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Sonntag, 30. November 2014

[Rezension] Frühstück ausgeschlossen von Emma S. Rose

 

Kurzbeschreibung:
Auf den ersten Blick sieht Sara aus wie eine normale, junge Frau. Sie studiert, lebt das erste Mal in einer eigenen Wohnung, jobbt nebenher. Doch der Schein trügt.
Schreckliche Erfahrungen in der Vergangenheit haben ihr Selbstbewusstsein zerstört, und nun sucht sie ihr Glück in Alkoholexzessen, durchtanzten Nächten und in den Armen gesichtsloser Männer. Obwohl sie nach außen hin glücklich wirkt, vereinsamt sie immer mehr. Durch ihre schlechten Erfahrungen schafft sie es nicht, Männer emotional an sich heranzulassen und ihr extremes Verhalten isoliert sie von anderen Menschen. Eines Abends stolpert sie Felix in die Arme, der kein Interesse hat, nur für das Eine herzuhalten. Seine Bemühungen schrecken Sara ab, ihre Exzesse werden extremer. Schafft Felix es, sie vor dem Absturz zu retten?  

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich mag das Cover, es kommt so Vintageartig rüber und das mag ich sehr gerne. Auch ist es sehr passend zur Geschichte.

Die Protagonistin:
Die alkoholkranke Sara besäuft sich jedes Wochenende und schleppt fremde Männer ab. Durch die Blackouts die sie durch das Trinken hat kann sie sich nicht mehr an sie erinnern. Außer an Felix, denn er ist der erste nebem dem sie auch aufwacht.
Ich mochte sie nicht so gerne, denn sie läuft vor etwas davon und betrinkt sich lieber, ich fand das sehr schwach von ihr. Anstatt sich ihren Ängsten zu stellen und sich weiterhin professionelle Hilfe zu suchen lebt sie mehr oder weniger ihr alkoholproblem aus

Der Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das einzige was mich manchmal wirklich irritiert hatte waren die vielen Sätze die in Klammern geschrieben wurden. Die meisten hätte man auch ohne Klammer einfach als nebensatz stehen lassen können. Das hat mir nicht so gut gefallen.
Ansonsten war auf jeden Fall Spannung da, man konnte die Gefühle der Charaktere nachempfinden und man hat immer die hoffnung gehabt das die Story gut ausgehen wird.

Die Autorin:
Geboren und aufgewachsen ist Emma S. Rose im schönen Ostwestfalen. Im Mai 2014 verwirklichte sie ihren langgehegten Traum und veröffentlichte ihren Debutroman "Lina - Hoffnung auf Leben". Seitdem schreibt sie fleißig an neuen Werken.
Sie hat zuerst Soziale Arbeit studiert und auch in dem Bereich gearbeitet, hat sich mittlerweile aber beruflich umorientiert und studiert Deutsche Literaturen und Medienwissenschaften. Neben dem Schreiben ist sie im Korrektorat/Lektorat tätig.
Sie lebt mit ihrem Lebensgefährten im schönen Paderborn.

Mein Fazit:
Ich sehe das Buch eher mit gemischten Gefühlen, trotzdem hat mir das Buch doch eher gut gefallen :) Ich mag den Schreibstil auf den man sich von der ersten Seite an einlassen kann und man bekommt eine Einsicht in die eher dunklen Geschichten des Lebens. 

von mir gibts 3 von 5 Chibis

 

[Rezension] Essenz der Götter von Martina Riemer

http://www.carlsen.de/epub/essenz-der-gtter-i/62669

Kurzbeschreibung:
Loreen hat nach dem Tod ihrer Eltern alles verloren. Sie wird aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen, von ihrem Freund getrennt und in ein Waisenhaus gesteckt. Seitdem lässt das rebellische Mädchen mit den violetten Haaren niemanden mehr an sich heran. Bis sie Menschen begegnet, die so anders sind, wie sie selbst sich schon immer gefühlt hat. Zu ihnen gehört auch der geheimnisvolle und schweigsame Krieger Slash. Von ihm erfährt sie, dass sie direkt von den Göttern abstammt und eine besondere Gabe hat, welche für einen seit Jahrtausenden geführten Krieg gebraucht wird. Zuerst versucht sie, vor ihrer Bestimmung zu fliehen, doch dann erkennt Loreen, dass sie sich ihrem Schicksal stellen muss. Es könnte nur mittlerweile zu spät dafür sein… Dies ist der erste Band der »Essenz der Götter«-Reihe. Der zweite Band erscheint im Herbst 2015. 

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich mag das Cover gerne, die Farben finde ich einfach super, auch weil die Essenz der Götter golden schimmert laut dem Buch :D Auch das Mädchen sieht hübsch aus

Die Protagonistin:
Loreen ist eine Waise und ich mochte sie von Anfang an sehr gerne. Sie hat lila Haare (wie ich auch bald wieder) und ist eher eine Einzelgängerin, kein wunder bei dem was sie schon alles erlebt hat. Eines Tages erfährt sie das sie göttliche Kräfte hat und soll zusammen mit 3 Divinus (die guten in dem falle) auf deren Insel kommen, damit sie für den Kampf gegen die Bösen ausgebildet wird.
Was dann passiert und ob das mit ihr und dem geheimnissvollen Slash was wird könnt ihr dann selbst lesen ;)

Der Schreibstil:
Ich fand es wunderbar das vor jedem Kapitel stand um wen es gerade geht. Das Buch war so schön übersichtlich geschrieben das man es allein deshalb schon lieben muss. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, die Sätze waren klar und einfach, die Autorin hat es geschafft mich in ihren Bann zu ziehen und ich kanns kaum erwarten das Band 2 erscheint (leider erst Herbst 2015). Ich hoffe wirklich sehr das dieses Buch auch als Taschenbuch rauskommt, denn es zählt ganz klar zu meinen Jahreshighlights.

Die Autorin:
Martina Riemer wurde 1985 in Niederösterreich geboren und wohnt nun in Wien. Zurzeit ist sie als Sachbearbeiterin mit eher zahlenlastigen Arbeiten beschäftigt. Privat geht sie ihrer Leidenschaft Bücher zu lesen und eigene Geschichten zu schreiben, die ihr im Kopf herumschwirren, mit Freude nach. Tagträumerin war sie schon immer, aber erst später wurden Gedankensplitter zu verstrickten Ideen, die sich zu Geschichten formten.

Mein Fazit: 
Ein wunderbarer Auftakt zu einer Trilogie die man nicht mehr aus der Hand geben mag. Ich kann dieses Buch allen Fantasy-Fans wärmstens empfehlen und bin immernoch total begeistert von dieser etwas anderen Geschichte :) 

von mir gibts 5 von 5 Chibis

 

Donnerstag, 27. November 2014

[Rezension] Aber raus bist du noch lange nicht von Harald Rosenlow Eeg

http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=detailkinderbuch&url_ISBN=9783836957205 

Kurzbeschreibung:
Eine Explosion erschüttert den U-Bahn-Wagen, in dem Anjo, Ida, Bruno, Sherpa und Albert sitzen. Tote um sie herum. Ein Terroranschlag? Ein Unglück? Hat womöglich einer von ihnen damit zu tun? Sherpa vielleicht, der als Drogenkurier arbeitet? Oder Anjo, die immer einen Koran mit sich trägt? Alle gehen sie in dieselbe Klasse und könnten doch unterschiedlicher nicht sein. Die fünf stecken im Tunnel fest, Hilfe lässt auf sich warten ... Fünf Jugendliche, fünf Geschichten. Die mehr miteinander zu tun haben, als es zunächst scheint. Die Zeit im Tunnel wird alle fünf verändern - ihre Sicht auf sich selbst, auf die anderen, auf das Leben: Wenn du dem Tod einmal begegnet bist, wird nichts mehr sein, wie es war. Ein brillant komponierter Thriller - über die möglichen Gründe eines Terroranschlages, vor allem aber über Sinnsuche in einer Welt, die weniger Orientierung denn je zu bieten scheint.

