Mittwoch, 20. Juli 2016

Rezension | Das Feuerzeichen von Fancesca Haig




Verlag: Heyne fliegt
Seiten: 480
ISBN: 978-3-453-27013-8
Preis: Hardcover 16,99 Euro | Ebook 13,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen

Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

Meine Meinung:

Das Cover:
Die Zeichnung des Covers wurde mir erst während des Lesens überhaupt richtig bewusst. Ich wusste zwar das es das Zeichen des Omegas ist, aber warum es so verbrannt aussieht wusste ich nicht. Es handelt sich tatsächlich um ein Brandzeichen, das Omegas auf die Stirn bekommen, damit jeder sehen kann das sie "niederes Volk" sind.

Die Protagonisten:
Cass ist eine Omega, doch sie kann das ganze ziemlich lange versteckt halten. Da sie keine missgestalteten Gliedmaßen oder sonstiges in der Richtung besitzt, wird lange gerätselt welcher der Zwillinge der Omega ist. Cass ist eine Seherin, das heißt sie hat Visionen, sowas kommt sehr selten vor und andere Omegas sind eher neidisch auf solche, denn diese haben sonst keinen Makel am Körper.
Zach ist eher ein düsterer Typ, man erfährt nich so arg viel von ihm, außer in seiner Kindheit die er mit Cass verbringt. Er ist in dem Fall der Alpha des Zwillingspaares und ist froh das Cass weggeschickt wird. 

Der Schreibstil:
Der Schreibstil war für mich sehr ansprechend. Er war einfach zu lesen und im typischen Jugendbuchstil geschrieben. Die Idee der Geschichte finde ich wirklich faszinierend, auch wie das ganze ausgearbeitet ist. Die Visionen der Explosion lassen darauf hindeuten das es evtl. damals eine große Reaktorexplosion gab und deswegen so viele Lebewesen verendet sind oder missgestaltet wurden. Das würde auch erklären warum immer ein Zwilling missgestaltet ist.
Zeitweiße war das Buch leider etwas dahinplätschernd, die ersten 100 Seiten hatten kaum Spannung, sonder waren eher in Erzählstil geschrieben, doch dann nimmt das Buch an fahrt auf und es wird bis zum Ende hin spannend. Das Ende hat mich auch noch sehr überrascht und ich bin deswegen sehr gespannt auf den zweiten Teil.

Die Autorin:
Francesca Haig wuchs in Tasmanien auf und promovierte in Literaturwissenschaften an der Universität Melbourne. Wenn sie nicht gerade an ihren eigenen Texten arbeitet, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an der Universität von Chester. Für ihre Gedichtsammlungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit Das Feuerzeichen legt sie nun ihre erste Romantrilogie vor. Francesca Haig lebt mit ihrer Familie in London.

Mein Fazit:
Eine tolle Dystopie mit einer super ausgearbeiteten Geschichte. Ich hab Lust auf mehr und freu mich auf Band 2 der Story

von mir gibts 4 von 5 Chibis


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