein besseres Leben zu ermöglichen und aus dem desolaten Haushalt verschwinden zu können.
Als die beiden auf dem Ball zu Charleens Geburtstag aufeinandertreffen, ahnen sie noch nicht, dass sich diese folgenschwere Begegnung fast wie im Märchen von Cinderella entwickelt.

Mir gefällt das Cover sehr gut, da es etwas edles hat und passend zum Buch sehr in Cinderella erinnert. Ich mag auch den Rahmen, der um das Cover herum geht, dieser macht das Cover zu etwas besonderem.

Charleen ist die Tochter von reichen Eltern. Diese führen eine Hotelkette und Charleen hat bisher immer alles bekommen was sie wollte. Sie liebt alles was mit Cinderella zu tun hat und trägt nur blaue oder weiße Klamotten. Doch es ist nicht immer alles so schön wie es scheint, denn Charleen ist eigentlich ziemlich einsam. Ihre Eltern sind sehr distanziert und sie hat nur ihren Bruder, der zu ihr steht. Eines Tages soll sie die Hotelkette erben, doch eigentlich hat sie gar keine Lust darauf. Ich konnte mich ganz gut in sie hinein versetzten, da sie trotz dem Reichtum immer noch nicht abgehoben wirkte. Klar, sie geht mit Daddys Kreditkarte einfach mal fett shoppen, aber ich glaube das würden wir alle tun, wenn wir so aufgewachsen wären. Besonders als sie Ashley kennen lernt merkt man immer mehr und mehr, welch toller Charakter hinter der schönen Fassade liegt.

Ashley ist das totale Gegenteil von Charleen. Sie wächst in armen Verhältnissen auf und muss für ihre Familie arbeiten gehen. Da weder ihr Vater - ein säufer - noch ihre 2 Brüder arbeiten gehen und nur zu Hause rumsitzen bleibt alles an ihr hängen. Warum sie das tut? Für ihre kleine Schwester, denn diese ist die wichtigste Person in ihrem Leben, was man auch sehr schnell merkt. 
Mir tat sie wirklich furchtbar Leid und ich hab das ganze Buch über gehofft das es besser für sie kommt. Ob das passiert müsst ihr natürlich selbst lesen :D

Der Schreibstil der Autorin hat mich direkt in die Geschichte gezogen. Da es sich um eine Märchenadaption handelt war mir schon ungefähr klar wie das ganze aufgebaut sein würde, ich wurde jedoch einige male wirklich positiv überrascht. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Charleen und Ashley geschrieben, was ich super fand. Denn beide Seiten waren sehr interessant zu verfolgen und es war spannend bei beiden in den Kopf gucken zu können. 
Auch das Ende des Buches fand ich sehr schön und hat wirklich gut zur Geschichte gepasst. Auch hier gab es wieder eine große Überraschung, die ich so niemals erwartet hätte.


Annie Laine wurde im schönen Osthessen geboren. Nach dem Realschulabschluss führt sie ihr Leben zunächst in ganz verschiedene Richtungen. Sie schließt eine Ausbildung ab und arbeitet ein halbes Jahr auf der Kanareninsel Teneriffa, findet aber nicht ihre Passion darin. Das zieht sie schließlich zurück zu den Büchern.
Während sie tagsüber Buchhandel/Verlagswirtschaft studiert, verbringt sie ihre Nächte mit dem Schreiben eigener Texte und betreibt einen erfolgreichen Bücherblog.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 4/5
Ende 5/5
Cover 5/5

Eine Märchenadaption, die ich absolut klasse fand. Sie hat mich gefesselt und mir gezeigt, das es nicht schlimm ist, wenn man anders ist. 

5 von 5 Chibis








Donnerstag, 19. Oktober 2017

Rezension | Scherben der Dunkelheit von Gesa Schwartz

Scherben der Dunkelheit von Gesa Schwartz | cbt Verlag | Hardcover | Jugendbuch Fantasy | 592 Seiten | Preis 17,99 Euro | ISBN: 978-3-570-16485-3 | Erschienen: 25.09.2017 | Einzelband

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint ...


Zu dem Cover kann ich nur eins sagen: Wow! Was ein Hingucker! 
Ich bin total begeistert von diesem Wunderschönen Cover. Sowohl das wunderschöne Kleid des Mädchens, als auch der Hintergrund sind einfach nur der Hammer.