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover echt cool gemacht. Erst dachte ich das ist Blut auf dem Cover, aber es scheint mir tatsächlich Farbe zu sein, denn das Zeichen das darunter ist Anjo 2-11 ist ein Bild das ein Jugendlicher unserer Geschichte an eine Tunnelwand sprayt.
Mir gefällt das Cover wirklich gut, es ist mal etwas anderes und passt super zur Geschichte

Die Protagonisten:
Hier gibt es 5 Protagonisten:
Sherpa: Er ist ein Drogenkurier und immer darauf bedacht alles richtig zu machen, ich mochte ihn aber sehr gerne. Er ist eher der Stille Typ der trotzdem versucht alles zu retten.
Anjo: Sie schwimmt in ihrer Freizeit gerne und lernt von einem Typ den sie "Den Vogel" nennt den Koran. Auch sie mochte ich sehr gerne, sie ist intelligent und aufmerksam.
Bruno: Er ist der Sprayer (sagt man das so?) der sich gerne in Ubahn Tunneln aufhällt und Piece-Zeichen an die Wand sprüht. Anscheinend scheint er aber auch sehr krank zu sein, denn er nimmt Medikamente. 
Ida: Sie kam mir sehr neurotisch vor, sie hat irgendwelche Ticks das sie nicht auf Striche treten darf (das kenn ich gut) und denkt immer an bestimme Wörter die sie beruhigen. Sie mochte ich nicht so sehr, irgendwie war sie unsympatisch für mich
Albert: Er ist der Sohn der Ministerpräsidentin und macht gerne einen auf dicke Hose. Er feiert monströse Partys und möchte immer beliebt sein. Ihn fand ich auch irgendwie ein bisschen seltsam, sowohl seinen Charakter als auch seine beziehung zu seinem Bodyguard.

Der Schreibstil:
Zuerst möchte ich sagen das der Schreibstil wohl nicht etwas für jedermann zu sein scheint. Er ist etwas eigen und ich finde den Schreibstil einfach klasse. Mir hat es gut gefallen das man in dem Buch auf die einzelnen Protagonisten so gut eingeangen ist und man sie richtig gut kennen lernen konnte. Schade finde ich aber das man nicht wirklich erfahren hat wie sie aussehen, denn ich hab immer gerne ein Bild davon im Kopf. Ich musste mich nach dem Buch erstmal ein bisschen hinsetzen und darüber nachdenken was in dem Buch alles geschehen ist und wie die Personen sich verhalten haben und genau so müsste es eig. bei jedem Buch sein.

Der Autor:
Harald Rosenløw Eeg, geb. 1970, lebt mit seiner Familie in Oslo. Er schreibt neben Jugendbüchern auch Drehbücher und macht Musik. Seit seinem Debüt 1995 zählt er zu den bedeutendsten Jugendbuchautoren Norwegens. Inzwischen hat er mehr als zehn Bücher veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet wurden. 

Mein Fazit:
Ich finde diese Geschichte wirklich super umgesetzt und toll geschrieben. Auch die Aufmachung des Buches, die Kapitellänge und das Ende haben mir sehr gut gefallen. 
Von mir gibts auf jeden Fall eine Kaufempfehlung

und 4 von 5 Chibis ;)

Sonntag, 23. November 2014

[Rezension] Die Tochter der Pferdefrau von Jutta Beyrichen

 

Kurzbeschreibung:
Auf die Ruhe folgt stets der Sturm … Die deutsche Tierärztin Christine hat in Irland ihr Glück gefunden: Sie ist mit dem liebevollen Denis verheiratet und kann sich nichts Schöneres vorstellen, als mit ihm auf dem gemeinsamen Pferdegut zu arbeiten. Doch dann begegnet sie der 17-jährigen Jessica, die nach dem tödlichen Unfall ihrer Mutter schwer traumatisiert ist. Von nun an setzt Christine alles daran, dem Mädchen zu helfen – nicht ahnend, dass diese Entscheidung ihre Liebe zu Denis für immer zerstören könnte …  

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover wirklich toll gestaltet, ich mag die Pferde und das Mädchen ist wirklich sehr hübsch. Es passt auch sehr gut zur Geschichte

Die Protagonistin:
Anders als im ersten Teil ist diesmal nicht Christine die Protagonistin sondern die junge Jessica, die ihre Mutter durch einen Autounfall verloren hat. Am Anfang ist Jessica sehr zurückgezogen, hat keine Lust auf irgendwas, aber so langsam scheint sie sich dann doch an die Leute und die Pferde zu gewöhnen. 
Ich mochte sie sehr gerne und habe mich während der Story immer für sie gefreut wenn etwas gutes geschehen ist. Man konnte sich richtig in sie hineinversetzten und sie war als Charakter schön Ausgebaut von der Autorin

Der Schreibstil:
Wie bereits im ersten Teil hat mir der Schreibstil hier gut gefallen, die Sätze waren flüssig geschrieben und alles klar verständlich. Auch kam es mir so vor als könnte ich nochmal knapp 500 Seiten lesen und die Story wäre immer noch toll :D

Die Autorin:
Jutta Beyrichen wurde 1964 geboren. Bereits als junges Mädchen entdeckte sie ihre Liebe zum Reiten. Neben Pferden hat sie eine zweite große Leidenschaft – Irland, die grüne Insel, auf der auch viele ihrer Romane spielen.

Mein Fazit:
Eine schöne Fortsetzung des Buches "Die Pferdefrau" 
Die Autorin schafft es immer wieder mein Herz zu berühren mit ihren unglaublich tollen Geschichten und hoffe sehr das die Autorin weiterhin so tolle Bücher schreiben wird.

von mir gibts 4 von 5 Chibis

 

Samstag, 22. November 2014

[Rezension] Blutmond im Mitternachtsblau von Blake Kato

 

Kurzbeschreibung:
Was wäre, wenn du deine eigenen Träume und die von anderen Menschen beeinflussen könntest? Nora besitzt diese ungewöhnliche Gabe. Mit Hilfe ihrer Freunde spricht sie einen Wunschzauber, mit dem sie Kinuteros zu sich rufen, den Gott der Träume. Er erlangt Stück für Stück seine Kraft zurück und möchte in die reale Welt eindringen. Nun suchen Nora und ihre Begleiter einen Weg, dies zu verhindern. Der Schattenmann möchte die reale Welt ebenfalls vor Kinuteros beschützen. Sein Unterfangen birgt dabei jedoch nicht nur für Nora viel Unheil.
 
Meine Meinung:
 
Das Cover:
Ich finde das Cover wirklich sehr ansprechend. der rote Mond mit dem Mädchen drinnen, passt perfekt zum Titel und auch zu der Geschichte
 
Die Protagonisten:
Hauptprotagonistin ist hier Nora, es gibt jedoch noch 3 weitere junge Erwachsene die eine tragende Rolle spielen.
Ich muss leider sagen das ich mich in die Personen nicht wirklich hineinversetzen konnte und sie doch sehr flach gestaltet wurden. Es wird nicht viel über sie Erzählt bevor die Geschichte los geht, was ich sehr schade fand, denn man möchte sich den Protagonisten nahe fühlen und mit ihnen zusammen die Geschichte erleben.
 
Der Schreibstil:
Hier habe ich auch etwas zu bemängeln, ich bin mit dem Schreibstil leider nicht klar gekommen. Erst ab ca. mitte des Buches hab ich verstanden das es sich wohl um 3 verschiedene Handelsstränge handelt. Es fehlten sehr oft Absätze, die dies zeigten und ich wusste oft nicht das ich nun bei einem anderen Charakter bin, bis der Name fiel.
 
