Sonntag, 30. November 2014

[Rezension] Frühstück ausgeschlossen von Emma S. Rose

 

Kurzbeschreibung:
Auf den ersten Blick sieht Sara aus wie eine normale, junge Frau. Sie studiert, lebt das erste Mal in einer eigenen Wohnung, jobbt nebenher. Doch der Schein trügt.
Schreckliche Erfahrungen in der Vergangenheit haben ihr Selbstbewusstsein zerstört, und nun sucht sie ihr Glück in Alkoholexzessen, durchtanzten Nächten und in den Armen gesichtsloser Männer. Obwohl sie nach außen hin glücklich wirkt, vereinsamt sie immer mehr. Durch ihre schlechten Erfahrungen schafft sie es nicht, Männer emotional an sich heranzulassen und ihr extremes Verhalten isoliert sie von anderen Menschen. Eines Abends stolpert sie Felix in die Arme, der kein Interesse hat, nur für das Eine herzuhalten. Seine Bemühungen schrecken Sara ab, ihre Exzesse werden extremer. Schafft Felix es, sie vor dem Absturz zu retten?  

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich mag das Cover, es kommt so Vintageartig rüber und das mag ich sehr gerne. Auch ist es sehr passend zur Geschichte.

Die Protagonistin:
Die alkoholkranke Sara besäuft sich jedes Wochenende und schleppt fremde Männer ab. Durch die Blackouts die sie durch das Trinken hat kann sie sich nicht mehr an sie erinnern. Außer an Felix, denn er ist der erste nebem dem sie auch aufwacht.
Ich mochte sie nicht so gerne, denn sie läuft vor etwas davon und betrinkt sich lieber, ich fand das sehr schwach von ihr. Anstatt sich ihren Ängsten zu stellen und sich weiterhin professionelle Hilfe zu suchen lebt sie mehr oder weniger ihr alkoholproblem aus

Der Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das einzige was mich manchmal wirklich irritiert hatte waren die vielen Sätze die in Klammern geschrieben wurden. Die meisten hätte man auch ohne Klammer einfach als nebensatz stehen lassen können. Das hat mir nicht so gut gefallen.
Ansonsten war auf jeden Fall Spannung da, man konnte die Gefühle der Charaktere nachempfinden und man hat immer die hoffnung gehabt das die Story gut ausgehen wird.

Die Autorin:
Geboren und aufgewachsen ist Emma S. Rose im schönen Ostwestfalen. Im Mai 2014 verwirklichte sie ihren langgehegten Traum und veröffentlichte ihren Debutroman "Lina - Hoffnung auf Leben". Seitdem schreibt sie fleißig an neuen Werken.
Sie hat zuerst Soziale Arbeit studiert und auch in dem Bereich gearbeitet, hat sich mittlerweile aber beruflich umorientiert und studiert Deutsche Literaturen und Medienwissenschaften. Neben dem Schreiben ist sie im Korrektorat/Lektorat tätig.
Sie lebt mit ihrem Lebensgefährten im schönen Paderborn.

Mein Fazit:
Ich sehe das Buch eher mit gemischten Gefühlen, trotzdem hat mir das Buch doch eher gut gefallen :) Ich mag den Schreibstil auf den man sich von der ersten Seite an einlassen kann und man bekommt eine Einsicht in die eher dunklen Geschichten des Lebens. 

von mir gibts 3 von 5 Chibis

 

1 Kommentar:

  1. Schöne Rezi! Ich finde der Klappentext klingt richtig interessant!

    LG PIglet <3

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