Anouk ist in den Ferien bei ihrer Tante. Dort entdeckt sie den Dark Circus - oder sollte man eher sagen: er entdeckt sie?
Erst weiß sie garnicht wirklich was geschieht, doch schon ist sie im Bann des Zaubers, den der Dark Circus in sich trägt, und das ist nicht unbedingt gut.
Anouk war mir von der ersten Seite an sympathisch. Sie ist ein sehr kreatives und intelligentes Mädchen und macht einen aufgeweckten Eindruck. Da sie keine große Lust hat am Abenteuer-Sporturlaub mit ihren Eltern verbringt sie den Sommer bei ihrer Tante und ihrer Cousine. Sie liest sehr gerne, was ich als Vielleserin natürlich total super finde, auch das sie immer einen ganzen Koffer voller Bücher dabei hat, hat sie noch sympathischer gemacht. Im Zirkus dann, zeigt sie ihre Stärke und ihren Mut, was man ihr am Anfang garnicht wirklich zugetraut hätte.

Den Schreibstil der Autorin kannte ich bisher noch nicht, wobei ich schon gehört hatte, das er eher speziell ist. Mir hat er sehr gut gefallen, er hatte etwas Poetisches an sich und die Beschreibungen waren sehr detailliert. Man konnte sich die Umgebung, den Zirkus und die Menschen sehr gut vorstellen, was mich als Leser direkt in diese Welt entführt hat. Auch die Gefühle der Protagonisten sind sehr echt rüber gekommen, sodass ich an einer Stelle sogar Tränen in den Augen hatte. 
Leider war das Ende doch anders, als ich es gehofft habe und mir hat es nicht so gefallen. Mir hat einfach etwas gefehlt und ich hätte mir alles etwas ausführlicher gewünscht. Sonst war das Buch aber wirklich top!

Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Für ihr Debüt „Grim. Das Siegel des Feuers“ erhielt sie 2011 den Deutschen Phantastik Preis in der Sparte Bestes deutschsprachiges Romandebüt. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 4/5
Ende 4/5
Cover 5/5

Eine Geschichte, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Ich fand sie großartig und möchte gerne noch mehr von dieser Autorin lesen

4 von 5 Chibis













Dienstag, 17. Oktober 2017

Gemeinsam Lesen KW 42


Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die wöchentlich immer Dienstags bei Steffi & Nadja von Schlunzen-Bücher stattfindet. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden. Bitte benutzt bei einer Teilnahme das Gemeinsam-Lesen Logo! die farbliche Anpassung auf euren Blog ist erlaubt, das Logo darf aber in seinen Bestandteilen nicht verändert werden.




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese zur Zeit "Cinderellas Prinzessin" von Annie Laine und bin bei 29%

Klappentext:

Charleen ist die reichste Tochter der Stadt. Die Prinzessin des millionenschweren Hoteliers steht ständig im Rampenlicht und unterliegt dem Druck, perfekt sein zu müssen, denn schließlich muss der Ruf ihrer Familie gewahrt werden.

Bei Ashley sieht das ganz anders aus. Sie hat drei Jobs und schmeißt mit ihren neunzehn Jahren den Haushalt ihrer Familie. Freizeit und Schlaf kommen dabei zu kurz, aber sie nimmt es in Kauf, um irgendwann ihrer kleinen Schwester ein besseres Leben zu ermöglichen und aus dem desolaten Haushalt verschwinden zu können.

Als die beiden auf dem Ball zu Charleens Geburtstag aufeinandertreffen, ahnen sie noch nicht, dass sich diese folgenschwere Begegnung fast wie im Märchen von Cinderella entwickelt.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Ich sollte nach Hause fahren"

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Wie man unschwer erkennt handelt es sich hier um eine Märchenadaption. Sie ist ganz anders als erwartet, aber ich bin total begeistert davon. Vorhin habe ich erfahren das die Autorin noch 2 weitere Bände plant und ich freu mich schon sehr darauf.

4. Wenn ein Buch verfilmt wurde,das du noch nicht gelesen hast, liest du dann erst das Buch oder schaust den Film?
An sich lese ich immer lieber erst das Buch, da ich mir die Personen usw. gerne selbst vorstellen möchte. Es gibt aber Filme und Serien, da gucke ich lieber vorher, weil es zu viele Personen sind und ich beim lesen wohl durcheinander kommen würde (zum Beispiel Game of Thrones)


Montag, 16. Oktober 2017

Rezension | Miles & Niles 3 - Jetzt wirds wild von Jory John

Miles & Niles 3 - Jetzt wirds wild von Jory John | Cbt Verlag | Hardcover | Kinderbuch | 224 Seiten | Preis 12,99 Euro | ISBN: 978-3-570-16467-9 | Aus dem Amerikanischen von Alexandra Ernst | Erscheinungsdatum: 18.09.17

Ist nicht jeder ein bisschen wild?

