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Sonntag, 8. Mai 2016

Rezension | Willkommen in Night Vale von Joseph Fink und Jeffrey Cranor




Verlag: Klett Cotta
Seiten: 378
ISBN: 978-3-608-96137-9
Preis: Gebunden 19,95 Euro  | Ebook 15,99 Euro


Lesereise
mit den beiden Autoren Joseph Fink und Jeffrey Cranor
Moderation: Denis Scheck / Deutsche Lesung: Andreas Fröhlich

Dienstag, 24. Mai / 20 Uhr: Stadtbibliothek Stuttgart
Mittwoch, 25. Mai / 21 Uhr: King Georg Köln
Donnerstag, 26. Mai / 20 Uhr: Passionskirche Marheinekeplatz Berlin



Kurzbeschreibung:
Jackie Fierro betreibt schon lange das örtliche Pfandhaus in Night Vale. Eines Tages verpfändet ein Fremder einen Zettel, auf dem in Bleistift die zwei Worte »King City« geschrieben stehen. Jackie hat sofort ein merkwürdiges Gefühl. Kaum ist er in Richtung Wüste verschwunden, erinnert sich niemand an ihn – aber Jackie kann das Papier nicht mehr aus der Hand legen. Zusammen mit der alleinerziehenden Mutter eines jugendlichen Gestaltwandlers geht Jackie daran, das Rätsel von »King City« zu lösen. Ihr Weg führt die beiden in die Bibliothek von Night Vale, die allerdings noch kaum jemand wieder lebend verlassen hat ...

Meine Meinung:

Das Cover: 
Ich liebe die Farben und das Cover im allgemeinen. Es ist so passend für dieses Buch, man sieht dieses kleine, surrealistische Städtchen und weiß man ist da angekommen wo man hinwill - nach Night Vale.

Die Protagonistin:
Jackie ist sehr aufgeweckt und seit ewigen Zeiten 19 Jahre alt. Sie betreibt das Pfandleihaus und sonst passiert eigentlich nicht viel in ihrem Leben. Sie hat eine kleine Wohnung und keinen Freund. 
Als irgendwann ein mysteriöser Mann einen Zettel in der Pfandleihe abgibt verändert sich jedoch alles. Denn dieser Zettel will einfach nicht von Jackies Hand gehen. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Mann mit dem Hirschlederkoffer, der ihr den Zettel verpfändet hat und es wird wirklich eine seltsame Reise.
Diane: Sie ist eine alleinerziehende Mutter von einem Sohn, der seinen Körper beliebig ändern kann. Mal sieht er Menschlich aus, mal hat er keine Augen oder 15 Finger. Diane kam für mich als eine starke Frau rüber, die sich durchs Leben kämpft und manchmal doch sehr einsam ist.

Der Schreibstil:
So etwas unglaubliches habe ich glaube ich noch nie gelesen. 
Das Buch widerspricht sich ständig selbst, manchmal sogar noch im gleichen Satz oder im Folgesatz.
Ihr kennt doch sicher alle das Gedicht "Finster wars, der Mond schien helle" - genau so ist das komplette Buch. Wenn ich den Schreibstil beschreiben müsste würde ich sagen es ist einfach eine Lange Reise bei der man nie weiß ob man angekommen ist oder nicht. 
Ich finde es wirklich genial!

Die Autoren:
Joseph Fink und Jeffrey Cranor, die Autoren des Kult-Podcasts „Welcome to Night Vale“ und der gleichnamigen Live-Tour, arbeiten schon seit Jahren erfolgreich zusammen. Fink, der Erfinder der Story, gründete bereits in jungen Jahren einen Kleinverlag. Cranor, der Theatermann, legte ihm die Idee zu einem Stück über eine Zeitreise vor – sie erarbeiteten es gemeinsam und führten die Zwei-Mann-Show 2011 (im New Yorker East Village) auf. Night Vale, Finks neues Projekt, reifte in beider Zusammenarbeit heran, und die erste von inzwischen über 40 Folgen „Welcome to Night Vale“ entstand.
Jeffrey Cranor lebt im Staat New York.
Joseph Fink stammt ursprünglich aus Kalifornien, lebt heute jedoch woanders.

Mein Fazit:
Ein Buch das man gelesen haben muss. Es ist so surrealistisch und Anfangs vielleicht auch total Banane, aber je weiter man liest, desto interessanter und verzwickter wird die Geschichte, desto mehr lernt man die Personen des Buches lieben und fiebert richtig mit. 
Für mich ein Highlight.

von mir gibts 5 von 5 Chibis


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