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Montag, 10. Oktober 2016

Rezension | Goddess of Poison - Tödliche Berührung von Melinda Salisbury

Goddess of Poison - Tödliche Berührung von Melinda Salisbury | Bloomoon Verlag | Hardcover | Preis: 17,99 Euro | ISBN: 978-3-8458-1513-8 | Seiten: 352 | Erscheinungsdatum: 19.09.2016

Um was geht es?
Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.

Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat?

Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich schon allein wegen diesem Wunderschönen Cover angesprochen. Das Mädchen das in der Glasphiole sitzt und aussieht als wäre alles voller Blut. Irgendwie hat das ganze etwas magisches :)

In die Geschichte bin ich sehr gut reingekommen, Twylla war mir am Anfang der Geschichte sympathisch, das hat sich aber kurzweilig etwas geändert, da ich das Gefühl hatte das sie undankbar ist und sich als was besseres fühlt. Klar, sie ist die Wiedergeburt der gottgleichen Daunen. Dennoch kam mir ihr Verhalten teilweiße sehr unfreundlich vor, was ich sehr schade fand. Das hat sich während der Geschichte aber auch hin und wieder mal geändert, denn wenn man ihre Gedanken gelesen hat, hat man gemerkt das sie sehr zwiespältig ist. So ganz konnte sie mich nicht überzeugen.

Die Idee der Geschichte jedoch hat mir sehr gut gefallen, etwas vergleichbares habe ich noch nicht gelesen und mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Die Art wie die Autorin die Umgebung beschreibt ist sehr bildlich, was dem Leser das Gefühl gibt noch näher am Geschehen dran zu sein und sich wohl zu fühlen. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen, bis auf die Königin. Diese hat mich schon sehr an Cersei von GoT erinnert, die vom Handeln her etwa gleich ist. Am Ende des Buches sind bei mir einige Fragen offen geblieben, deshalb bin ich sehr gespannt auf den zweiten Teil der Trilogie.

Die Autorin:
Melinda Salisbury lebt im Süden Englands am Meer. Als Kind war sie davon überzeugt, dass das Buch Matilda von Roald Dahl ihre Biografie war. Zu diesem Irrtum maßgeblich beigetragen hat ihr Großvater, der Melinda in seiner Zerstreutheit oft „Matilda“ nannte. Zu ihrem Bedauern hat sie selbst nie telekinetische Fähigkeiten entwickelt. Melinda liebt es zu reisen und Abenteuer zu erleben. Außerdem mag sie mittelalterliche Burgen, nicht-mittelalterliche Aquarien, Richard III. und alles, was aus Skandinavien kommt. The Sin Eater’s Daughter ist ihr erster Roman.

Mein Fazit:
Eine interessante Geschichte, die man noch einen ticken besser machen könnte. Die Protagonistin ist sehr schwammig und schwer einzuschätzen, ich hoffe sie entwickelt sich während der Reihe noch zu einer richtigen Persönlichkeit.

von mir gibts 3 von 5 Chibis




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