Der Autor:
hier gehts zu seiner Facebookseite: https://www.facebook.com/pages/Blake-Kato/817556358266696
leider habe ich nicht mehr über ihn im Netz gefunden
 
Mein Fazit:
Es tut mir immer unendlich Leid, wenn sich ein Autor die mühe gemacht hat und mir ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat, welches mir dann nicht so gefällt und dem ich einfach eine schlechte Note geben muss. Ich möchte jedoch ehrliche Rezensionen schreiben, auch wenn es heißt das es mal etwas schlechtes ist. Hier ist der Fall aufgetreten das mir das Buch leider nicht so gut gefallen hat. Der Autor hat in meinen Augen wirklich Potential, er weiß nur noch nicht wie er es richtig ausleben kann. Ich wünsche Blake das er trotz schlechter Kritiken weiter macht und nicht die hoffnung verliert, denn was er schreibt ist von der Idee her wirklich klasse.
 
von mir gibts leider nur 2 von 5 Chibis
 
 


Freitag, 21. November 2014

[Rezesion] Zwischen Schnee und Ebenholz von Ann-Kathrin Wolf

 

Kurzbeschreibung:
Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden. Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf? Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht…

Meine Meinung:

Das Cover:
Hier kommt das Cover wirklich super zur geltung, die Figur lässt nach dem Titel schon erahnen das es um Schneewittchen geht und das Mädchen ist wirklich wunderschön

Die Protagonistin:
Alex wird in der Schule eher gemobbt, weil sie keine Eltern mehr hat und bei ihrer Oma wohnt, die Abends gerne Märchen erzählt für Kinder. 
Ich muss sagen ich fand Alex nicht so toll, im gegensatz zu ihrer besten Freundin die mir viel lieber als Protagonistin gewesen wäre. Ich bin mit Alex nicht wirklich warm geworden, sie macht sich immer klein und ist ziemlich berechenbar gewesen. 

Der Schreibstil:
Leider muss ich sagen fand ich den Schreibstil nicht gut, die Charaktere waren allesamt sehr klischeehaft und ständige Wortwiederholungen (den Satz "ihr verräterisches Herz" habe ich 7 mal gelsen) fand ich leider sehr ermüdent. Auch das die Protagonistin von Kaffee zu Leben scheint fand ich doch etwas seltsam.
Spannung konnte bis zum Schluss leider auch nicht wirklich aufkommen, das habe ich ebenfalls sehr vermisst.

Die Autorin:
 Ann-Kathrin Wolf, geboren 1989 in Neumünster, lebt heute im schönen Schleswig-Holstein. Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin, in der sie das Märchenerzählen für sich entdeckte, begann sie an der Fachhochschule Kiel das Studium »Soziale Arbeit«. Neben Zeichnen, Lesen, ihren beiden Katzen und Kaffeetrinken, ist das Schreiben schon immer eine große Leidenschaft von ihr gewesen.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch leider nicht gefallen, man hätte so viel mehr daraus machen können. Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich mich richtig auf das Buch gefreut, aber wurde enttäuscht. Dennoch denke ich das einigen jüngeren Lesern das Buch gefallen könnte

von mir gibts 2 von 5 Chibis

 

Mittwoch, 19. November 2014

[Kurzrezi] Herzen im Schnee von Edna Schuchardt

 

Klappentext:
Für Sina kommt es kurz vor Weihnachten ganz dicke: Ihr Freund Jens will Weihnachten auf den Malediven verbringen OHNE sie! Schock! Aber die böse Schicksalsfee hat noch einen Badjoker im Ärmel: Nur wenige Tage später scheucht Sina ihren Jens beim Bürosex mit seiner Sekretärin aus dem Orgasmus. Das reicht nun wirklich! Noch unter Schock beschließt Sina, sich über die Weihnachtsfeiertage in einer Hütte in den Bergen zu verkriechen, um sich dort ihre Enttäuschung von der Seele zu heulen. Aber die böse Fee ist noch nicht fertig mit ihr, denn auf der Hütte angekommen, stellt sich raus, dass sie doppelt vermietet wurde. Abreise unmöglich, ein heftiger Schneesturm zwingt Sina und den sympathischen Phillip bis auf weiteres unter einem Dach zu wohnen. Bei Glühwein und Kerzenschein kommt man sich allmählich näher, und näher, und...  

Meine Meinung:

Das Cover des Buches finde ich sehr schön gemacht, wenn auch schade, weil es nicht die Protagonisten zeigt. Der Schreibstil war sehr schön flüssig, ohne viele Fremdwörter oder Rechtschreibfehler. 
Auch die Protagonistin Sina war mir sehr sympathisch, sie musste viel mitmachen, da ihr Freund sie betrogen und hintergangen hat. Umso mehr freut man sich wenn sie eine schöne Zeit über Weihnachten verbringen kann.

Alles in allem war es eine schöne Kurzgeschichte. Ich muss dazu sagen man wusste von Anfang an wie die Story ausgeht, aber sie ist so schön kitschig geswesen, manchmal braucht man sowas einfach

von mir gibts 4 von 5 Chibis
 

[Rezension] Flügelschläge in der Nacht von Rebecca Wild

http://www.carlsen.de/epub/flugelschlage-in-der-nacht/62663 

Kurzbeschreibung:
Eben noch ein Rotkehlchen und plötzlich ein Mädchen mit roten Haaren statt rotem Gefieder. Robin versteht die Welt nicht mehr und findet, dass das Leben als kleiner Vogel um einiges besser war. Dabei ahnt sie nicht einmal annähernd, welcher Gefahr sie wirklich ausgesetzt ist. Alle Welt glaubt, sie sei ein Engel. Doch diese dürfte es seit dem großen Krieg gar nicht mehr geben. Und so nehmen nicht zuletzt die herrschsüchtigen Dämonen selbst ihre Spur auf. Nur Dorian, der Junge mit den Haselnussaugen, der so merkwürdige wie wundervolle Gefühle in ihr auslöst, und seine übernatürlich begabte Schwester Emma scheinen Robin helfen zu wollen…  

Meine Meinung:

Das Cover:
Wie ihr euch sicher denken könnt gefällt mir das Cover total, ich mag die Farbe lila und die Flügel dazu sehen einfach himmlich aus :D

Die Protagonistin:
Robin war bis vor kurzem noch ein Rotkehlchen, nun ist sie ein Mensch und alle denken sie sei ein Engel, denn ihre Flügel sind geblieben. 
Robin ist eine tolle Person, sie ist genauso wie man sich ein Rotkehlchen als Mensch vorstellen würde. Auch war der Charakter schön bildlich ausgearbeitet, sodass man sie sich super vorstellen konnte.

Der Schreibstil:
War eher gewöhnlich, das Buch war sehr schnell durchzulesen da die Kapitel klein waren und die Seitenzahl vom Buch ja auch nicht gerade rießig ist. Die Story war mal etwas völlig anderes und das fand dich super. Leider hat mir das Ende des Buches nicht so gefallen

Die Autorin: 
Rebecca Wild wurde am 21. Juni 1991 in Salzburg geboren, verbrachte jedoch einen Teil ihrer Kindheit in München. Schon früh zeigte sich ihre kreative Seite. So hat sie sich dem Zeichnen und dem Schreiben zugewandt und den Kern der Mathematik nie ganz verstanden. Heute lebt sie wieder in Salzburg und studiert neben ihren eigenen Tagträumen MultiMediaArt. 
Mein Fazit:
Ein schönes Buch das gut zur Winterzeit passt. Ich fand die Geschichte an sich sehr schön und es war auch mal etwas neues. Die Charaktere waren toll ausgearbeitet und man konnte ein bisschen Träumen
von mir gibts 4 von 5 Chibis

Dienstag, 18. November 2014

Interview mit Axel Saalbach

Vor kurzem habe ich das Erstlingswerk von Axel Saalbach gelesen (Rezi hier), danach war er so freundlich und hat einem Interview zugestimmt, worüber ich mich sehr freue.

