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Samstag, 31. Januar 2015

[Rezension] Die Niemandsland-Trilogie (E-Box) von Nadine d´Arachard und Sarah Wedler



Verlag: Impress
Seiten: 1047
ISBN: 978-3-646-60098-8
Preis: Ebook: 9,99 €








Kurzbeschreibung:
Bist du ein Watcher, kennst du keine Gefühle, keinen Egoismus, keine Liebe. Du bist ein Wächter, du hast einen Schützling, und nichts soll dich von ihm ablenken.
Bist du ein Cupid, scheust du das Licht des Tages und bewegst dich in der Nacht. Du bist ein Jäger, zum Überleben brauchst du die Lebensenergie der anderen.
Bist du ein Saviour, kannst du Menschen heilen und die Welt verändern. Du bist einer der ganz wenigen und diejenigen, die davon wissen, werden dich benutzen.
So ist der Lauf der Welt, so will es das System der von hohen Mauern eingeschlossenen Städte. Und dann gibt es da noch das Niemandsland, das mit allen Regeln bricht…

Meine Meinung:

Das Cover:
Das Cover besteht aus den einzelbildern der verschiedenen Bücher. Ich finde die Bilder wirklich sehr schön gestaltet und ich finde es wäre es sogar wert diese Bücher als Print zu kaufen (sofern es möglich ist) da mir die Cover so gut gefallen.

Die Protagonisten:
Jo ist eine Wächterin, sie ist im Körper einer 17jährigen und hat den Job auf Patience aufzupassen, die Tochter eines mächtigen Industriellen.
Jo war mir von Anfang an sympathisch, sie weiß immer was sie tut und ist sehr mutig. Genau das macht sie zu einem guten Watcher, das muss sie auch sein, denn die bösen Mächte sind hinter ihrem Schützling her.
Cy ist ebenfalls ein Wächter, auch er ist mir sympathisch gewesen und hat die ganze Geschichte etwas aufgepeppt. Er ist ein wahrer Meister im Verstecken und kann auch sonst gut austeilen, wenn es darauf ankommt.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich fand sie Story sehr anschaulich geschrieben und auch die Personen waren schön ausgearbeitet. Auch die Spannung die erzeugt wurde war super.
Einzig das Ende hat mir nicht gefallen, es war meiner Meinung nach zu einfallslos und langweilig, ich hätte mir nach über 1000 Seiten lieber etwas spektakuläres Gewünscht

Die Autoren:
Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, geboren 1985 und 1986 in Hattingen, schreiben seit fünfzehn Jahren gemeinsam. Bis vor kurzem waren es hauptsächlich Krimis und Thriller sowie Kurzgeschichten und Drehbuchideen, für welche die Autorinnen zahlreiche Preise erhielten. Einer ihrer Romane wird derzeitig fürs ZDF verfilmt. Nachdem sie bereits als Kinder an einer fantastischen Geschichte schrieben, ist die Niemandslandtrilogie ihre erste Veröffentlichung im Bereich der All Age Fantasy.

Mein Fazit:
Eine schöne Trilogie die man als Fantasyfan gelesen haben sollte. Man bekommt hier alles. Ein bisschen Romantik, viel Action und eine tolle Story.
Ich kann diesen Sammelband an alle die Fantasy und Dystopien mögen weiterempfehlen. Hier bekommt man etwas für sein Geld geboten

von mir gibts 5 von 5 Chibis


[Rezension] Denn wir waren Schwestern von Carrie La Seur



Verlag: Insel Taschenbuch
Seiten: 344
ISBN: 978-3-458-36043-8
Preis: Taschenbuch: 9,99 €








Kurzbeschreibung:
Ein Anruf und Almas Leben in Seattle gerät aus den Fugen: Ihre Schwester Vicky ist tot, erfroren in einer klirrend kalten Januarnacht. Alma muss zurück zu ihrer Familie nach Montana, an den Ort, dem sie vor langer Zeit den Rücken gekehrt hat, das ist sie Vicky schuldig. Früher waren die Berge, die urwüchsigen Wälder und weitläufigen Täler ihre Heimat, jetzt lösen der eiserne Griff des Winters und die abweisende Art der Menschen Beklommenheit in ihr aus. Und während die Erinnerungen an ihr früheres Leben, an ihre Schwester und an schmerzhafte Erlebnisse wieder ans Licht drängen, erscheinen auch die Umstände von Vickys Tod zunehmend rätselhaft und werfen immer mehr Fragen auf …

Das Cover:
Ich finde das Cover sehr schön gemacht, es passt zur Geschichte und die Farben finde ich toll.

