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Dienstag, 27. Dezember 2016

Rezension | 666 von M. H. Steinmetz

666 von M. H. Steinmetz | Papierverzierer Verlag | Ebook | 312 Seiten | 1,99 Euro | ISBN: 978-3-95962-312-4 | Erscheinungsdatum: 05.11.2015

Um was geht es?

Lucy ist der neue Star der New Yorker Undergroundszene. Sie ist jung, schön und verdammt tough. Nach einem Auftritt ihrer Band »Hell's Abyss« ändert sich jedoch alles. Rätselhafte Blackouts stoßen sie in einen Strudel voller Wahnsinn, Blut und Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber was augenscheinlich nur als Mordserie beginnt, bedeutet vielleicht mehr als nur das Töten von Menschen.


Meine Meinung:

Ich hab bereits vor einigen Wochen ein Buch von diesem Autor gelesen, das mir ganz gut gefallen hat. Deswegen dachte ich mir, ich könnte ja auch noch einen Roman von ihm lesen und hier ist er. 

Die Protagonistin Lucy lernen wir als schwierigen Teenager kennen, sie ist bei einer Pflegefamilie, nachdem ihr Vater verstorben ist und ihre Mutter in eine psychiatrischen Anstalt eingewiesen wurde. Doch Lucy ist nicht nur der störrische Teenager, sondern auch Sängerin einer Gothic-Band, die im Untergrund sehr angesagt ist. 
Zusammen mit ihrer Band hat sie Auftritte und ist auf sämtlichen Partys zu finden. Bis sie eines Tages mit einem Blackout in einem Hotelzimmer aufwacht, in dem auch ihre nächtliche Begegnung ist. Doch diese ist Tod - im Bad aufgehängt an den eigenen Gedärmen. Und es soll nicht das letzte mal sein, das sowas passiert ist.

Ich muss sagen Lucy ist mir eigentlich eine sehr sympathische Protagonistin gewesen, sie ist nicht ganz die harte Frau für die sie sich gibt. Auch sie hat Ängste und Hoffnungen, nur zeigt sie diese vor anderen sehr ungern. Das hat sie menschlicher erscheinen lassen.

Der Schreibstil hat mir auch wieder gut gefallen, ich mag die klaren Sätze und die detaillierten Beschreibungen, die der Autor in die Geschichte mit einbringt. Leider hat mir der Plot an sich nicht so gefallen, ich fand das ganze etwas zu viel des ganzen. Es war überspitzt und doch irgendwo weit hergeholt, sodass ich nicht mehr so gut in die Geschichte abtauchen konnte, wie ich es eigentlich wollte. 

Meiner Meinung nach hätte man mehr aus der Geschichte machen können, wenn man etwas realistischer geblieben wäre. Das war für mich leider nichts.

Der Autor:
M. H. Steinmetz, Jahrgang 1965, lebt im schönen Rheinland-Pfalz und verdient sein täglich Brot als Programmierer. Indirekt hat er seinem Beruf den Weg zur Feder zu verdanken. Lange Flüge und Auslandsreisen haben nicht nur seine sowieso schon rege Fantasie beflügelt, im Flugzeugsitz und in Hotelzimmern gab es zudem viel ungestörte Zeit, um seine Geschichten voranzutreiben.
Wenn er nicht gerade am Laptop sitzt und düstere Geschichten schreibt, treibt er sich auf Endzeit-Rollenspielen herum oder schlägt sein Lager als Reenactor im Mittelalter des 13. Jahrhunderts auf. Zwischen alldem findet er Entspannung auf dem Rücken seines Pferdes, tobt mit seiner kleinen Tochter durch die Wohnung oder widmet sich dem mittelalterlichen Fechten, um bei Kondition zu bleiben.

Links:

Fazit:
Eine tolle Protagonistin in der falschen Geschichte. Jedenfalls meiner Meinung nach. Mir hat es nicht so gefallen.

2 von 5 Chibis


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