1. Wie bist du dazu gekommen ein Buch zu schrieben?
Die ganze Sache hatte viele Jahre Vorlauf und nahm einen Umweg, der inhaltlich gar nichts mit meinem Buch zu tun hat. Alles begann damit, dass ich vor vierzehn Jahren in einer Unterhaltung mit einem Augsburger Studenten den Beschluss gefasst hatte, eine Kampfsport-Webseite zu gründen. Nach einer Weile fing ich an, Kolumnen auf der Seite zu veröffentlichen. Auf der einen Seite handelte ich mir dadurch pausenlos wütende E-Mails von denjenigen Fans ein, deren Idole ich zu offensiv kritisiert hatte, ich bekam aber auf der anderen Seite auch zahlreiche nette Zuschriften, die nicht nur meine Arbeiten lobten, sondern immer häufiger fragten, ob es von mir auch mal etwas "Richtiges" zu lesen gäbe.

Nach und nach wuchs die Leserzahl auf eine fünfstellige Größe pro Ausgabe an. Das ist nun etwa zehn Jahre her, und genau in dieser Phase unternahm ich einen ersten Versuch, ein Buch zu schreiben. Anfangs ging ich relativ konzeptlos an die Sache, aber nach und nach fügte sich alles zusammen, bis ein Festplattenschaden die Arbeit von vielen Wochen kaputtmachte. Anschließend war ich zunächst zu frustriert, um von vorne zu beginnen, später fehlte mir die Zeit dafür. Vor knapp drei Jahren hatte ich diese dann plötzlich wieder. Also habe ich wieder mit dem Schreiben begonnen, diesmal jedoch von vorneherein mit einem umfangreichen Konzept und wesentlich strukturierter.

2. Möchtest du noch weitere Bücher schreiben?

Tatsächlich habe ich sogar schon ein komplett geschriebenes Manuskript für ein zweites Buch in der Schublade. Dort wird es jedoch eine Weile verbleiben, denn ich habe nicht geplant, es zu meiner zweiten Veröffentlichung zu machen. Seitdem ich einen Verlag für meinen Debütroman gefunden habe, habe ich den Buchmarkt noch viel intensiver betrachtet als zuvor, und mir meine Gedanken gemacht, wie ich mit einer zweiten Veröffentlichung zielgenauer "angreifen" könnte. Bei meinem Erstlingswerk "Das Haus Komarow" habe ich mir relativ unbedarft ein Szenario ausgedacht, in dem Fall ein dystopisches Deutschland, eine passende Geschichte konstruiert und mir dann Gedanken gemacht, wie ich sie am besten umsetzen sollte. Herausgekommen ist ein Buch, das in etwa genau dem entspricht, was ich selbst lesen würde. Allerdings müssen alle anderen natürlich erst einmal bemerken, was ich da überhaupt geschrieben habe. ;) Man erkennt schnell, dass die Mühlen der Buchwelt extrem langsam mahlen und viele Leser tendenziell eher zu Büchern greifen, die vom Konzept sehr nahe an Büchern dran sind, die sie ohnehin regelmäßig lesen, und die einige spezielle Kriterien schon auf Anhieb erfüllen. Leser sind für neue Ideen und neue Autoren zwar durchaus offen, aber ohne eine große Propagandamaschinerie im Hintergrund oder glückliche Fügung, die ein spezielles Buch viral durchstarten lässt, bekommt die potenzielle Leserschaft davon ja erst gar nichts mit.

Aufgrund von einigen Reaktionen, die ich in den vergangenen Wochen gelesen habe, habe ich das Gefühl, dass viele Leute, denen "Das Haus Komarow" gefallen könnte, dies gar nicht bemerken werden, weil die erwähnten Kriterien nicht auf den ersten Blick erfüllt werden. Das fängt schon beim russischen Namen im Titel an. Der merkwürdigste Kommentar in dem Zusammenhang stammte von einer Userin, die zum Schluss kam, dass Bücher "über den Balkankrieg" nichts für sie wären. Dabei hat mein Buch gar nichts mit dem Balkan zu tun, und auch nicht mit einem Krieg. Tatsächlich gibt es in meinem "Zukunftsdeutschland" im Hintergrund einen Krieg, aber dieser wird nur namentlich erwähnt. Stattdessen erzählt das Buch die Geschichte des jüngsten Sohnes der Familie Komarow, dem der Mord an seinem Vater in die Schuhe geschoben wird. Obwohl er unschuldig ist, muss er zunächst flüchten. Anschließend versucht er gemeinsam mit seinem treuen alten Hund nach Berlin zurückzukehren, um dort dem wahren Übeltäter das Handwerk zu legen – nämlich seinem eigenen Bruder.

Andere Stimmen vermuteten ein "politisches Buch", was vermutlich an der aktuellen tatsächlichen politischen Situation liegt, denn ausgerechnet jetzt, da es zwischen Russland und dem Rest der Welt brodelt, wurde in meinem Buch Deutschland von russischer Seite übernommen. Das Buch ist vollkommen unpolitisch, aber es ist schon faszinierend, welche Eindrücke entstehen können. ;) Ich schätze, man würde dem eigentlichen Inhalt des Buches viel mehr Aufmerksamkeit widmen, wenn ich schon ein viel bekannterer Name als Autor wäre. So aber muss ich stärker darauf setzen, dass bei einem Buch von mir auf den ersten Blick erkennbar ist, dass das Lesen Spaß machen könnte. Also habe ich inzwischen eine Buchidee ausgearbeitet, die nahe genug am "Mainstream" sein dürfte, um bei vielen Leuten sofort Interesse zu wecken, in der aber trotzdem noch so viel von mir selbst drin stecken wird, dass mir das Schreiben uneingeschränkt Spaß machen wird. Daran arbeite ich nun seit kurzem. Sollte ich mit dieser Idee (oder einer anderen zukünftigen Idee) für mehr Aufmerksamkeit gesorgt haben, kann ich dann immer noch die zweite Deutschland-Dystopie aus der Schublade zaubern, denn dann werden sich hoffentlich auch mehr Leute davon überzeugen lassen, dass hinter dem merkwürdigen russischen Namen im Titel doch eigentlich ein ganz lesenswertes Büchlein steckt. ;)

3. Wie dürfen wir uns deinen Arbeitsplatz vorstellen, wenn du schreibst?
Was meinen Arbeitsplatz angeht, so bin ich relativ eingeschränkt: Da ich so sehr an meine PC-Tastatur gewöhnt bin, dass ich mit meinen ungelenken Fingern auf sämtlichen Notebooks pausenlos daneben tippe, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als am heimischen Rechner zu schreiben. Ich habe also leider nicht die Möglichkeit, mir irgendein schönes Plätzchen zu suchen und dort ein, zwei Kapitel entstehen zu lassen, sondern sitze beim Schreiben immer wieder auf dem gleichen Platz vor den gleichen beiden Monitoren. Der eine wird zum Schreiben benötigt, der andere, um Dinge kurzfristig im Internet recherchieren zu können, und um gegebenenfalls Wörter & Co. noch einmal überprüfen zu können. Da bei mir die Schule so lange her ist, dass ich dort nicht die (inzwischen nicht mehr ganz so neue) "Neue Rechtschreibung" gelernt hatte, bin ich inzwischen bei ein paar Dingen wie der korrekten Zusammenschreibung so konfus, dass ich viele triviale Sachen doppelt und dreifach nachsehe, damit der Lektor hinterher keinen Nervenzusammenbruch bekommt.