Der Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil an sich gut gefallen, manchmal war das Buch etwas langweilig, was sich aber im nächsten Kaptiel meist schon immer aufgehoben hat.
Ein bisschen probelme hatte ich mit den charakteren, mit denen bin ich irgendwie nicht richtig warm geworden, ich hatte immer das Gefühl das sie unnahbar sind und jeder nur immer an sich selbst denkt, das fand ich sehr schade.

Mein Fazit:
Ein sehr interessantes Buch, das mir zu schluss viel besser gefallen hat als am Anfang. Ich fand die Geschichte sehr interessant geschrieben und hätte das Ende nicht so erwartet.
Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben, denn es hat mir doch ein paar schöne Lesestunden beschert.

von mir gibts 3 von 5 Chibis


Montag, 26. Januar 2015

[Rezension] Winteraugen von Rebecca Wild



Verlag: Impress
Seiten: 237
ISBN: 978-3-646-60088-9
Preis:3,99 €










Kurzbeschreibung:
Blumen aus Eis, Wasser, das in der Luft gefriert, und blattlose Bäume – viele Geschichten ranken sich um das ferne Winter, doch die 16-jährige Rae hat es noch nie zu Gesicht bekommen. Wo sie herkommt, sind die Wiesen immer grün, die Ernten immer reich und das Leben sorgenfrei. Erst als Juni, die Sommerprinzessin, spurlos verschwindet und der Verdacht auf ihren Zwillingsbruder Luca fällt, scheint die Kälte sich auch in ihr Leben zu schleichen. Um ihm zu helfen, begibt sich Rae auf die lange Reise in das Königreich von Frost und Kälte und trifft unterwegs auf North, den Jungen mit Augen so kalt wie der Winter selbst. North versteht zwischen den Jahreszeiten zu wandeln wie kein anderer, aber sein Vertrauen zu gewinnen, ist alles andere als einfach…

Meine Meinung

Das Cover:
Mir gefällt das Cover hier leider nicht so sehr. Ich finde der Typ auf dem Bild hat viel zu große Augen ^^ außerdem ist er nicht blond, so wie der Protagonist, das find ich sehr schade. Das drum herum, also die Schrift usw gefallen mir aber sehr gut.

Der Protagonist:
North kommt aus Winter, er ist ein Zauberer und zu Anfang sehr schwer zu nehmen, da er recht unfreundlich rüber kommt. Das ändert sich aber im laufe der Geschichte und man lernt ihn besser kennen. Ich mochte ihn, gerade weil er Anfangs eher unnahbar war und eher der geheimnisvolle Typ.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich bin gut in die Story reingekommen und die Geschichte war schön zu lesen. Meiner Meinung nach hätte man noch ein bisschen besser auf die Umgebung eingehen können, die hat mich nämlich total interessiert. Besonders der tolle Wald um den es geht.
Was mich auch etwas stutzig gemacht hatte war das Ende, es kam so plötzlich und es waren noch einige Fragen offen, ich nehme mal an es kommt hier vielleicht noch ein zweiter Teil?

Die Autorin:
Rebecca Wild wurde am 21. Juni 1991 in Salzburg geboren, verbrachte jedoch einen Teil ihrer Kindheit in München. Schon früh zeigte sich ihre kreative Seite. So hat sie sich dem Zeichnen und dem Schreiben zugewandt und den Kern der Mathematik nie ganz verstanden. Heute lebt sie wieder in Salzburg und studiert neben ihren eigenen Tagträumen MultiMediaArt.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte die zum Träumen einlad. Es war auch mal etwas neues dabei und besonders die Namen der Personen fand ich wirklich toll, da man sich die sehr leicht merken konnte.
Ich denke das Buch ist auch gut für etwas jüngere Leser, denn diese Geschichte verzaubert einen.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Samstag, 24. Januar 2015

