Freitag, 16. Januar 2015

[Rezension] Der Tag an dem Rose verschwand von Linda Newbery



Verlag: Blanvalet
Seiten: 417
ISBN: 978-3-7645-0497-7
Preis: Gebunden 19,99 € Ebook 15,99 € 








Kurzbeschreibung:

Es geschah um Viertel nach zwei an einem Mittwochnachmittag ...
Als Anna sich an einem heißen Sommertag auf den Weg in die Stadt macht, genießt Rose die Sonne im Garten. Anna ahnt nicht, dass sie ihre Schwester zum letzten Mal gesehen hat.
Zwanzig Jahre später fällt es Anna schwer, in die Zukunft zu blicken, da doch Rose immer nur Vergangenheit sein wird. Auch ihre Mutter, die schon einmal einen geliebten Menschen verlor, scheint mit der Tragödie nicht abgeschlossen zu haben – und ein Geheimnis zu verbergen … Was ist damals in den 60ern passiert? Und wer ist Rosanna, von der sie immer wieder spricht?
Eine berührende Geschichte über Mütter und Töchter, über Schwestern und über die Geheimnisse, die wir in uns tragen.

Meine Meinung:



Das Cover:
Ich finde das Cover macht ein bisschen negative Stimmung, was wirklich super zu dem Buch passt, denn es ist ja auch etwas schreckliches passiert. Die Bahngleise auf dem das Mädchen im Kleid läuft erinnert an Abschied aber auch an einen Neuanfang.

Die Protagonistin:
Anna ist sehr Egoistisch und nach 20 Jahren immernoch auf der Suche nach ihrer Schwester Rose, die eines Nachmittags spurlos verschwand. Ich mochte die Protagonistin nicht so sehr, ihr Charakter war sehr ich-bezogen und sie hat seltsame Handlungsweisen an den Tag gelegt, die ich nicht immer ganz verstanden habe.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil war wirklich super, ich fand es faszinierend wie die Autorin es geschafft hat den Leser den Schmerz von Anna und ihrer Familie so gut zu vermitteln, das man alles nachvollziehen konnte. Teilweise war ich kurz vorm weinen, weil die Story mich so in ihren Bann gezogen hat.
Dann gab es aber auch wieder Stellen die mir nicht so gefallen haben - z.B. die seltsame Art wie Anna mit ihrem Freund umgeht. Das war dann doch eher störend und hat mich immer ein wenig aus der Geschichte rausgerissen.

Die Autorin:
Linda Newbery studierte und unterrichtete Englisch, bevor sie ihr erstes Buch verfasste. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die vielfach ausgezeichnet wurden, u.a. mit dem Costa Children's Book Award. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Mann und drei Katzen in einem kleinen Dorf in der Grafschaft Oxfordshire im Süden Englands.

Mein Fazit:
Ein Interessantes Buch über den Verlust einer Tochter bzw Schwester. Es geht darum wie man damit Leben muss ein Familienmitglied zu verlieren, die Angst nicht zu wissen was passiert ist und die Hilflosigkeit die man empfindet.
Für mich war das Buch auf jeden Fall lesenswert, aber ich denke nicht das es für jedermann etwas ist.

von mir gibts 3 von 5 Chibis



1 Kommentar:

  1. Das Buch ist mir jetzt schon öfter begegnet, aber ich glaube fast, das ist nichts für mich.

    Liebe Grüße,
    Nicole

    AntwortenLöschen