Da mein erstes Buch eine Dystopie war, war kein großer Rechercheaufwand nötig, ich musste nicht herumreisen, und die meisten Fragen konnte ich mir per E-Mail beantworten lassen. Das ist einer der großen Vorteile einer Dystopie: Was man nicht so einfach herausfinden kann, das wird einfach vom hypothetischen Rad der Zeit überrollt und aus der Story gestrichen. ;) Dadurch kann man sich Recherche sparen und stattdessen die eigene Fantasie spielen lassen. Bei meinem neuen Projekt, das keine Dystopie werden wird, sondern im Hier und Jetzt spielen soll und dabei Bezug auf ein paar vergangene Ereignisse nehmen wird, wird es wiederum das komplette Gegenteil, es steht jetzt ein massiver Brocken Recherchearbeit vor mir. Daher werde ich den heimischen Rechner nun viel häufiger verlassen müssen, um mich anderweitig umhören und umsehen zu können.

Ansonsten muss mein Arbeitsplatz nur noch einen wichtigen Punkt erfüllen: Er muss nach Möglichkeit totenstill sein. Ich lasse mich durch Nebengeräusche und ähnliche Dinge sehr schnell ablenken, schnappe irgendetwas auf, das ich dann erst einmal nachsehen oder überprüfen will, und dann ertappe ich mich immer wieder dabei, dass ich eigentlich schon wieder seit einer Viertelstunde im Internet herumsurfe, anstatt mit dem Schreiben fortzufahren.

4. Was Inspiriert dich beim schreiben?
Die größte Inspiration ist eigentlich die gute Laune, so simpel das klingt. Ist die Laune schlecht, brauche ich eigentlich gar nicht erst anzufangen, etwas zu schreiben, denn dann muss ich um jeden Satz kämpfen. Spaß macht das Schreiben dann sowieso nicht. Ist die Laune hingegen gut und der Kopf frei vom Schlamassel des Arbeitsalltags, schreibt sich alles fast wie von selbst.

5. Dein Buch handelt von einer Russischen Familie, wie bist du gerade auf dieses Land gekommen?
So viel sei schon mal gesagt: Es hat nichts mit dem zu tun, was sich gerade in der Welt tut. In der gleichen Woche, in der ich im Frühjahr 2012 mit dem Schreiben der Geschichte angefangen hatte, hatte Wladimir Putin gerade einen Glückwunschanruf von Angela Merkel zur gewonnenen Präsidentschaftswahl bekommen. Damals waren die deutsche und die russische Führung also noch dicke Freunde. ;) Die erste Idee zu meinem Deutschlandszenario bestand darin, dass das heutige Deutschland von einer fremden Macht überrollt werden sollte. Auch wenn mein Buch in einer recht fernen Zukunft spielt, hätte es einfach merkwürdig geklungen, wenn Deutschland von Luxemburg oder Dänemark übernommen worden wäre. ;) Es blieben letztlich nur ein paar Nationen, bei denen das Szenario nicht albern geklungen hätte, und ein erstarktes und zum Zarentum zurückkehrtes Russland hörte sich einfach am passendsten an. Daher waren dann die russischen Namen der Protagonisten die zwangsläufige Folge.

6. Was liest du gerne privat?
Ich bin auf keine spezielle Schublade festgelegt. Stattdessen gibt es ein paar Genres, die mich überhaupt nicht interessieren. Innerhalb aller anderen Genres kaufe ich mir Bücher, wenn ich vom jeweiligen Autor ohnehin jede Neuerscheinung lese, wenn ich interessante Blogreviews, Zeitungsartikel oder andere Berichte darüber gelesen habe und mir die Leseprobe zugesagt hat, wenn ich gezielt nach einem Buch zu einem bestimmten Thema gesucht habe, oder wenn mir ein Buch unmittelbar von Bekannten empfohlen wurde. Hinzu kommt noch, dass ich Leiter von Leserkanone.de bin, einer Rezensionsseite, und wenn ich dort auf ein Buch stoße, das von vielen Usern als gut bewertet wird, dann schnuppere ich hinein, weil ich mir dann selbst ein Bild davon machen möchte, was zu den Wertungen geführt hat.

7. Welche Tipps kannst du jungen Leuten geben die auch gerne ein Buch schreiben würden?

Auch wenn man von seinem eigenen Geschriebenen voll und ganz überzeugt ist, sollte man als Jungautor mit einem gewissen Grad an Demut an die Buchwelt herantreten – es gibt schließlich allein in deutscher Sprache etwa hunderttausend Neuerscheinungen pro Jahr, und kein Leser hat ausgerechnet auf Newcomer XYZ gewartet. Letztlich schreibt man Bücher mit dem Ziel, dass sie auch von möglichst vielen Leuten gelesen werden, und das wird nicht klappen, wenn man nur auf sich schaut und nicht auf das achtet, was die Buchwelt eigentlich gerade lesen will. Wenn einem die Leserzahl egal ist, dann kann man natürlich schreiben, wie einem die Nase gewachsen ist, aber dann sollte man auch nicht enttäuscht sein, wenn man weder Verlag noch Leser findet. Und welchem Autor reicht das schon aus?

8. Hast du noch etwas, was du deinen Lesern sagen möchtest?

Den Lesern meines Buches kann ich natürlich nur sagen: Ihr habt alles richtig gemacht! ;) Aber im Ernst: All den Lesern meines Buches kann ich natürlich nur "Danke!" sagen, dass sie einem (nicht mehr ganz so jungen) Jungautoren ein Stückchen ihrer Zeit gewidmet haben. Allen anderen würde ich vor allen Dingen dazu raten, mehr Leseproben zu lesen. Das meine ich wohlgemerkt nicht nur auf mein eigenes Buch bezogen, auch wenn es mich natürlich freuen würde, wenn einige Leser dieses Interviews mal hinter das Cover des Buches mit dem komischen russischen Namen im Titel blicken und sich vom Geschriebenen überzeugen lassen. ;) Es würde aber eben auch der Buchwelt als Ganzes gut tun. Viele schlechte Bücher sind erfolgreich, weil vergangene Bücher des Autors oder der Autorin gut gewesen sind, weil die Autoren prominent sind, weil irgendwelche Kritiker das Buch aufgrund suspekter Kriterien mit Preisen ausgestattet haben, weil über den schlechten Inhalt ein wunderschönes Cover gesetzt wurde, oder weil ein massiver Werbeaufwand betrieben wurde. Viele gute Bücher gehen hingegen vollkommen unter. Also, schaut euch Leseproben an und lasst euch überzeugen, auch wenn der Autor vielleicht keinen Verlag gefunden hat und selbst publiziert, oder wenn er nicht gerade das künstlich gepushte Aushängeschild eines Großverlags ist. Im Latos-Verlag, der "Das Haus Komarow" veröffentlicht hat, erscheinen beispielsweise in den kommenden Wochen Bücher von Autoren wie Nils Nöske, Kerry Greine und Eva Maria Hux, von denen die Allgemeinheit bisher vermutlich recht wenig gehört hat. Ihr könnt euch aber sicher sein, dass sich der Verlag etwas dabei gedacht hat, deren Bücher auszusuchen und zu verlegen, also schaut mal bei ihnen rein. Und schaut natürlich auch ins "Haus Komarow". ;)