[Rezi] Häkelenten tanzen nicht von Jennifer Wolf & Alexandra Fuchs

Verlag: Impress
Seiten: 251
ISBN: 978-3-646-60089-6
Preis: 3,99 €










Kurzbeschreibung:
Eigentlich wollte Sam Frank schreiben. Und eigentlich wollte Alice Sam nur sagen, dass sie nicht Frank ist. Doch dann kamen die Häkelenten dazwischen. Diejenigen, die auf dem Klopapier von Sams Oma saßen. Und die Silvesternacht, in der Sam nicht ganz lesbare Neujahrsgrüße verschickte. An Alice. Die zurückschrieb. Und Sam, der antwortete. Bis sie beide nicht mehr aufhören konnten…

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover passt wirklich super zum Roman. Ich mag es auch sehr, da das päärchen das auf dem Bild zu sehen ist sehr glücklich scheint.

Die Protagonisten:
Sam ist Taubstumm und ein echt lieber Kerl. Er hat einen großen Freundeskreis und ist beliebt. Was auch an seiner sympathischen Art liegen mag. Ich konnte mich von Anfang an gut in ihn hineinversetzen, auch wenn er in einer ganz anderen Welt leben mag.
Alice mochte ich auch sehr gerne, auch wenn sie Teilweise sehr egoistisch erscheint und Dinge tut oder sagt die sie eigentlich garnicht so meint. Trotzdem hat sie etwas an sich, das man sie einfach mögen muss

Der Schreibstil:
War sehr ungewohnt, da es ja wie bereits auf dem Cover angezeigt ein Chatroman ist. Es ging also eigentlich nur als Chat vonstatten, was aber keineswegs nervig war, sondern sehr interessant und lustig. Ich hatte großen Spaß daran die Chatverläufe der beiden (bzw auch mehreren) zu verfolgen und bin großer Fan dieser Idee. Von mir aus könnte ich gerne öfter so etwas lesen.

Die Autorin:
Jennifer Wolf:
Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.
Alexandra Fuchs:
Alexandra Fuchs ist in einem kleinen Dorf in der Nähe von Stuttgart aufgewachsen. Momentan studiert sie am Bodensee Literatur-Kunst-Medien und kann dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Schon früh zogen sie Bücher in ihren Bann und sie fing an kleine Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Daraus wurden schließlich Geschichten, die ganze Bücher füllen konnten.

Mein Fazit:
Ein sehr schönes Buch das mir viel spaß gemacht hat und das ich gerne gelesen habe. Ein Chatroman ist auch gut wenn man zwischendurch ein bisschen lesen möchte oder "leichte Kost" lesen möchte. Ich kann es auf jedem Fall weiterempfehlen an alle die selbst gerne Chatten und Nachrichten lesen

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Dienstag, 20. Januar 2015

[Rezension] Nathaniel & Victoria - Ebox von Natalie Luca



Verlag : Impress
Seiten: 1849
ISBN: 978-3-646-60094-0
Preis: Ebook: 12,99 €










Kurzbeschreibung:
Wer hätte gedacht, dass man als Normalsterbliche nicht nur EINEN Schutzengel zur Verfügung hat, sondern gleich mehrere? Oder gar, dass man sich in einen davon ziemlich heftig verlieben kann…? Seit Victoria an ihrem achtzehnten Geburtstag gegen eine Friedhofsmauer gefahren ist und dabei seltsamerweise nicht einen Kratzer abbekam, hat ihr Leben auf einen Schlag eine völlig andere Richtung genommen. Plötzlich kann sie den jungen blonden Mann, der schon seit Jahren an ihrer Seite wacht, tatsächlich sehen. Und findet ihre große Liebe ausgerechnet in ihrem Schutzengel Nathaniel… Endlich alle fünf Bände der Geschichte von Nathaniel und Victoria in einer E-Box!

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover an sich sehr schön gemacht, doch irgendwie ist es mir für diese Geschichte bzw Geschichten viel zu Schlicht gehalten. Ich hätte ein Cover mit einem Engel und einen Dämon oder so bevorzugt.

