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Freitag, 11. November 2016

Rezension | Silo - Die komplette Saga von Hugh Howey

Silo - Die komplette Saga von Hugh Howey | Piper Verlag | Printbuch - Taschenbuch | ISBN:  978-3-492-70428-1 | Seiten: 1408 | Preis: 25,00 Euro | Erscheinungsdatum 01.09.2016

Um was geht es?
Die Erde ist unbewohnbar geworden. Seit Generationen leben die Menschen in unterirdischen Silos. Als Sheriff Holston sich nach dem Tod seiner Frau entschließt, zum ersten Mal das Silo zu verlassen, setzt er eine dramatische Kette von Ereignissen in Gang, die das Schicksal der Menschheit endgültig besiegeln könnten ... Mit seinen klaustrophobischen Endzeitromanen »Silo«, »Level« und »Exit« schuf Hugh Howey eine spannende wie düstere Science-Fiction-Trilogie, die bereits heute Kult ist. Nun liegt die komplette Bestsellersaga erstmals in einem Band vor – ein Muss für jeden Fan des Genres.

Meine Meinung:

Ich wollte schon sehr lange die Silo-Reihe lesen, weil ich viel gutes gehört hatte. Als ich dann ein bisschen auf den Verlagsseiten gestöbert habe, hab ich doch tatsächlich die komplette Saga in einem Buch gefunden und musste direkt zuschlagen :)

Im Nachhinein war das vielleicht eine dumme Idee, denn ich habe noch nie so ein unhandliches Buch besessen. Natürlich hätte mir das klar sein müssen, ich meine das sind 1408 Seiten, und obwohl das ganze schon dünne Bibelseiten hat ist es trotzdem noch sehr sehr dick. Ich hab das Buch dann beim Lesen meist auf meinem Bauch (wenn ich im liegen gelesen habe) oder auf meinen Oberschenkeln abgelegt, denn halten war nicht drin. Da sollte man sich im klaren sein.

Das ist aber auch schon das einzige was ich an dem Buch zu bemängeln habe, denn die Geschichte ist wirklich erstklassig. Ich finde das ist eine Geschichte die jeder gelesen haben sollte, auch wenn man kein Fan von Dystopien ist. 

Wir haben wundervoll ausgearbeitete Charaktere, auch wenn manche (wie z.B. Sheriff Holston) nur einen kurzen Auftritt haben. 
Unsere Protagonistin Juliette ist eine sehr außergewöhnliche Frau, sie arbeitet in der Mechanik und setzt sich auch bei Männern durch, was mir sehr gefallen hat. Sie sagt ihre Meinung und steht auch dazu, auch wenn andere versuchen sie zu Überreden. Kein Wunder, das sie ein hohes ansehen hat und von allen gemocht wird.

Im ersten Buch geht es Hauptsächlich um die jetzige Situation im Silo, Menschen werden auf die unbewohnbare Erde hinaus geschickt um die Linsen der Kameras zu säubern, gleichzeitig ist das ihr Tod, denn die Erde ist noch immer so giftig das nichts dort draußen überlebt. 

Im zweiten Band, erfährt man die Hintergründe warum die Menschen überhaupt in Silos leben und ich muss ehrlich sagen, ich hatte Gänsehaut als ich erfahren habe was eigentlich passiert ist. Ich hatte ja schon vorher einen Verdacht, dieser war aber bei weitem nicht so schlimm wie das, das sich dann schlussendlich herausgestellt hat. 

Im dritten Band fügen sich die Handlungsstänge zusammen und ich finde das Ende einfach nur super gemacht. Die Hoffnung, die man während der Geschichte aufgebaut hat, wird zur Zerreißprobe für die Nerven, denn es ist richtig spannend und ich persönlich wurde nicht enttäuscht ;)

Auch der Schreibstil des Buches lässt einen total mitfiebern, die Aura des Silos kommt wirklich sehr gut rüber, man ist gefangen unter der Erde mit vielen Menschen, die weder die Außenwelt jemals gesehen haben noch jemals da raus können. Es ist einfach bedrückend und gleichzeitig aber auch echt schön, was sich die Menschen darin aufgebaut haben.
Auch das Silo an sich war für mich am Anfang eher schwer vorstellbar, allein mit den fast 150 Stockwerken in den Boden rein, ich hab mir das ganze aus einer Mischung der Umbrella Cooperation und einer Vault aus Fallout vorgestellt :D 
In meinen Augen ist der Autor wirklich Brillant, so ein Konstrukt aufzubauen und das ganze so spannend rüber zu bringen.

Der Autor:
Hugh Howey, Jahrgang 1975, verdiente sein Geld als Skipper, Bootsbauer, Dachdecker und Buchhändler, bevor er als Romanautor erfolgreich wurde. Mit seinem großen Endzeitthriller »Silo«, der als Erzählung angelegt war und so überwältigend viele Leser fand, dass schließlich, ein Roman daraus wurde, gelang ihm der internationale Durchbruch. Inzwischen verkaufte sich die Trilogie weltweit mehr als 3 Mio. mal. Hugh Howey lebt mit seiner Frau in Jupiter, Florida.

Links:

Mein Fazit:
Ein Buch das man gelesen haben muss. Selten hat mich ein Buch so begeistern können.

5 von 5 Chibis


1 Kommentar:

  1. Hallo Sally,

    ja, bei dicken Schmökern muss man aufpassen, ob man die überhaupt stemmen kann. ;) Mir ist es mal mit "Die Elenden" so gegangen. Das war so ein unhandliches Buch, dass es allein deshalb schwer zu lesen war.

    Schön, dass das Gesamtbild der Trilogie so positiv ausfällt, das bestärkt mich, bald den Abschlussband anzugehen. Ich fand die ersten beiden Teile bisher großartig.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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