Abschließend sei vielleicht noch auf drei Links hingewiesen, wenn die Propaganda an dieser Stelle sein darf: Unter der Adresse www.axel-saalbach.de könnt ihr mehr über mein Buch erfahren, bei www.facebook.com/axelsaalbach könnt ihr mein Autorenprofil finden, und auch bei www.leserkanone.de ist jeder Besucher gern gesehen. So, und solltet ihr tatsächlich bis hierhin drangeblieben sein, obwohl ich mich alles andere als kurz gefasst habe, dann möchte ich mich noch für die Aufmerksamkeit bedanken, die ihr meinen Antworten geschenkt habt. Und bei Sally für den Platz, den sie mir in ihrem feinen Blog gewidmet hat! :)



Vielen dank an Axel Saalbach, für dieses tolle Interview :)

[Rezension] Elantris von Brandon Sanderson

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Elantris-Roman/Brandon-Sanderson/e340106.rhd 

Kurzbeschreibung:
Betreten Sie Elantris, eine Stadt voll alter Magie, ein Reich zwischen Leben und Tod. Beherrscht von einem geheimnisvollen Gott und bewohnt von Menschen, die dazu verdammt sind, in den Ruinen dieser Stadt ewig zu leben. Niemand weiß, wozu Elantris erschaffen wurde. Bis eines Tages eine Gruppe von Gefährten versucht, das Geheimnis zu lüften …


Meine Meinung:

Das Cover:
Ich mag das Cover sehr gerne, das Blau mit der dunklen Stadt im Hintergrund ist genau die richtige Stimmung für dieses Buch

Die Protagonisten:
Raoden: Er war ein Prinz, bis ihn die Krankheit erreicht hat und nach Elantris verdammt hat (Der König behauptet jedoch er ist tot,denn die Schmach,das ein Königssohn nach Elantris muss wäre viel zu groß). Dort können Menschen aber nicht sterben, sie brauchen weder essen noch trinken, doch leiden trotzdem hunger, die schmerzen vergehen nie und es ist keine Hoffnung da. Bis Raoden dort auftaucht und den Menschen hoffnung schenkt.
Ich mochte ihn wirklich gerne, seinen Charakter, seinen Mut und seine Hoffnung die er an alle weitergegeben hat fand ich einfach super
Sarane: Sie sollte Prinz Raoden Heiraten, was auch passiert, obwohl er tot ist. Sie weiß nicht das er in Elantris ist und trotzdem Lebt sie nun im Schloss.
Auch Sarene mochte ich sehr gerne, sie ist eine Frau die sich durchsetzen kann und auch den Mut hat ihre Meinung zu sagen, genauso müssen Frauen sein :D

Der Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich glaube anders hätte ich diese 912 Seiten garnicht bewältigen können.
Die Charaktere waren so super ausgearbeitet und man hatte nie das Gefühl das die Spannung ausgeht. Wirklich super!

Der Autor:
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller. Seit seinen Jugendbüchern um den jungen Helden Alcatraz und seiner großen Saga um die »Kinder des Nebels« gilt der junge Autor auch in Deutschland als einer der neuen Stars der Fantasy. Er wurde auserwählt, Robert Jordans großen Fantasy-Zyklus »Das Rad der Zeit« fortzuschreiben. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

Mehr auf seiner Homepage: http://brandonsanderson.com/

Mein Fazit:
Ein wunderbarer High Fantasy Roman den ich wirklich gerne gelesen habe. Anfangs war ich noch geschockt von der Seitenanzahl, weil ich in der Onleihe garnicht nachgucke wie viele Seiten ein Buch hat, aber diese vergingen wie im Fluge und ich muss unbedingt schauen das ich noch mehr Bücher von dem Autor bekommen :D

von mir gibts 5 von 5 Chibis

 

Sonntag, 16. November 2014

[Rezension] Passagier 23 von Sebastian Fitzek

http://www.droemer-knaur.de/buch/7767706/passagier-23 

Kurzbeschreibung:
Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …

 Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover unglaublich gut gemacht, wenn man den Schutzumschlag abnimmt, sieht man das Meer komplett, wenn man ihn drauf hat dann sieht man es durch ein Bullauge. Es ist wirklich sehr passend gestaltet für dieses Buch

Der Protagonist:
Martin Schwartz hat seine Familie auf hoher See verlorgen, doch plötzlich befindet er sich wieder auf der "Sultan of the Seas", denn dort ist ein Mädchen aufgetaucht, das über 2 Monate verschwunden war...
Ich finde Martin irgendwie seltsam, er tut sich viel an und es scheint ihm wirklich egal zu sein was ihm passiert, denn er hat alles verloren. Dennoch kümmert er sich um die schwächsten und setzt sich für sie ein, das habe ich an ihm bewundert. Im allgemeinen fand ich ihn als Protagonisten genau richtig, denn er hat so gut in diese Geschichte gepasst.

Der Schreibstil:
Wie von Fitzek gewohnt gibt es immer wieder Ereignisse im Buch an die man nie gedacht hätte. Es gibt Überraschungen und überall lauert die Gefahr - und wie soll es anders sein, man erfährt wirklich erst am Ende was denn nun eig. wirklich los ist. Das liebe ich an diesem Schreibstil besonders.
Jedoch muss ich zugeben das mir in diesem Buch irgendwas gefehlt hat, ich kann nicht beschreiben was es genau war, dennoch hat es mich nicht gänzlich vom Hocker gerissen.

Der Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.

mehr findet ihr auf seiner Homepage: Klick
und auf seiner Facebookseite: Klick

Mein Fazit: 
Bereits wie bei dem Buch "Noah" hat mich das Buch im Anschluss sehr zum Nachdenken angeregt, denn es zeigt Abgründe der Menschen die sonst immer verschwiegen werden, was ich fast noch schlimmer finde. Ich fand dieses Buch wirklich gut und habe mich sehr darauf gefreut es zu lesen. Wie die meisten ja wissen bin ich sehr großer Fitzek-Fan und habe alle seine Bücher.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Großer Dank auch an den Droemer-Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar

Samstag, 15. November 2014

[Rezension] Vollkommen von Patricia Rabs

http://www.carlsen.de/epub/vollkommen/62674

 Kurzbeschreibung:

Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lukas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lukas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierten… 

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover wirklich schön gemacht, es passt auch total zum Titel des Buches.

Die Protatonistin:
Teresa mochte ich von Anfang an, sie ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und kümmert sich um ihre Schwester und die Kinder vom Rand, die es noch schlechter erwischt hat als sie. Sie bringt ihnen Lesen und Schreiben bei und verliebt sich sogar.
Tess ist aber auch eher unsicher, sich selbst gegenüber. Sie hat wenig Selbstvertrauen und schämt sich dafür das sie nicht zur Spende gehen kann.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil war seh angenehm zu lesen. Ich mochte es, weil die Figuren schön ausgearbeitet waren und man der Story gut folgen konnte. Es gab wenige fremdwörter und auch die länge des Buches und der Kapitel fand ich super. Gerade für Jugendliche ist das Buch super geeignet

Die Autorin:
Patricia Rabs ist Theaterschauspielerin und stand viele Jahre in Aachen auf der Bühne. 2011 zog sie für zwei Jahre nach Japan und hat sich damit ihren größten Traum erfüllt. In dieser Zeit begann sie auch mit dem Schreiben und Publizieren von Romanen. Nebenbei hat sie sich zum Ziel gesetzt alle Stephen-King-Bücher zu besitzen, ihre Babyratte Hermine zu erziehen und hinter das feine Netz der Welt zu blicken. 

