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Samstag, 17. September 2016

Rezension | Das Buch vom Meer von Morten A. Strøksnes



Das Buch vom Meer - oder wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen von Morten A. Strøksnes | DVA Verlag | Gebundenes Buch, Leinen 19,99 Euro | ISBN 978-3-421-04739-7 | Seiten: 368 | Erschienen: 29.08.2016

Um was geht es?

Ein Sehnsuchtsbuch - über die Freiheit und das Glück, die Naturgewalten zu spüren

Zwei Freunde in einem kleinen Boot, die sich einen lang gehegten Traum erfüllen: Aus den Tiefen des Nordatlantiks wollen sie einen Eishai ziehen, jenes sagenumwobene Ungeheuer, das sich nur selten an der Oberfläche zeigt. Während sie warten, branden wie Wellen die Meeresmythen und Legenden an das Boot, und Morten A. Strøksnes erzählt von echten und erfundenen Wesen, von Quallenarten mit dreihundert Mägen, von Seegurken und Teufelsanglern. Von mutigen Polarforschern, Walfängern und Kartografen und natürlich vom harten Leben an arktischen Ufern, vom Skrei, der vielen Generationen das Überleben auf den Lofoten sicherte, von der Farbe und dem Klang des Meeres. Eine salzige Abenteuergeschichte über die Freiheit und das Glück, den Naturgewalten zu trotzen – und ein atemberaubendes Buch, das uns staunen lässt über die unergründlichen Geheimnisse des Meeres.

Das Meer macht siebzig Prozent der Erdoberfläche aus. Jemand hat einmal geschrieben, unser Planet sollte eigentlich nicht "Erde" heißen, sondern "Meer".

Meine Meinung:

Das Cover:
Allein schon das das Buch nicht wie normal mit einem Papierumschlag ist, sondern aus Leinen macht es für mich total lesenswert. Auch das Cover gefällt mir, es ist schlicht, aber man weiß direkt um was es geht. Auch die Farben sind gut gewählt.

Die Protagonisten:
Über den Haupterzähler des Buches erfährt man hier nur sehr wenig, jedoch haben wir ja noch einen zweiten Protagonisten, über den wir sehr viel Erfahren.
Hugo lebt schon sein ganzes Leben am Meer, seine Familie hat den Fisch- und Walfang bereits Generationen hinter sich. Jedoch hat er selbst noch nie einen Eishai gesehen und genau das ist sein Traum. Gemeinsam mit seinem Freund zieht er raus aufs Meer und möchte seinen Traum wahr machen, das dies aber länger dauert als gedacht macht diese Gesichte umso wunderbarer.

Der Schreibstil:
Unglaublich! Das ist so das erste Wort das mir zu diesem Schreibstil einfällt. Ich bin mit diesem Buch in eine Art Skandinavien-Urlaub gefahren, der mir richtig Fernweh hinterlassen hat. Man wird nicht einfach mit einer Geschichte abgespeist, sondern bekommt unglaublich viel Wissen über das Meer und seine Bewohner serviert, was ich wirklich super fand. Man kann bei diesem Buch also neben der Geschichte auch noch was lernen. Da ich mich eh für das Thema Meer und unerforschtes interessiere, war das genau das richtige für mich. 

Der Autor:
Morten A. Strøksnes, 1965 in Kirkenes an der Barentssee geboren, hat Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte in Oslo und Cambridge studiert. Er lebt heute als Journalist und Autor in Oslo. Er publiziert in renommierten Medien und hat mehrere viel beachtete Sachbücher vorgelegt. 2011 bekam Strøksnes den Preis des Sprachrats, der für Sachbücher von herausragender literarischer Qualität vergeben wird. „Das Buch vom Meer“ ist sein neuntes Buch und wurde in Norwegen zum Nr.-1-Bestseller. Es erhielt den Kritiker-Preis und den Brage-Preis, den wichtigsten norwegischen Buchpreis, und erscheint in über 15 Ländern.

Es waren bis heute mehr Menschen im All als in der Tiefsee. Die Oberfläche des Mondes, ja, sogar die ausgetrockneten Seen des Mars kennen wir besser. In der Tiefsee ist das Leben wie ein Traum,  aus dem man nur langsam erwacht.

Links:
Facebookseite des Autors: https://www.facebook.com/mstroks

Mein Fazit:
Was soll man mehr über dieses Buch sagen als: LEST ES! Es ist einfach so unglaublich schön das es für mich definitiv mein Jahreshighlight geworden ist. Vielen Dank an den Autor, das er so ein tolles Buch geschrieben hat!

5 von 5 Chibis


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