Miles und Niles, die unangefochtenen Meister im Streichespielen, haben Sommerferien! Befreit von allen Schulpflichten, genießen die zwei Trickser nun in vollen Zügen das süße wilde Leben, erobern die Wälder außerhalb von Yawnee Valley, klettern auf Bäume, entdecken Höhlen und – ja – denken sich höchst kreative neue Streiche aus.

Solange jedenfalls, bis Barry Barkins Sohn Josh sie aufspürt. Josh verbringt erneut seine Ferien in dem supersportlichen Drill-Camp, in dem er schon letztes Jahr aufgeblüht ist wie eine Primel. Und dieses Jahr hat er ein paar Bewunderer gefunden. Als Josh und seine Angeber-Kadetten beschließen, Miles und Niles zu schikanieren, muss sich zeigen, was am Ende des Tages stärker ist: die Macht der geballten Fäuste – oder die Geistesblitze eines entfesselten Trickser-Duos?

Vorab möchte ich zuerst sagen, ich kannte die ersten beiden Teile der Reihe nicht. Dies ist aber überhaupt kein Problem, auch wenn es die eine oder andere Anspielung zu den vorherigen Bänden gab. 

Die beiden Jung Miles und Niles sind sehr unterschiedlich und trotzdem sind sie beste Freunde. Sie erleben in diesem Buch ein Sommerferien-Abenteuer, das sich jedes Kind einfach nur wünschen kann. 
Die beiden sind mir direkt ans Herz gewachsen, die beiden haben echt Witz, Sympathie und wirklich gute Einfälle. Gemeinsam hecken sie etwas gegen den gemeinen jungen Josh aus, denn dieser kann eins sehr gut: andere herumkommandieren. 
Wie sie das anstellen müsst ihr natürlich selbst lesen, ich fand es aber sehr gut und unterhaltsam.

Auch der Schreibstil war sehr Kindgerecht und ich mochte es, das die beiden Jungs auch selbst gerne lesen. Ich könnte mir vorstellen, das Kinder, die dieses Buch lesen vielleicht angeregt werden, mehr zu lesen. Außerdem gab es ab und zu mal lustige Nebensätze in Klammern, die das ganze noch Kommentiert haben. Hier musste ich ein paar mal wirklich lachen. 

Dazu kommen die wunderschönen Illustrationen, die sich durchs ganze Buch ziehen und die Geschichte lebendig werden lassen.

Alles in allen ist es ein wirklich gelungenes Kinderbuch, das mich selbst wieder in meine Jugendzeit versetzt hat. 

Jory John ist Journalist, Coach, Lehrer und Autor von Büchern für Erwachsene und Kinder, u.a. mehrerer erfolgreicher Bilderbücher. Er ist Co-Autor des Bestsellers "Alle meine Freunde sind tot". Jory John lebt in Oregon.

Ein tolles Kinderbuch, das viel Spaß gemacht hat zu lesen. Ich kann es empfehlen!

5 von 5 Chibis




Donnerstag, 12. Oktober 2017

Rezension | Ti-Paal von Judith Soul

Ti-Paal von Judith Soul | Selfpublisher | Taschenbuch | Science Fiction | 316 Seiten | Preis 7,84 Euro | ISBN: 978-1546848011 | Erscheinungsdatum: 23. Mail 2017

Ich hatte einen großen Fehler gemacht und deshalb war meine Heimat in Gefahr. Mir war klar, ich hatte Strafe verdient, aber anstatt des Todesurteils wurde ich auf einen fremden Planeten geschickt. Dort sollte ich ein seltsames Wesen mit heilenden Kräften finden. Und als ich sie fand, veränderte sich mein Leben grundlegend und ich lernte eine neue Seite der Liebe kennen.

Mir gefällt das Cover ganz gut, da ich die Farbe Lila sehr gerne mag. Auch der junge Herr, der wohl unseren Protagonisten darstellen soll, passt sehr gut von der Beschreibung im Buch her. 

Elyno hat auf seinem Heimatplaneten etwas getan, was schlimme folgen hat. Er hat den Planeten durch Blut eines Aliens vergiftet. Deswegen wird er von dort fortgeschickt um jemanden zu finden, der diesen Planeten retten kann. So kam er auf die Erde.
Er musste sich am Anfang sehr daran gewöhnen ein Mensch zu sein, denn ein Paale sieht ganz anders aus und trägt auch keine Klamotten. Das war manchmal doch sehr lustig und unterhaltsam. Er war mir sehr sympathisch und hat eine Art an sich, die man einfach mögen muss. Ich habe die ganze Zeit gehofft, das er es schaffen wird seinen Planeten zu retten.