 Mein Fazit:
Ich fand das Buch wirklich toll, es war auf jeden Fall mal etwas neues, was ich davor noch nicht gelesen habe und ich hatte Spaß es zu lesen. Einzig vom Ende war ich etwas enttäuscht, da ich schon gerne hätte wissen wollen wie es weiter geht

von mir gibts 4 von 5 Chibis

 

Dienstag, 11. November 2014

[Rezension] Das Haus Komarow von Axel Saalbach

 

Kurzbeschreibung:
Unzählige Jahre des Krieges lasten auf Deutschland, das nur noch der unbedeutende Teil eines riesigen russisch-europäischen Zarenreichs ist. Technologie ist verschwunden, soziales Leben findet nicht mehr statt und die Bevölkerung leidet. Die Polizeigewalt wird von Söldnern ausgeübt, die im Dienste von Versorgerclans stehen und ihre Macht ausnutzen, um die Menschen zu terrorisieren. Erst als einem dieser Clans, dem Hause Komarow, die Herrschaft über das deutsche Gebiet zugesprochen wird, keimt Hoffnung auf. Nach dem heimtückischen Mord am Oberhaupt der Familie liegt es an einem einzigen Mann, diese Hoffnung nicht sterben zu lassen ...

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover wirklich gelungen, dieses dunkle Grün passt super zur Story die sich viel im Wald abspielt und auch das Wappen des Hauses gefällt mir gut

Der Protagonist:
 Anatol wurde des Mordes an seinen Vater bezichtigt und ist deshalb auf der Flucht, aber er hat einen Plan wie er seinen älternen Bruder überführt.
Ich mochte Anatol von Anfang an, er ist ein netter, smarter Kerl den ich selbst nie eines Mordes bezichtigen würde, aber die Leute im Buch (seine Familie) sieht das anders. 
Er ist ein zäher Bursche, der schon viel mitgemacht hat und man wünscht sich richtig das die Story gut für ihn ausgeht

Der Schreibstil:
Bereits am Anfang des Buches wird es sehr spannend und diese Spannung hällt auch während des Buches gut an. Ich finde den Schreibstil sehr flüssig, jedoch waren öfter mal kleine Stellen die sich gezogen haben. Trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten.

Der Autor:
Axel Saalbach ist ein viel beschäftigter Mensch. Der umtriebige Leipziger leitet einen europaweit agierenden Vertrieb für Süßstoffe und Süßwaren, ist der Kopf zahlreicher Internetplattformen und begeisterte (oder verärgerte) über viele Jahre mit unzähligen Kolumnen die deutschsprachige Kampfsport-Szene.
Als ob all dies noch nicht genug wäre, hat er seine schreiberische Tätigkeit nun auf ganz andere Bereiche ausgedehnt und ist unter die Romanautoren gegangen. Sein Erstlingswerk "Das Haus Komarow" wurde am 24. Oktober 2014 vom Latos-Verlag veröffentlicht.

Mehr von Axel gibts hier: Klick
oder auf seiner Facebookseite: Klick

Mein Fazit:
Für ein Erstlingswerk ist dieses Buch wirklich super geworden, ich hab mich sehr gefreut das ich die Reise von Anatol miterleben durfte und bin gespannt auf weitere Bücher von diesem Autor.

von mir gibts 4 von 5 Chibis



 

Donnerstag, 6. November 2014

Übersicht Seitenleser Challenge bis Oktober

 

Heute zeige ich euch mal den momentanen stand für die Seitenleser Challenge

viele sind wir ja leider nicht mehr, aber jeder von euch hat noch eine Chance

und da wir auch nur noch 4 Leute sind hab ich eine kleine Überraschung für euch

auch der vierte Platz bekommt ein kleines Trostgeschenk von mir ♥

Ich freu mich auf die nächsten 2 Monate mich euch

und bald könnt ihr euch auch für die Seitenleser Challenge 2015 bewerben ;)

eure Sally

[Rezension] Bist du ein Star? von Christine Millman

http://www.carlsen.de/epub/bist-du-ein-star/62330 

Kurzbeschreibung:
Er ist der Sonnyboy mit den stahlblauen Augen: Der neunzehnjährige Jonas ist als ehemaliger Kinderstar an Blitzlichtgewitter und Glamour gewöhnt. Niemand kann auf Anhieb so umwerfend lächeln wie er. Die schüchterne Emily hingegen würde jeder Kamera am liebsten meilenweit fernbleiben. Niemals hätte sie gedacht, dass sie es neben dem arroganten Jonas in die Talentshow »Bist du ein Star?« schaffen würde, aber sie hat eine Stimme aus Gold, mit der sie sich gegen sämtliche Konkurrenten behauptet. Als Emily und Jonas ein Liebespaar spielen sollen, um die Zuschauerzahlen anzukurbeln, lassen sich beide nur widerwillig auf die Inszenierung ein, bis sie merken, dass sie gar nicht so unterschiedlich sind, wie es anfangs schien. Doch nur einer kann gewinnen...

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover sehr schön gemacht, ich bin ja großer Fan der Farbe lila und da gefällts mir natürlich noch besser.
Das Mädchen das man darauf sieht ist sehr wahrscheinlich die Protagonistin, das finde ich gut :)

Die Protagonisten:
Emily: Sie ist eine junge Frau von 18 Jahren, aber doch eher altmodisch. Sie hat keine hippen Klamotten und kommt eher Mauerblümchen daher. Bei "Bist du ein Star?" macht sie nur mit, weil ihre beste Freundin darauf bestanden hat.
Ich mochte Emily gerne, auch dabei zuzusehen (oder lesen ^^) wie sie immer mehr selbstbewusstsein bekommt fand ich super.

Jonas: Er ist der Sonnyboy der schon als Kind ein Star (á la Justin Bieber oder wie der heißt) mit "Bist du ein Star?" möchte er sein Comeback feiern.
Ich mochte ihn nicht so, er war arrogant und hat sich über allem erhaben gefühlt, auch das er sich so stark von seiner Mutter beeinflussen lässt fand ich sehr schade.

Der Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil gut gefallen. Er war flüssig und die Spannung war auch super. 
Ich finde die Idee ein Buch über eine Casting-Show zu machen super und die Autorin hat genau so geschrieben wie ich es mir vorgestellt habe.
Die Kapitel sind aufgeteilt in Emily und Jonas, meist abwechselnd, damit man auch alles mitbekommt.

Die Autorin:
Christine Millman lebt in einem beschaulichen Kurort in Hessen. Da dort rein gar nichts los ist, bleibt ihr keine andere Wahl, als sich immer wieder in fiktive Abenteuer zu stürzen, sei es durch Lesen, Filme oder Schreiben. Gelernt hat sie Erzieherin, später schulte sie zur Mediengestalterin um. Zurzeit arbeitet sie für eine regionale Zeitung und schreibt nebenbei an ihrem nächsten Roman.

Mein Fazit:
Bist du ein Star? war ein tolles Jugendbuch, das ich gerne gelesen habe. Die Story war fesselnd und auch mal etwas anderes. Ich freue mich schon auf das nächste Buch dieser Autorin

von mir gibts 4 von 5 Chibis

 

Mittwoch, 5. November 2014

[Rezension] Das Lächeln der Leere von Anna S. Hopfner

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Laecheln-der-Leere/Anna-S-Hoepfner/e451746.rhd 

Kurzbeschreibung:
Sofia ist gerade einmal vierzehn Jahre alt – und magersüchtig. Anstatt wie alle anderen in ihrem Alter erste Erfahrungen mit Jungs zu machen und Partys zu feiern, steckt sie in einer Klinik fest, in der sie neu erlernen soll, was für andere Jugendliche selbstverständlich ist: leben. Schnell spürt sie, dass es gar nicht so einfach ist, ihre Sucht aufzugeben und etwas zu finden, was die Leere in ihr wirklich ausfüllt. Tag für Tag kämpft sie sich durch den Klinikalltag, auf der Suche nach sich selbst. Sie begegnet dort Mädchen, die sie verstehen und im Gesundwerden bestärken. Und ganz langsam findet Sofia etwas wieder, das sie vor langer Zeit verloren hat: ihr Lächeln.

