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Dienstag, 20. September 2016

Rezension | Die Schattenschrift von Dana Carpenter


Die Schattenschrift von Dana Carpenter | Heyne Verlag | Paperback | Preis 14,99 Euro | ISBN: 978-3-453-31727-7 | Seiten: 432 | Erscheinungsdatum 08.08.2016

Um was geht es:
Das Böhmen des 13. Jahrhunderts ist ein gefährlicher Ort für eine junge Frau, vor allem, wenn sie mit ungewöhnlichen Sinnen und einem verblüffenden Intellekt geboren wurde, so wie Maus. Manche bezeichnen sie als Hexe, andere als Engel. Dann rettet Maus eines Tages dem jungen böhmischen König Ottokar das Leben, woraufhin dieser sie mit an den Königshof nach Prag nimmt. Schnell werden die politischen Intrigen am Hof gefährlich für Maus. Wer ist dieses geheimnisvolle Mädchen? Wo kommt sie her, und kann sie den Höflingen möglicherweise gefährlich werden? Als Maus’ außergewöhnliche Gaben immer stärker werden, muss sie sich dem Rätsel ihrer Herkunft stellen. Doch wird sie bereit sein, ihr dunkles Schicksal zu tragen?

Meine Meinung:

Das Cover:
Es ist eher schlicht gehalten und ist mir deshalb direkt ins Auge gesprungen. Es sieht aus wie Siegelwachs das auf einem alten Pergament oder Brief ist, was mir sehr gefällt.

Die Protagonisten:
Maus ist im Kloser aufgewachsen, jedoch ohne das sie bei Messen ect. wirklich dabei sein durfte. Sie kann sich an alles in ihrem bisherigen Leben erinnern, sogar an ihre Geburt. Doch das allein ist nicht alles, sie hat viele weitere interessante Gaben, die sie geheim hält. Nur ein paar Menschen wissen wirklich über sie bescheid.
Mit ihren 14 Jahren fand ich Maus schon sehr reif und erwachsen. Sie denkt nicht wie ein Kind, sondern schon wie jemand älteres, was mir gut gefallen hat. Ihre Art Dinge zu Analysieren und abzuwägen was falsch oder richtig ist fand ich sympathisch und ich konnte mich deshalb sehr gut in sie hineinversetzen. 

Der Schreibstil:
Was mir zuerst aufgefallen ist, ist das das Personenverzeichnis am Anfang des Buches ist. Ich kannte das bisher nur immer am Ende des Buches, finde es aber sogar besser, wenn es zu Anfang steht. Der Schreibstil ist aus Maus´ Sichtweiße geschrieben und man kann ihre Gedanken und Gefühle mitverfolgen. Dadurch das die Protagonistin sehr jung ist, hatte ich erst etwas bedenken, aber mir hat sie sehr gut gefallen. Das Buch war mal etwas anderes, wenn man mich fragen würde welches Genre das Buch hat würde ich sagen Historisch mit Fantasy-Einschlägen (ähnlich wie in GoT). 

Die Autorin:
Dana Chamblee Carpenter wurde für ihre in Arkansas Review, Jersey Devil Press, and Maypop veröffentlichten Kurzgeschichten als Autorin ausgezeichnet. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben und Amerikanische Literatur an einer Privatuniversität in Nashville, Tennessee, wo sie mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt. Bohemian Gospel ist ihr Debütroman, für den sie den Killer Nashville’s 2014 Claymore Award gewann.

Links:
Verlag: 
Leseprobe:

Mein Fazit:
Eine interessante Geschichte, die für mich etwas völlig neues war. Mir hat sie gut gefallen.

4 von 5 Chibis


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