Donnerstag, 27. November 2014

[Rezension] Aber raus bist du noch lange nicht von Harald Rosenlow Eeg

http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=detailkinderbuch&url_ISBN=9783836957205 

Kurzbeschreibung:
Eine Explosion erschüttert den U-Bahn-Wagen, in dem Anjo, Ida, Bruno, Sherpa und Albert sitzen. Tote um sie herum. Ein Terroranschlag? Ein Unglück? Hat womöglich einer von ihnen damit zu tun? Sherpa vielleicht, der als Drogenkurier arbeitet? Oder Anjo, die immer einen Koran mit sich trägt? Alle gehen sie in dieselbe Klasse und könnten doch unterschiedlicher nicht sein. Die fünf stecken im Tunnel fest, Hilfe lässt auf sich warten ... Fünf Jugendliche, fünf Geschichten. Die mehr miteinander zu tun haben, als es zunächst scheint. Die Zeit im Tunnel wird alle fünf verändern - ihre Sicht auf sich selbst, auf die anderen, auf das Leben: Wenn du dem Tod einmal begegnet bist, wird nichts mehr sein, wie es war. Ein brillant komponierter Thriller - über die möglichen Gründe eines Terroranschlages, vor allem aber über Sinnsuche in einer Welt, die weniger Orientierung denn je zu bieten scheint.

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover echt cool gemacht. Erst dachte ich das ist Blut auf dem Cover, aber es scheint mir tatsächlich Farbe zu sein, denn das Zeichen das darunter ist Anjo 2-11 ist ein Bild das ein Jugendlicher unserer Geschichte an eine Tunnelwand sprayt.
Mir gefällt das Cover wirklich gut, es ist mal etwas anderes und passt super zur Geschichte

Die Protagonisten:
Hier gibt es 5 Protagonisten:
Sherpa: Er ist ein Drogenkurier und immer darauf bedacht alles richtig zu machen, ich mochte ihn aber sehr gerne. Er ist eher der Stille Typ der trotzdem versucht alles zu retten.
Anjo: Sie schwimmt in ihrer Freizeit gerne und lernt von einem Typ den sie "Den Vogel" nennt den Koran. Auch sie mochte ich sehr gerne, sie ist intelligent und aufmerksam.
Bruno: Er ist der Sprayer (sagt man das so?) der sich gerne in Ubahn Tunneln aufhällt und Piece-Zeichen an die Wand sprüht. Anscheinend scheint er aber auch sehr krank zu sein, denn er nimmt Medikamente. 
Ida: Sie kam mir sehr neurotisch vor, sie hat irgendwelche Ticks das sie nicht auf Striche treten darf (das kenn ich gut) und denkt immer an bestimme Wörter die sie beruhigen. Sie mochte ich nicht so sehr, irgendwie war sie unsympatisch für mich
Albert: Er ist der Sohn der Ministerpräsidentin und macht gerne einen auf dicke Hose. Er feiert monströse Partys und möchte immer beliebt sein. Ihn fand ich auch irgendwie ein bisschen seltsam, sowohl seinen Charakter als auch seine beziehung zu seinem Bodyguard.

Der Schreibstil:
Zuerst möchte ich sagen das der Schreibstil wohl nicht etwas für jedermann zu sein scheint. Er ist etwas eigen und ich finde den Schreibstil einfach klasse. Mir hat es gut gefallen das man in dem Buch auf die einzelnen Protagonisten so gut eingeangen ist und man sie richtig gut kennen lernen konnte. Schade finde ich aber das man nicht wirklich erfahren hat wie sie aussehen, denn ich hab immer gerne ein Bild davon im Kopf. Ich musste mich nach dem Buch erstmal ein bisschen hinsetzen und darüber nachdenken was in dem Buch alles geschehen ist und wie die Personen sich verhalten haben und genau so müsste es eig. bei jedem Buch sein.

Der Autor:
Harald Rosenløw Eeg, geb. 1970, lebt mit seiner Familie in Oslo. Er schreibt neben Jugendbüchern auch Drehbücher und macht Musik. Seit seinem Debüt 1995 zählt er zu den bedeutendsten Jugendbuchautoren Norwegens. Inzwischen hat er mehr als zehn Bücher veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet wurden. 

Mein Fazit:
Ich finde diese Geschichte wirklich super umgesetzt und toll geschrieben. Auch die Aufmachung des Buches, die Kapitellänge und das Ende haben mir sehr gut gefallen. 
Von mir gibts auf jeden Fall eine Kaufempfehlung

und 4 von 5 Chibis ;)

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