Montag, 3. Oktober 2016

Rezension | Vampirjägerin Inkognito von Fiona Winter

Vampirjägerin Inkognito von Fiona Winter | Digital Publishers Verlag | Ebook | Preis: 3,99 Euro | ISBN: 9783960870524 | Seiten: 269 | Erscheinungsdatum: 09.09.16

Um was geht es?

Amelie ist zwar eine Zauberin, doch mit Vampiren hat sie bisher nie etwas am Hut gehabt. Das ändert sich schlagartig, als der Bund – die mächtigste Vampirjäger-Organisation der Welt – ihr einen Handel vorschlägt: Der Bund will für sie herausfinden, was mit ihrem Kindheitsfreund Christopher, der vor Jahren spurlos verschwand, geschehen ist. Der Haken: Amelie soll im Gegenzug einen ganz besonderen Vampir töten – den ebenso mysteriösen wie attraktiven Lucian.
Um sein Vertrauen zu gewinnen, lässt Amelie sich auf eine bizarre Reise mit dem Vampir ein, beschwört einen nervtötenden Dämon, den sie nicht mehr los wird, und gerät schon bald in einen unerwarteten Gewissenskonflikt …

Meine Meinung:

Ich finde bei diesem Buch spricht das Wunderschöne Cover allein schon für sich. Es ist genau das richtige für die jetzige Herbst und Halloweenzeit. Die Fledermäuse, der Vollmond und das mysteriöse Mädchen das auf dem Cover zu sehen ist, macht genau die richtige Stimmung.

Unsere Protagonistin Amelie ist eine Zauberin - nicht zu verwechseln mit einer Hexe, denn diese sind eher böse - sie kennt sich sehr gut mit weißer Magie aus und ist auch eine der stärkeren Zauberinnen. Sie ist eine Person, die sich sehr um ihre Freunde kümmert. Besonders für ihren Freund Chris, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist. Seitdem er vor 2 Jahren verschwand ist ihr ganzes Leben darauf gepolt ihn zu finden.
Anfangs mag sich das eher wie eine Liebesgeschichte anhören, doch das ist es nicht. Jedenfalls nicht zwischen Chris und Amelie. Die beiden sind wie Bruder und Schwester und dadurch das sie zusammen aufgewachsen sind und ihre Eltern verloren haben, sehr fest zusammengeschweißt.

Von Anfang an hat dieses Buch richtig Spannung inne. Bereits nach wenigen Seiten ist man regelrecht in der Geschichte gefangen. Amelie ist eine Protagonistin mit der man sehr gut mitfühlen kann und das ganze genau so intensiv erlebt wie sie. Die Trauer um Chris und die zwiegespaltenen Gefühle für Lucian, das ist einfach nur Dramatik pur. Kaum ist etwas spannendes passiert, kommt man bereits in die nächste Heikle Situation, sodass man das Buch nur schwer weglegen kann.
Ich hoffe deshalb sehr das die Autorin noch viele weitere Bücher schreiben wird, denn dieses hat mich vollends überzeugt.

Die Autorin:
Da Fiona Kawazoe/Winter, geboren 1987 bei Frankfurt am Main, schon früh eine große Leidenschaft für das Schreiben hegte, absolvierte sie noch während der Schulzeit einen zweijährigen Schreiblehrgang. Damals schrieb sie vor allem Fantasy-Kurzgeschichten und konnte bis 2007 durch die Teilnahme an Wettbewerben drei Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlichen.

Nach der Schulzeit studierte sie Englisch, begann später außerdem ein Psychologiestudium und schrieb ihre ersten Romane. 2012 veröffentlichte sie den Fantasy-Roman Götterbund und den Vampirroman Vampirjägerin inkognito, der in einer überarbeiteten Neuauflage nun bei dp DIGITAL PUBLISHERS erscheint. 2013 kamen der Frauenroman Liebster Mitbewohner (ebenfalls in einer überarbeiteten Neuauflage aktuell bei dp DIGITAL PUBLISHERS erhältlich) und der Thriller Endloses Spiel hinzu. Die Arbeit an ihrem Liebesroman Für immer und Sushi? begann Fiona Kawazoe vor etwa zwei Jahren, als sie selbst noch in Tokyo lebte und dort als Sprachlehrerin arbeitete.

Seit April 2014 lebt sie mit ihrem japanischen Mann in Frankfurt, arbeitet als freiberufliche Übersetzerin und an ihren Romanen.

Links:

mein Fazit:
Ein wundervolles Buch, das Lust auf mehr macht. Die Geschichte ist gut durchdacht und hat mir schöne Lesestunden beschert

von mir gibts 5 von 5 Chibis




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