Die Protagonisten:
Victoria: Sie ist 18 Jahre alt und geht noch zur Schule (ist das in Österreich normal?)
Ich habe sie als liebes Mädchen, das mit viel Selbstbewusstsein und Mut auftritt erlebt. Ich mochte sie von Anfang an, deshalb war ich auch sehr froh das ich mir direkt die Ebox mit allen 5 Bänden geholt habe.
Nathaniel: Er ist Victorias Schutzengel und tut alles für Victoria um sie zu beschützen. Doch die liebe zu ihr darf nicht ans Licht kommen, denn diese ist im Himmel eine Straftat und wird mit dem Fall des Engels bestraft. Auch er war mir sehr sympatisch und war sehr gespannt wie das ganze Endet.

Der Schreibstil:
Ich mochte den Schreibstil sehr gerne, man konnte wunderbar in die Story eintauchen und es gab immer wieder sehr Spannende Szenen, die das Buch nicht langweilig gemacht haben. Ich habe als Leserin natürlich immer gehofft das alles gut ausgeht und ständig mitgefiebert. Trotz vieler Personen im Buch (Freundeskreis ect.) kommt man als Leser erstaunlich gut hinterher und verliert nicht den überblick. Auch der Aufbau der Kapitel fand ich super, nicht zu lang und nicht zu kurz.

Die Autorin: 
Natalie Luca lebt und arbeitet in Österreich. Seit dem Abschluss ihres Wirtschaftsstudiums widmet sie sich vermehrt dem Schreiben, ihrer Leidenschaft seit frühester Jugend. Dabei inspirieren sie besonders ihre ausgedehnten Reisen in ferne Länder. »Unter goldenen Schwingen« war Natalie Lucas Debütroman und bald schon so beliebt, dass Nathaniel und Victoria zu einer ganzen Reihe angewachsen sind.

Mein Fazit:
Eine wundervolle Geschichte die man als Fantasyfan gelesen haben muss. Mich hat die Story in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Vor den vielen Seiten sollte man keine Angst haben, denn es sind immerhin 5 abgeschlossene Bücher die sich darin befinden. Ich hab es so gemacht das ich immer ein anderes Buch dazwischengeschoben habe, weil ich nicht wollte das die Story so schnell endet ;)

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Freitag, 16. Januar 2015

[Rezension] Die Hexerin - Dunkle Geheimnisse von Jason Dark



Verlag: Dotbooks
Seiten: 219
ISBN: 978-3-95520-749-6
Preis: Ebook: 4,99 €








Kurzbeschreibung:
Fünf Leichen, fünf Rätsel für die Londoner Polizei: Wer hat die Männer mit silbernen Nadeln, in die Planeten eingraviert sind, getötet? Was sind das für merkwürdige Wundmale an ihren Hälsen – und wieso hat der Killer ihnen jeden Tropfen Blut genommen? Sonderermittler Mason Flint weigert sich, an die naheliegende Erklärung zu glauben – denn Vampire, da ist er sicher, existieren nur in düsteren Märchen. Seine Ermittlungen führen ihn schnell zu einer geheimnisvollen Frau. Flint fühlt sich wie magisch von der attraktiven Doriana Gray angezogen. Er hat keine Ahnung, welche Geheimnisse sie hütet. Das seit langer Zeit ein blutroter Fluch auf ihr lastet. Und das er dabei ist, sich in tödliche Gefahr zu bringen …

Meine Meinung:



Das Cover:
Ich finde rothaarige Frauen super (war ich ja selbst lange Zeit) und deshalb gefällt mir auch das Cover sehr gut. Auch das es den Anschein macht schon kaputt zu sein und die Düsternis die es ausstrahlt finde ich super gelungen

Der Protagonist:
Mason Flint ist Polizist und er ermittelt in einem Fall, dessen Ausmaße er sich nicht einmal vorstellen kann. Denn er arbeitet gegen einen Vampir.
Mason ist an sich echt ein lieber Kerl, er kommt sympathisch rüber und macht seinen Job gut. Ich mochte ihn als Protagonisten, er hat gut in die Geschichte hineingepasst.