Der Schreibstil ist mir bereits bekannt und gefällt mir weiterhin sehr gut. Ich finde ihn sehr flüssig und gut zu lesen. Die Protagonisten waren schön ausgearbeitet und es war toll auch Charaktere aus anderen Büchern wieder zu "sehen". 
Einziges Manko war, das es mir mit dem Wort "Liebe" wieder etwas zu schnell ging. Aber dies ist wohl auch nicht möglich, bei einem in sich abgeschlossenen Buch, da es sich sonst sinnlos in die Länge ziehen würde. 

An die Fans der geheimnisvollen Wesen im Universum.
Ich schreibe unter dem Pseudonym Judith Soul und lebe glücklich verheiratet im schönen Baden-Württemberg. Nach einer Ausbildung als Werbetechniker arbeitete ich jahrelang in der Werbeab-teilung eines Großkonzern, bis meine zwei Töchter das Licht der Welt erblickten. Inzwischen erwachsen unterstützen sie mich beim Schreiben und zauberten auch die wundervollen Covers. 
Aber wie kam ich zum Schreiben? 
Weil mich unsterbliche Wesen schon immer fasziniert haben. Vampire, Dämonen, Engel und sonstige Fabelwesen. Außerdem liebe ich Science -Fiction in allen Variationen und ich bin der Überzeugung, dass wir nicht alleine im Universum sind!
Und so entstanden abenteuerliche Science -Fiction Geschichten mit den Sonnenkriegern, den Wächtern der Menschheit und des Universums, die viel Liebe, Drama und erotische Elemente beinhalten.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 4/5
Cover 4/5

Wieder ein toller Sonnenkrieger-Roman der mich gefesselt und begeistert hat. 

5 von 5 Chibis







Buchvorstellung | Simply Quick von Julian Kutos

Simply Quick von Julian Kutos | Löwenzahn Verlag | Kochbuch | Hardcover | 200 Seiten | Preis 19,90 Euro | ISBN: 978-3-7066-2620-0 | mit Fotografien von Wolfgang Hummer

Frisch gekocht schmeckt es einfach am besten! Aber wer will dafür schon immer stundenlang in der Küche stehen? Julian Kutos präsentiert in "Simply Quick" vielfältige Rezepte, die schnell zubereitet oder ohne großen Aufwand vorbereitet können - und dabei wundervoll schmecken. 
Wenig Zutaten + wenig Minuten = wunderbarer Geschmack!
Für ein köstliches Essen braucht es oft nicht viel: ausgewählte Grundzutaten, ein paar Tricks vom Profi und manchmal auch nur eine gute Idee. Lass dich von Julian Kutos inspirieren, der weiß, wie schnell man ein gutes Essen auf den Tisch zaubern kann. Von der kreativen Vorspeise über wundervolle Hauptgerichte bis hin zu feinen Desserts: alle Rezepte sind im Handumdrehen zubereitet und lassen an Geschmack und Raffinesse nichts vermissen. 

Dieses Kochbuch ist für mich einfach Perfekt. Da ich oft sehr wenig Zeit habe zu kochen (durch meinen Sohn, der viel Aufmerksamkeit braucht), habe ich dieses Kochbuch einfach mal ausprobiert und bin absolut begeistert.

Der Inhalt ist aufgeteilt in:

Grundrezepte
Schnelle Salate und Vorspeisen
Schnelles mit Brot
Schnelle Pasta und Reis
Schnelles Gemüse
Schnell Gebrutzelt
Schnelle Braten
Schnelle Desserts

Aktuell habe ich ca. 5 Rezepte aus dem Buch ausprobiert und uns hat alles geschmeckt. Es gibt zwar hin und wieder Zutaten die ich weglasse, oder austausche, aber das ist normal bei mir.
Was mir aufgefallen ist, ist das im Kochbuch sehr viel mit Alkohol gekocht wird. Dieser verfliegt zwar während des Kochens, trotzdem mag ich es nicht so und habe es hier immer weggelassen. Außerdem ist das Buch eher Fleischlastig, was mich persönlich nicht stört, da mein Mann und ich gerne Fleisch essen, für einen Vegetarier ist hier leider nicht so viel zu finden.

Die Rezepte sind sehr einfach gestaltet und man braucht nicht unnötig viele Zutaten, was einfach perfekt ist. Ich hasse es wenn man Rezepte bekommt, bei denen die Zutaten schon eine ganze Seite einnehmen. Auch die Art der Zutaten ist sehr einfach gehalten, man hat vieles davon bereits in seiner Küche und muss nicht durch viele Läden fahren um das richtige zu finden.

