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Samstag, 8. Oktober 2016

Rezension | Bei den Wölfen von Sarah Hail

Bei den Wölfen von Sarah Hail | Knaus Verlag | Hardcover | Preis: 19,99 Euro | ISBN: 978-3-8135-0679-2 | 448 Seiten | Erscheinungsdatum 26.09.16

Um was geht es?
Eine starke Frau zwischen Wildnis und Zivilisation – „Sarah Halls Prosa ist meisterhaft.“ Chicago Tribune

Eigentlich wollte Rachel Caine nie mehr nach England und zu ihrer schwierigen Familie zurück. Die Wolfsexpertin lebt seit zehn Jahren in Amerika und geht in ihrer Arbeit auf. Doch dann stürzt das Angebot eines einflussreichen Lords, auf seinen Ländereien ein Wölfspärchen anzusiedeln, sie in Konflikte. Aber zu ihrer eigenen Überraschung sind ihre Heimkehr, eine ungeplante Schwangerschaft und die intensive Arbeit in der wilden Landschaft des Lake District die beste Medizin für ihre Seele. Sie kann sich sogar vorsichtig auf eine neue Liebe einlassen und kommt zur Ruhe. Bis ein unvorhergesehenes Ereignis die eigentlichen Motive ihres Arbeitgebers entlarvt.

In Sarah Halls außergewöhnlichem Roman verbinden sich eine lyrische und zugleich kraftvolle Sprache, starke und ungewöhnliche Bilder, vielschichtig-kantige Figuren sowie ein attraktives Thema zu einem Leseerlebnis der Extraklasse.

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover unglaublich schön, es ist sehr schlicht gehalten, aber doch sehr aussagekräftig wie ich finde. Super gelungen!

Die Protagonistin:
Rachel ist in meinen Augen zu Anfang doch sehr Oberflächlich und lässt nichts an sich rankommen. Sie hat viele Verehrer, die sie auch gerne mal ran lässt, was ich doch eher etwas unpassend für dieses Buch fand. Man merkt direkt zu Anfang das gestörte Verhältnis zu ihrer Mutter, was ich schon ein wenig verstehen kann. 
Nach ca. einem Drittel des Buches verändert sie sich durch ein Ereignis, das ich hier nicht näher beschreiben möchte (Spoileralarm). Das finde ich gut und ich finde sie dann schon fast wieder sympathisch, jedoch konnte sie so ganz nicht bei mir ankommen, was ich sehr schade finde.

Der Schreibstil:
Das Buch ist nichts für nebenbei, meiner Ansicht nach muss man bei der Geschichte echt am Ball bleiben und sich gut konzentrieren, damit man nichts verpasst. Ich fand es etwas verwirrend geschrieben, da ich oft das Gefühl hatte das Dinge aus dem nichts heraus thematisiert wurden. Es hat irgendwie immer die Einleitung gefehlt. 
Leider ist das Thema Wölfe in dem Buch auch eher ein wenig unter gegangen, ich hätte mir mehr zu diesem Thema gewünscht, aber es ging Hauptsächlich um das Leben der Protagonistin. Was mir auch nicht so gefallen hat waren die kleine Schrift und die langen Absätze, die sich häufig über ganze Seiten gezogen haben, sodass man nicht mal kurz Pause machen konnte. 
Trotzdem finde ich die Personen im Buch sehr schön gestaltet, und auch zum Ende hin hat mir das Buch dann doch mehr gefallen als zu Anfang. 

Die Autorin:
Sarah Hall, Jahrgang 1974, studierte Literatur an der schottischen Universität St. Andrews. Sie hat bisher fünf Bücher veröffentlicht, die alle mit bedeutenden Preisen und Stipendien ausgezeichnet und von der Kritik bejubelt wurden. Feministische Themen und intensive Naturbeschreibungen verbinden sich in ihrem Werk, das in zwölf Sprachen übersetzt ist, auf überraschende, ungewohnte Weise. Sarah Hall lebt mit ihrer Familie in Norfolk.

Links:
Seite der Autorin: http://www.sarahhallauthor.com

Mein Fazit:
Das Buch hat mir zwar anfänglich ein paar Schwierigkeiten bereitet, hat mir am Ende jedoch dann gut gefallen.

3 von 5 Chibis





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