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Dienstag, 22. November 2016

Rezension | Hellgoland von Tim Erzberg

Hellgoland von Tim Erzberg | Harper Collins Verlag | Taschenbuch | Preis: 16,00 Euro | Seiten: 400 | ISBN: 9783959670463 | Erscheinungsdatum: 22.08.16

Um was geht es?

Ein roter Fels im sturmgepeitschten Meer. Darauf Deutschlands abgeschiedenster Polizeiposten. Hier ist ihre neue Dienststelle. Hier war ihr Zuhause. Bis der Albtraum über Anna Krüger hereinbrach. Kaum jemand weiß von ihrer Rückkehr nach Helgoland. Doch schon an ihrem ersten Arbeitstag erwartet sie eine grausame Überraschung, die Anna klarmacht, dass es keine Flucht vor der Vergangenheit gibt. Nicht für sie. Nicht an diesem Ort.

Meine Meinung:

Der Klappentext und das einmalige Cover haben mich direkt angesprochen. Ich finde Thriller die auf Inseln spielen wirklich sehr Spannend, denn man kann von dort aus ja meist nicht schnell weg, das ganze gibt dann meist noch so einen extra Kick an Nervenkitzel.

Die Protagonistin in diesem Buch ist eine Polizistin. Eigentlich sollte man meinen, als solche steht sie mitten im Leben, doch dem ist nicht so. Sie ist ein sehr labiler Mensch, der von seiner Vergangenheit immer wieder eingeholt wird. Deswegen habe ich auch nicht ganz verstanden, warum sie an den Ort des Grauens freiwillig zurück gekehrt ist. Trotzdem war sie mir sympathisch und ich konnte sie auch irgendwo verstehen. 

Leider schein ich anscheinend in Sachen Thriller schon sehr geübt zu sein, denn ich hatte bereits vor den ersten 50 Seiten gewusst wer der Täter ist. Das fand ich doch etwas schade, hat der Story aber nicht an Spannung eingebüßt. 
Im Buch gibt es 2 Handlungsstränge denen wir folgen. Zu einem den unserer Protagonistin und dann gibt es auch noch Katharina, die als Putzfrau bei einem Arzt arbeitet. Auch sie mochte ich sehr gerne, da sie eine fröhliche Ausstrahlung besitzt und ein freundlicher Mensch ist. 

Zum Ende hin wurde es dann nochmal einen ticken Spannender, was mir sehr gut gefallen hat. Allgemein der Schreibstil des Autors war super. Die Dialoge waren klar und nicht zu langweilig, der Plot an sich super ausgedacht und die Charaktere schön Ausgearbeitet.

Der Autor:
Kindesentzug, Körperverletzung, schwere Brandstiftung … Wer seit seiner Kindheit solche Erfahrungen gemacht hat, betrachtet die menschlichen Abgründe mit anderen Augen: Das Verbrechen ist keine andere Welt, es ist Teil des Normalen.
Tim Erzberg entschloss sich nach dem Jurastudium, Literaturagent zu werden. Er vertrat unter anderem den berühmtesten deutschen Strafverteidiger Rolf Bossi, und Zvi Aharoni, den Mann, der Adolf Eichmann aus Argentinien entführte, sowie mehrere ehemalige Geheimagenten.
Seine dunklen Erfahrungen verarbeitet Tim Erzberg in Geschichten, in denen es nicht einfach nur Gut und Böse gibt.

Links:

Mein Fazit:
Ein Spannender Thriller, der endlich mal wieder in Deutschland spielt. Ich hatte tolle Lesestunden mit diesem Buch.

4 von 5 Chibis




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