Für Julian Kutos zählen Genießen, Kochen und Essen zu den schönsten Dingen im Leben. Egal, ob daheim in der Steiermark bei seiner Großmutter, in der Küche des französischen Großmeisters Alain Ducasse im legendären Eiffelturm-Restaurant Le Jules Verne oder in Kalifornien bei seiner Ausbildung zum Gourmet RAW Food Chef. Seine überaus sympathische Küchenphilosophie: Kochen muss Spaß machen und erlaubt ist, was schmeckt!

Mein aktuelles Lieblingskochbuch, bei dem ich noch einige Rezepte ausprobieren möchte. Ich freue mich wieder richtig aufs Kochen und die Rezepte schmecken super!

5 von 5 Chibis



 



Montag, 9. Oktober 2017

Rezension | Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr von Walter Moers

Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr von Walter Moers | Knaus Verlag | Hardcover | Fantasy | 344 Seiten | Preis 24,99 Euro | ISBN: 978-3-8135-0785-0 | Erscheinungsdatum: 28. August 2017 | Illustriert von Lydia Rode

Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.

Das Cover passt allgemein zu den Moers Büchern und hat eine Haptik, die etwas an Schuppen erinnert, das hat mir gut gefallen. Im Fokus steht der Nachtmahr Opal, der in der Geschichte eine große Rolle spielt.

Dylia Insomnia ist eine Prinzessin mit einem großen Problem: Sie hat eine Krankheit, die sie nicht schlafen lässt. So lernen wir sie eher aufgedreht als müde kennen und diese Persönlichkeit lässt uns auch so schnell nicht los. Sie hat einen tollen Charakter, wie ich finde. Mit gutem Humor und einem großen Wortschatz gesegnet, liebt sie alles was mit Wörtern zu tun hat. Sie überlegt sich zum Beispiel sehr schwierige Wörter, die sie in ihren Tag integrieren möchte, das fand ich sehr spannend und toll gemacht. Für einen Menschen, der so wenig schläft hat sie einen ziemlichen Scharfsinn für bestimmte Dinge, die einem normalen Menschen wohl garnicht aufgefallen wären. 

Havarius Opal ist ein Nachtmahr, der Dylia heimsuchen möchte. Gemeinsam mit ihr unternimmt er dieses Abenteuer. Am Anfang fand ich ihn wahnsinnig unfreundlich, das legt sich aber während der Geschichte, da man sich einfach an seinen Charakter gewöhnt. Er ist immer wieder für Überraschungen gut und hat die Geschichte richtig gut aufgepeppt.

Lange haben wir auf einen neuen Walter Moers gewartet und nun ist er endlich da. Mit seinem tollen Schreibstil schafft er es wieder den Leser zu verzaubern und schickt ihn diesmal auf eine sehr interessante Weiße durch das Menschliche Gehirn. Gespickt mit wunderschönen Bildern ist das Buch ein toller Hingucker, nicht nur für Bücherfans. 
Ich fand die Geschichte sehr spannend, es gibt immer wieder neue Dinge die man entdeckt und lernt, diese Reise war teils sehr verwirrend, aber dann auch wieder wunderschön. Mit viel Wortgewalt merkt man hier direkt: Das ist ein Moers. Er schafft es immer wieder sehr schwierige Wörter einfach in eine Geschichte zu integrieren und hier haben wir einige davon. 
Manchmal fand ich es etwas mühsam, diese Wörter zu lesen, das hielt sich aber in Grenzen, da diese Wörter auch noch in Regenbogenfarben geschrieben waren. 

Walter Moers ist der Schöpfer vieler erfolgreicher Welten und Charaktere. Von ihm stammen unter anderem die Comicwelten um "Das kleine Arschloch" und dem "Alten Sack", "Adolf, die Nazisau" und die Figur des Käpt`n Blaubär. Seit fast 20 Jahren schreibt er fantastische Romane, die auf dem Kontinent Zamonien spielen. Dazu gehören unter anderem die internationalen Bestseller "Die 13 ½ Leben des Käpt`n Blaubär", "Die Stadt der Träumenden Bücher" und zuletzt "Das Labyrinth der Träumenden Bücher". "Prinzessin Insomnia" ist der siebte Zamonienroman.

Lydia Rode lebt, malt und zeichnet in Berlin. Ihre Aquarelle für "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" sind ihre ersten veröffentlichten Illustrationen.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 5/5
Cover 4/5

Ich habe mich unglaublich auf den neuen Moers gefreut und wurde wieder einmal nicht enttäuscht. Er hats einfach drauf, der gute Herr Moers

5 von 5 Chibis