Der Schreibstil:
Da es nicht mein erster Roman von Jason Dark war, wusste ich bereits das mir der Schreibstil gefallen würde. Ich mag die Art wie sich die Spannung im Roman aufbaut und auch gehalten wird. Das Ende kommt oft ein wenig unerwartet und ist immer schön ausgearbeitet. Auch die Übersichtlichkeit des Romans fand ich super, denn es wurde immer gezeigt ob es sich um die Vergangenheit oder die Gegenwart handelt.

Der Autor:
Unter dem Pseudonym Jason Dark veröffentlicht Helmut Rellergerd, geboren 1945, seit den 1970er Jahren erfolgreich Mystery- und Horrorromane. Heute gehört er zu den meistgelesenen Autoren Deutschlands, der von jeder Lesergeneration neu entdeckt wird. Er lebt in Bergisch Gladbach.

Mein Fazit:
Ein schöner Vampirroman  den man gelesen haben sollte. Es ist der erste Band einer Reihe (leider weiß ich nicht wie viele Bücher es davon geben wird bzw. gibt) Aber sie ist auf jeden Fall Lesenswert.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


 

[Rezension] Narrando - Pechschwarze Hoffnung von Kyra Dittmann



Verlag: Bookshouse
Seiten: 354
ISBN: 9789963520787
Preis: Ebook: 5,49 € Printbook: 14,99 €








Kurzbeschreibung:
Naturkatastrophen und Atomkriege haben die Welt beinahe zerstört. Während sich die Natur regeneriert und die Spuren der Verwüstung allmählich überwuchert, entwickelt sich aus der Kluft zwischen Arm und Reich ein unüberwindbarer Graben. Die Bevölkerung ist gespalten: Die Reichen und die Regierung leben in gesicherten Hot Blood-Bezirken und die armen Parias hausen in den Ruinen außerhalb.
Als die 17-jährige Vella, Tochter des Präsidenten von Narrando, eine politische Zwangsheirat zugewiesen bekommt, flieht sie mit ihrer Dienerin in derselben Nacht aus dem Regierungspalast.
Der 19-jährige Jai, Anführer der Outlaws, einer Rebellengruppe, die sich gegen die skrupellose Regierung auflehnt, befindet sich auf einer nächtlichen Patrouille. Mysteriöse Todesfälle unter den Parias versetzen sie in Aufruhr. Jai hofft, dem Täter auf die Spur zu kommen.
Als sich ihre Wege kreuzen, beginnt eine folgenschwere Verwechslung, ein grausamer Krieg, eine behutsame Freundschaft und eine gefährliche Liebe.

Meine Meinung:



Das Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut, der Wolf bzw. das Zeichen des Wolfes nimmt im Buch auch seine Stellung ein, darum finde ich es sehr schön das es im Cover vorkommt.

Die Protagonisten:
In diesem Buch gibt es 2 Protagonisten
Jai: Er ist ein Outlaw, jemand der außerhalb des geschützten Bereiches lebt, ein Rebell.
Ich mochte ihn von Anfang an, er ist sehr naturverbunden, steht zu seiner Meinung und kümmert sich gut um seine Anhänger. Außerdem ist er sehr liebevoll und einfühlsam. Das ganze hat genau die richtige Mischung bei ihm und das macht ihn zu einem begehrenswerten jungen Mann.
Vella: Sie ist die Tochter des Nördlichen Präsidenten und im geschützten Bereich aufgewachsen. Sie kennt die Welt außerhalb der Palastmauern nicht wirklich und doch flieht sie von dort.
Am Anfang dachte ich echt sie ist ein verwöhntes Püppchen (was sie definitiv auch war), aber im lauf der Geschichte passt sie sich immer besser ihrem neuen Leben an. Sie lernt damit umzugehen auch mal im Schmutz schlafen und sogar arbeiten zu müssen. Auch die Art wie mitfühlend sie mit ihrer Dienerin umgeht, nachdem sie geflohen sind ist wirklich rührend.

