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Sonntag, 19. Juni 2016

Rezension | In die Finsternis von Scott McLeary




Verlag: Selfpublisher
Seiten: 348
Preis: Ebook 2,99 Euro















Kurzbeschreibung:
Als die Anomalie am Himmel erschien, ahnten die Gambrianer nicht, dass viele von ihnen dem Tod geweiht waren. Aus welcher Welt die Bestie stammte, vermochte niemand zu sagen, doch sobald sie ihren Fuß auf die Planetenoberfläche gesetzt hatte, begann das Sterben.
Die Streitkräfte Gambrias erlitten schwerste Verluste, und letztendlich mussten sie erkennen, dass sie niemals zuvor einem Feind wie diesem gegenübergestanden hatten. Erst als die gesamte gambrianische Zivilisation am Rande der Auslöschung stand, gelang es in einer verzweifelten Operation, das Monster gefangen zu nehmen.
Jahrmillionen später - auf der Erde tobt der Erste Weltkrieg - wird eine französische Spezialeinheit in Marsch gesetzt, um das Geheimnis einer deutschen Ausgrabung zu ergründen.
Wonach haben die Deutschen gesucht, und warum sind sie so plötzlich verschwunden?
Nachdem die Spezialeinheit durch die Hölle der Schlacht von Verdun gegangen ist, erreicht sie schließlich die Grabungsstätte. Hier stößt sie auf einen Tunnel, der zu einem tief unter der Erde verborgenen Tor führt. Dutzende grausam verstümmelte Leichen liegen vor den weit geöffneten Torflügeln.
Die Deutschen haben etwas freigelassen. Etwas, das nie mehr das Licht der Sonne hätte sehen dürfen. Eine furchtbare Bestie, die von einer technologisch hochentwickelten Zivilisation nur unter großen Opfern gefangen genommen werden konnte.
Getrieben von einer unbändigen Gier nach Blut wütet diese Kreatur nun über das Angesicht der Erde und lässt nichts als Tod und Zerstörung hinter sich zurück.

Gambria war stark. Die Menschheit jedoch ... ist schwach.
Aber sie steht nicht allein.

Meine Meinung:

Das Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut, man sieht die Erde in diesem schönen Lilaton und davor die beiden Kreuzer, die in der Geschichte auch eine Rolle spielen.

Die Protagonisten:
Wir lernen die 5 Mann starke Spezialeinheit sehr schnell kennen. Es gab eigentlich keinen Charakter den ich lieber oder weniger lieb mochte, alle waren individuell und hatten Wiedererkennunswert. Schön fand ich das diese Anfangs auch vom Aussehen her beschrieben wurden, so hatte man gleich ein viel besseres Verhältnis zu ihnen.

Der Schreibstil:
Anfangs war ich doch noch etwas skeptisch ob das Buch was für mich wäre, denn Krieg und Aliens passen nicht wirklich zusammen finde ich. Doch der Schreibstil hat mich sehr schnell eines besseren belehrt, es geht nämlich auch darum den Leser damit zu überzeugen - und das wurde hier geschafft. Man bekommt eine tolle Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe. Die Orte und Personen sind gut und bildlich beschrieben, sodass man sich das ganze gut Vorstellen konnte. Auch die Geschichte an sich war schön ausgearbeitet und hat Spaß gemacht zu lesen.

Der Autor:
Scott McLeary, Jahrgang 1974
Als 8-jähriger hatte er das zweifelhafte Vergnügen, zusammen mit seinem Großvater den Gruselklassiker "Das Ding aus einer anderen Welt" im Fernsehen zu erleben.
Nachdem er über Wochen nur dann Schlaf finden konnte, wenn Licht durch den Türspalt fiel, hatte der junge McLeary die Sache schließlich verarbeitet.
Aber möglicherweise war es diese Kindheitserfahrung, die ihn mehr als 30 Jahre später dazu veranlasste, einen Science-Fiction-Thriller zu schreiben. Einen Thriller, der sich nicht um den Kinderschreck in einem Schwarzweißfilm dreht, sondern um eine hochüberlegene, abgrundtief böse Bestie, die keine Moral kennt. Keine Gnade. Und auch keine Furcht.

Mein Fazit: 
Ein interessantes zusammenspiel aus Aliens und Krieg. Mir hat die Geschichte gut gefallen!

von mir gibts 4 von 5 Chibis


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