Meine Meinung:

Das Cover:
Man sieht auf dem Cover eine Frau auf einem Bett, sie sieht sehr dünn aus und genau darum geht es auch in diesem Buch. Ich finde das Cover gelungen, aber richtig toll finde ich es nicht

Die Protagonistin:
Sofia ist Magersüchtig und kommt in eine Klinik. Sie ist sehr reif für ihre 14 Jahre und wenn es nicht dort gestanden wäre, hätte ich sie auf 17 oder so geschätzt. Ich mochte sie, obwohl sie ein eher stilles Mädchen ist das sehr an sich selbst zweifelt. Trotzdem konnte ich mich gut in sie hinienversetzen

Der Schreibstil:
War etwas gewöhnungsbedürftig. Ich weiß garnicht was daran so anders war, irgendwie kam mir die Story nicht so flüssig vor. Die Sätze waren teilweise etwas abgehackt.
Trotzdem war das Buch schön zu lesen und ich hab es sogar in einen rutsch durch gehabt

Die Autorin:
Anna Höpfner wurde 1996 geboren und lebt mit ihrem Zwillingsbruder, dem zwei Jahre älteren Bruder und ihrer Mutter zusammen. Aufgrund ihrer Anorexie verbrachte sie zwei Monate in einer Fachklinik für Essstörungen. In dieser Zeit entstand die Idee für den Roman, die sich durch viele Gespräche mit anderen Betroffenen verfestigte. Dabei wurde häufig der Wunsch geäußert, nicht nur Bücher über die Entstehung einer Essstörung, sondern auch von dem Kampf dagegen lesen zu können. 
 
Sucht mal ein Bild von ihr im Internet, ich finde sie wirklich wunderschön :)
 
Mein Fazit:
Eine sehr bewegende Geschichte die mich berührt hat. Ich finde die Geschichte auf jeden Fall lesenswert und interessant. Leider ging das Ende sehr schnell, ich hätte mir gewünscht das man noch ein bisschen was erfahren hätte.

von mir gibts 3 von 5 Chibis



Dienstag, 4. November 2014

[Rezension] Der Dichter des Teufels von Tanja Schurkus

http://www.dotbooks.de/e-book/274870/der-dichter-des-teufels 

Kurzbeschreibung:
Ein einsames Dorf anno 1812: Im Hunsrück glaubt man noch immer an dunkle Gestalten, die der Teufel höchstselbst auf die Erde schickt, um die Menschen heimzusuchen. Der Gendarm Picaud gibt nichts auf dieses Geschwätz – bis der junge Handwerksbursche Ferdinand ihn um Hilfe bittet: Seine Braut Lucinde ist in der Hochzeitsnacht verschwunden. Aber wurde die junge Frau wirklich von Dämonen geraubt? Picauds Ermittlungen führen nach Heidelberg. Dort begegnet er dem Dichter Sylavon, dessen Werk von Schauergestalten und Teufelswerk erzählt – und der eine geheimnisumwitterte rote Tinte begehrt, für die ihm kein Preis zu hoch ist …

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover wirklich wunderschön gemacht, man sieht eine Feder die mit roter Tinte. Ich finde das Bild sehr passend, da es sich ja um einen Mittelalterlichen Roman handelt und es geht auch um diese mysteriöse rote Tinte :) 

Der Protagonist:
Ferdinand ist frisch verheiratet, gemeinsam mit seiner Braut nächtigt er in einer Herberge. Nachts werden sie jedoch überfallen und so beginnt Ferdinand die Suche nach seiner Braut.
Ich fand ihn von Anfang an sympatisch und auch sein Handeln war gut nachvollziehbar. Der Charakter war schön ausgebaut und ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen.

Der Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Es war leicht zu lesen, auch wenn ich das ein oder andere Wort mal nachschlagen musste (was ja auf einem Ebook-Reader kein Problem ist). Sehr schön fand ich das im Anhang noch erläutert wurde was von dieser Geschichte wahr ist und was nicht. Da ich bei sowas immer total interessiert bin hab ich mich gefreut das ich nicht erst alles im Internet recherchieren musste :D

Die Autorin:
Tanja Schurkus wurde 1970 in Köln geboren. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin und einem Studium der Literaturwissenschaften arbeitet sie heute überwiegend als freie Autorin. Ihre Leidenschaft gilt dem 19. Jahrhundert, jener Zeit, in der auch ihr Roman „Der Dichter des Teufels“ angesiedelt ist.

Hier kommt ihr zu ihrer Facebookseite: Klick

Mein Fazit:
Eine spannende Geschichte über Entführungen, düsteren Gestalten und die mysteriöse rote Tinte. Mir hat das Buch gut gefallen und ich bin froh das ich das Buch beim Verlag angefragt habe. Mich hat die Story richtig gefesselt und hatte es sehr schnell durch. 
Ich kann es auf jedem Fall weiterempfehlen :)

von mir gibts 4 von 5 Chibis





Samstag, 1. November 2014

[Rezension] Suicide: 3 Monate und ein Tag von Stefan Lange

http://www.amazon.de/Suicide-Drei-Monate-ein-Tag-ebook/dp/B00O90T9SG/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1414838510&sr=8-3&keywords=suicide 

Kurzbeschreibung:
»Ich spürte Wärme. Langsam erwachte ich aus diesem Traum, der mir seltsam bekannt vorkam und öffnete die Augen …«
Sevilla in den 1990ern. Stefan widerstreben Karrieretreppen, er sieht seine nächste Station in Spanien. Leichtigkeit, Sonne in seinem Leben, Streifzüge durch die Stadt. Und ganz nah bei sich, in der Residenz entdeckt er eine ganz besondere Sehenswürdigkeit: Susanne.
Ist sie genau die Eine? Es beginnt eine Sevillana der besonderen Art: Leidenschaft, Gleichklang und Gegentakt. Aus sinnlichem Tanz wird bitterer Ernst. Ein altes Trauma reißt einen Abgrund auf.
In einer tagebuchartigen Rückblende erzählt Stefan Lange die Geschichte einer passionierten Liebe, eines Lebens zwischen Manie und Depression. Die Sprache besticht durch Klarheit; schonungslos offen, zynisch-brutal und sehnsüchtig-hoffnungsvoll zugleich rührt der Autor mit Suicide an ein Tabuthema.

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover sehr gelungen, man sieht ein päärchen das sich umarmt und gleichzeitig eine Gasse die Menschenleer erscheint. Meiner Meinung nach passt es wirklich perfekt zum Buch

Der Protagonist:
Beim Protagonisten handelt es sich um den Autor selbst: Stefan Lange.
Von Anfang an kommt er als sympatischer Mensch rüber und je länger man seine Geschichte mit erfährt, desto mehr fühlt man sich mit ihm verbunden. Auch wenn in seinem Buch die Depression manchmal ein klein wenig zu viel des guten war habe ich es gerne gelesen

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann das Buch schnell durchlesen, wobei man auch teilweise einen Moment der ruhe benötigt um für sich selbst das zu verarbeiten oder wiederzuspiegeln was in der Geschichte passiert. Die länge der Kapitel war für mich wirklich super, ich hatte nicht das Gefühl ich werde überhäuft mit Fremdwörtern und die Art wie die Story geschrieben wurde geht einem sehr nahe

Der Autor:
Hier gehts auf seine Homepage, schaut doch mal vorbei: http://www.stefan-lange.ch/

Mein Fazit:
Ein faszinierendes Buch das die Geschichte eines Menschen beschreibt die sehr traurig und melancholisch ist. Mir hat die Geschichte gut gefallen, obwohl sehr viel depressivität darin liegt und man auch Dinge liest von denen man eig. immer Abstand nimmt. 

Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Chibis