***Mögen die Engel beschützen, was der Wolf verteidigt.
Mögen die Armen vergeben, wenn die Reichen auf die Macht verzichten.
Mögen die Menschen sich mit der Natur vereinen.
Dann wird die Welt vielleicht eine Tages lernen, das Gerechtigkeit ein Teil von uns allen sein solllte***

Paria Pakt - Positiion 6124

Der Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil wirklich gut gefallen. Es gab einfache Sätze und wenige Fremdwörter die mir unbekannt waren. Ein paar Rechtschreibfehler sind drin, aber diese sind nicht großartig weiter aufgefallen. Die Geschichte wurde von der Sicht des jeweils aktuellen Protagonisten geschrieben, wenn beide zusammen unterwegs waren wechselten sich die Sichten ab, was ich sehr schön fand, denn so bekam man mit wie der andere die Geschichte erlebte.
Auch die Spannung war immer da, das Buch ist nie langweilig geworden und ich denke ich werde auch sehr bald den zweiten Teil lesen, damit ich weiß wie es weiter geht :)

Die Autorin:

Kyra Dittmann wurde 1972 in Bonn geboren. Nach einer Schreinerlehre hat sie langjährige Berufserfahrung in Handwerk und Beratung gesammelt. Fesselnde Abenteuergeschichten haben seit jeher ihr Leben bereichert - sowohl die gelesenen, geträumten und gelebten. 2010 hat sie als freiberufliche Autorin ihre Weichen neu gestellt und den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Sie absolvierte diverse Schreib- und Drehbuchseminare unter anderem am Filmhaus Köln.
Nebenbei arbeitet sie als Reitlehrerin und Eventmanagerin für Kinder. Sie lebt mit ihrem Mann, den zwölfjährigen Zwillingstöchtern, ihrer Katze und jeder Menge Romanfiguren in Bonn.



Mein  Fazit:
Eine wirklich super Geschichte, die im Gedächtnis des Lesers bleiben wird. Ich bin wirklich froh dieses Buch gelesen zu haben und kann es an alle Fantasy/Endzeitromanfans weiterempfehlen

von mir gibts 4 von 5 Chibis
 

[Rezension] Dear Sister von Maya Shepherd



Verlag: Selfpublisher
Seiten: 393
ASIN: B00JZ2FTE6
Preis: Ebook: 3,99 €








Kurzbeschreibung:
Die neue Fantasyserie von Maya Shepherd.

Vor sechs Monaten verschwand Winters Schwester Eliza spurlos. Trotzdem geben ihre gemeinsamen Eltern die Hoffnung nicht auf, dass ihre älteste Tochter bald wieder bei ihnen sein wird. Winter glaubt nicht an ein Verbrechen, zumal sie sich mit Eliza nie gut verstanden hat und ihre Schwester nie auf irgendjemanden Rücksicht genommen hat.

Ausgerechnet auf einem Schulausflug nach London glaubt Winter dann ihre Schwester gesehen zu haben. Sie beginnt mit ihrer Freundin Dairine Nachforschungen anzustellen, dabei gerät ihr neuer Musiklehrer in Verdacht. Plötzlich ereignen sich grausame Ritualmorde in der Gegend und Eliza wird damit in Verbindung gebracht. Winter macht eine Beobachtung, die sie daran zweifeln lässt, dass ihre Schwester überhaupt noch menschlich ist. 

Meine Meinung:



Das Cover:
Meiner Meinung nach ist das Cover wirklich gut gelungen. Es passt perfekt zur Geschichte, da es recht düster und mysteriös erscheint.

Die Protagonistin:
Winter (übrigens ein toller Name, wie ich finde) ist ein eher ruhiges Mädchen, das nicht viele freunde hat. Sie ist mit Lucas zusammen, den sie bereits lange kennt. Als ihre Schwester verschwunden ist konnte sie endlich mal aufatmen und hat sich frei gefühlt, was man während man die Geschichte näher kennen lernt total verstehen kann, denn ihre Schwester ist ein richtiges Biest gewesen.
Ich mochte Winter sehr gerne von ihrer Art her, wie sie sich verhält und ihre Gedankengänge waren für mich gut nachvollziehbar.

Der Schreibstil:
Es ist nicht das erste Buch das ich von dieser Autorin lese, bereits mit der Dystopie "Radioactive" hat mich die Autorin zu einem Fan gemacht. Ich mag ihre klare Art zu schreiben, ihre Sätze sind immer gut formuliert und einfach zu lesen. Die Spannung hält sich während des ganzen Buches über und man leidet mit den Charakteren mit.
Das Buch ist aus der Sicht von Winter bzw Eliza (ihrer Schwester) geschrieben, was ich super finde, denn so kann man beide Seiten sehen bzw lesen welche Gedanken sich bei den Charakteren zusammenfügen.

