Montag, 16. März 2015

[Rezension] Nah bei mir von Tanja Bern



Verlag: Arunya 
Seiten: 310
Preis: Ebook: 4,99 €









Kurzbeschreibung:
Seit ihrer Kindheit träumt Katelyn von einem Mann, der in den Ruinen eines Hauses auf sie zu warten scheint. Als sie bei ihrer Großmutter ein 250 Jahre altes Medaillon mit dem Porträt dieses Mannes findet, kann sie kaum fassen, dass sie ihn plötzlich vor sich sieht. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass auf dem Bild der Adlige John McKay abgebildet ist, und vertraut Katelyn seine Geschichte an, die in handgeschriebener Form seit Generationen in Familienbesitz ist. Katelyn taucht tief in seine Erinnerungen ein …
Als John bei einem Ausritt dem Fahrenden Jake O’Malley begegnet, wandelt sich unerwartet sein Leben. Der junge Mann rührt etwas in seiner Seele, dem sich John nicht entziehen kann. In aller Heimlichkeit nähern sie sich einander an und zwischen ihnen entwickelt sich eine tiefe Liebe. Die McKays ahnen zunächst nichts, doch die Beziehung der beiden ist eine Gratwanderung, die alles verändert.

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich find es einfach nur wunderschön gemacht und es passt so gut zum Roman! Ich bin wirklich begeistert davon. Schade das es das Buch (noch?) nicht als Print gibt, denn da würde es sich lohnen, wenn man so wie ich gerne schöne Cover im Bücherregal aufstellt.

Der Protagonist:
Anfangs geht es zwar um Katelyn, die Briefe ihrer Vorfahren findet, aber hauptsächlich dreht sich die Geschichte um John. Geschrieben im 18 Jahrhundert erzählt er seine Lebensgeschichte und diese ist nicht ohne. 
John ist ein sehr sympathischer Mann der sich gut um seine Familie sorgt, dem aber dennoch etwas zu fehlen scheint. Als er den jungen "fahrenden" Jake kennen lernt verliebt er sich und scheint das fehlende Puzzleteil gefunden zu haben.

Wenn der Tod keine Nacht ist, sondern ein Morgen. Wer würde es nicht wagen zurückzukehren?
Pos. 4913

Der Schreibstil:
Ich fand den Schreibstil klasse, die Sätze waren alle klar formuliert und man kann schnell in die Geschichte einsteigen. Was ich schön fand ist das die Sexszenen nicht beschrieben wurden, denn es ist ja ein Romantik-Roman und kein Erotik-Roman. Man konnte es also ein bisschen dem Leser überlassen ob er seine Fantasie schweifen lässt oder nicht.
Auch die Kapitellänge und die Beschriftung wenn wir uns wieder in der Gegenwart befanden haben einiges dazu beigetragen, das ich als Leser keine Probleme mit Unverständnis hatte.

Die Autorin:
Tanja Bern wurde in Herten/NRW geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Gelsenkirchen.
Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben.
Im Frühling 2008 erschien ihre erste Publikation, der 1. Teil ihrer Buchreihe „Die Sídhe des Kristalls“ im ToMa-Edition Verlag.
Die Autorin hält regelmäßig gut besuchte Lesungen, oft kombiniert mit Musik, da sie ausgebildete Sängerin ist.
Tanja Bern arbeitet zur Zeit an verschiedenen Projekten – einem fantastischen Kinderbuch, einem historischen Roman, weiteren Bänden ihrer Buchreihe, Kurzgeschichten und Gedichten

Mein Fazit:
Mir hat die Geschichte super gefallen und ich freue mich schon auf weitere Bände der Romantica-Serie. Es war nicht mein erstes Gay-Romance Buch und ich finde es wäre für alle die so etwas gerne mal lesen möchten ein super Einstieg.
Ich bin begeistert von dieser Story und will mehr!

von mir gibts volle 5 Chibis




Kommentare:

  1. Ganz lieben Dank für deine Rezension, hab mich sehr darüber gefreut. Übrigens wird es das Buch bald als Hardcover geben. :-D

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