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Freitag, 11. September 2015

[Rezension] Lost Places von Johannes Groschupf




Verlag: Oetinger
Seiten: 240
ISBN: 978-3-8415-0366-4
Preis: Broschiert 7,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Die Jugendlichen Chris, Moe, Kaya, Steven und Lennart sind Urban Explorers: Im nächtlichen Berlin erkunden sie stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser und verfallene Krankenhäuser. Doch was als aufregendes Abenteuer beginnt, wird bald ein riskantes Unterfangen. Denn die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken. Als die Freunde in einem halb verfallenen Haus eine Leiche entdecken, vermuten sie, dass die Motorradgang Bandidos dahintersteckt. Und dann wird es plötzlich so richtig gefährlich...

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde dieses verlassene Gebäude wirklich super gewählt für das Cover. Dazu die dunklen Wolken und die Dämmerung, einfach toll gemacht. Auch der Schriftzug des Titels passt hervorragend dazu.

Die Protagonisten:
Lennert: Von seiner Sicht aus lesen wir die Geschichte. Wir erfahren nicht viel über sein aussehen, aber er ist ein lieber Kerl, der mir sehr sympathisch war. Leider ist er in der Schule gerade eine Klasse durchgefallen und seine Eltern sind sehr sauer auf ihn - was ihn aber nicht davon abhält seine Freunde zu treffen.
Kaya: Sie ist das It-Girl der Gruppe. Immer perfekt frisiert und gekleidet. Sie ist auch eher der Oberflächliche typ und wenn sie betrunken ist labert sie echten Mist.
Moe: Sie scheint die neueste in der Gruppe zu sein und mir erschien sie eher ein bisschen unnahbar, als müsste sie sich erst daran gewöhnen so einen großen Freundeskreis zu haben.
Chris: Ihn mochte ich irgendwie überhaupt nicht. Er ging mir mit seinen Sprüchen ein bisschen auf die nerven. Trotzdem ist er ein festes Mitglied der Gruppe und außerdem ist er eher der Mutige.
Steven: Er ist so ein bisschen der Intelligente in der Runde. Er will später einmal Jura studieren und hat gute Einfälle. Ihn mochte ich gerne.

Der Schreibstil:
Ich mochte den Schreibstil gerne. Typisch für ein Jugendbuch ist man nicht so sehr auf die Hintergründe eingegangen, sondern sieht alles aus der Sicht unserer Protagonisten. Das ganze Buch über war Spannung da und ich konnte es kaum weg legen. Mir hat es gefallen das die Protagonisten so individuell gestaltet wurden und somit irgendwie alles dabei war.

Der Autor:
Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für Die ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“.

Mein Fazit:
Ein tolles Jugendbuch, das richtig Lust drauf macht die Stadt nach verlassen Orten zu durchforsten. Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich hoffe der Autor schreibt noch mehr Jugendbücher.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


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