Die Autorin:
Maya Shepherd wurde 1988 in Stuttgart geboren. Zusammen mit ihrem Mann und einem Hund lebt sie mittlerweile im Rheinland und träumt von einem eigenen Schreibzimmer mit Wänden voller Bücher.
Mit der Veröffentlichung ihres Debütromans "Schneerose" erfüllte sie sich einen großen Traum und ist glücklich seit Anfang 2014 hauptberuflich schreiben zu können.

Mein Fazit:
Ein wirklich klasse Buch das mich sehr überrascht hat. Ich habe am Anfang der Geschichte etwas ganz anderes erwartet und wurde positiv überrascht. Auch das es ein erster Band war, ist mir neu gewesen, worüber ich mich natürlich freue, denn so weis ich diese mysteriöse Story geht weiter.

von mir gibts 4 von 5 Chibis



[Rezension] Der Tag an dem Rose verschwand von Linda Newbery



Verlag: Blanvalet
Seiten: 417
ISBN: 978-3-7645-0497-7
Preis: Gebunden 19,99 € Ebook 15,99 € 








Kurzbeschreibung:

Es geschah um Viertel nach zwei an einem Mittwochnachmittag ...
Als Anna sich an einem heißen Sommertag auf den Weg in die Stadt macht, genießt Rose die Sonne im Garten. Anna ahnt nicht, dass sie ihre Schwester zum letzten Mal gesehen hat.
Zwanzig Jahre später fällt es Anna schwer, in die Zukunft zu blicken, da doch Rose immer nur Vergangenheit sein wird. Auch ihre Mutter, die schon einmal einen geliebten Menschen verlor, scheint mit der Tragödie nicht abgeschlossen zu haben – und ein Geheimnis zu verbergen … Was ist damals in den 60ern passiert? Und wer ist Rosanna, von der sie immer wieder spricht?
Eine berührende Geschichte über Mütter und Töchter, über Schwestern und über die Geheimnisse, die wir in uns tragen.

Meine Meinung:



Das Cover:
Ich finde das Cover macht ein bisschen negative Stimmung, was wirklich super zu dem Buch passt, denn es ist ja auch etwas schreckliches passiert. Die Bahngleise auf dem das Mädchen im Kleid läuft erinnert an Abschied aber auch an einen Neuanfang.

Die Protagonistin:
Anna ist sehr Egoistisch und nach 20 Jahren immernoch auf der Suche nach ihrer Schwester Rose, die eines Nachmittags spurlos verschwand. Ich mochte die Protagonistin nicht so sehr, ihr Charakter war sehr ich-bezogen und sie hat seltsame Handlungsweisen an den Tag gelegt, die ich nicht immer ganz verstanden habe.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil war wirklich super, ich fand es faszinierend wie die Autorin es geschafft hat den Leser den Schmerz von Anna und ihrer Familie so gut zu vermitteln, das man alles nachvollziehen konnte. Teilweise war ich kurz vorm weinen, weil die Story mich so in ihren Bann gezogen hat.
Dann gab es aber auch wieder Stellen die mir nicht so gefallen haben - z.B. die seltsame Art wie Anna mit ihrem Freund umgeht. Das war dann doch eher störend und hat mich immer ein wenig aus der Geschichte rausgerissen.

Die Autorin:
Linda Newbery studierte und unterrichtete Englisch, bevor sie ihr erstes Buch verfasste. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die vielfach ausgezeichnet wurden, u.a. mit dem Costa Children's Book Award. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Mann und drei Katzen in einem kleinen Dorf in der Grafschaft Oxfordshire im Süden Englands.

Mein Fazit:
Ein Interessantes Buch über den Verlust einer Tochter bzw Schwester. Es geht darum wie man damit Leben muss ein Familienmitglied zu verlieren, die Angst nicht zu wissen was passiert ist und die Hilflosigkeit die man empfindet.
Für mich war das Buch auf jeden Fall lesenswert, aber ich denke nicht das es für jedermann etwas ist.

von mir gibts 3 von 5 Chibis