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Donnerstag, 29. Mai 2014

[Rezi] Die unterirdische Sonne von Friedrich Ani

http://www.randomhouse.de/Buch/Die-unterirdische-Sonne/Friedrich-Ani/e424192.rhd 

Kurzbeschreibung:

Eine Insel. Ein Haus. Ein Keller. Fünf Jugendliche, die mit Gewalt darin festgehalten werden. Kein Tageslicht. Und täglich wird einer von ihnen nach oben geholt. Doch niemand spricht über das, was dort geschieht. Denn wer spricht, stirbt, bekommen sie gesagt. Die Lage scheint aussichtlos, und Angst, Wut, Schmerz, Verzweiflung und Sehnsucht lassen die Jugendlichen beinahe verrückt werden. Doch nichts kann sie retten vor den schrecklichen Dingen, die geschehen. Bis ein neuer Junge zu ihnen gebracht wird, der nicht bereit ist, die Gewalt zu akzeptieren.

Meine Meinung:

Eig. wollte ich das Buch damals bei Lovelybooks gewinnen, zählte aber nicht zu den gewinnern. Dann hab ich gesehen, das es das Buch auch bei uns in der Bücherei gibt und hab natürlich sofort zuschlagen müssen :D 
Die Story klang für mich so interessant, aber leider hat mir das Buch dann nicht so gefallen.

Die Protagonisten:
Maren, Eike, Leon, Noah, Sophia und Conrad sind 11 bis 16 Jahre alt. Sie sind nicht wirklich im Buch beschrieben, man konnte sich kein Bild von den Kindern machen, was ich sehr schade fand. Auch einzelne Charakterzüge waren eher störend im Buch

Der Schreibstil:
Ich hatte das Gefühl das man das Buch auch gut um 100 Seiten kürzer hätte machen können. Z.b. bei der Szene wo sich die Kinder Geschichten erzählen, die hätte ich fast quer gelesen, weil es garnicht relevant für das Buch war fand ich. Auch sosnt gab es immer wieder ellenlange Passagen bei denen ich meinte, das der Autor mit allen mitteln versucht das Buch in die länge zu ziehen. 
Auch schade fand ich das man nie rausbekommen hat was den Kindern eig. dort oben passiert ist.

Mein Exemplar:
war von Onleihe ausgeliehen

Mein Fazit:
Ich fand das Buch eher schwach, habe mir die Story aufwühlender und interessanter vorgestellt, aber letztendlich ging es nur um 5 Kinder die in einem Keller eingesperrt werden und nichts passierte (natürlich ist die Vorstellung über sowas schrecklich, aber für ein Buch hätte ich mir mehr gewünscht)

von mir gibts leider nur 2 Chibis



Kommentare:

  1. sehr schade, habe jetzt schon mehrmals gelesen, dass das Buch nicht so überzeugen kann, obwohl der Inhalt an und für sich schon interessant klingt.

    bei der Überschrift ist dir glaube ich ein Fehler unterlaufen? unterirdische muss es heißen statt unsterbliche ;)

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    1. danke dir ^^ war meine Autokorrektur die den Titel geändert hat :)

      lg

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  2. Ich persönlich finde auch, dass das Buch sehr interessant klingt. Deine Rezension klingt ja nicht unbedingt positiv, obwohl mich einiges, das du als störend empfindest, sogar gut finden würde - die Geschichte der Kinder zum Beispiel. Ich mag Hintergrundwissen. Was mich nur niemals zum Kauf bewegt hätte: Auf dem Cover steht Roman. Ein solches Thema wird in der Regel nur in Psychothrillern so umgesetzt, wie ich es möchte.

    Meiner Meinung nach könnten deine Rezensionen gerne ausführlicher sein und der Textkörper linksbündig (Geschmackssache). Außerdem muss ich anmerken, dass man "die" in diesem Fall groß schreibt, weil es ein Titel ist.

    Liebe Grüße,
    <a href="http://sexbooksandheavymetal.blogspot.com/>Casey</a>

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    1. Vielen dank für deine ehrliche Meinung :D
      das "die" werd ich direkt mal richtig stellen

      liebe Grüße

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  3. Hallöchen,
    ach mensch, ich hatte von dem Titel noch nicht gehört. Nach dem Klappentext, dachte ich "klingt klasse" und dann kam deine Meinung, ist ja fast schon niederschmetternd. Aber ist bekanntlich ja immer Geschmackssache.

    Im Übrigen, ich mag deine Chibis :3
    Liebe Grüße
    Grinsemietz

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  4. Huhu!
    Ich hab das Buch gelesen und fand es doch ziemlich verstörend und erschreckend, aber trotzdem sehr gut umgesetzt.
    Nur weil der Autor nicht explizit beschreibt, was mit den Kindern passiert, machen das die Andeutungen und vor allem auch die Verhaltensweisen der Kinder mehr als klar. Da bedarf es eigentlich keiner genaueren Beschreibungen.
    Die Geschichten, die vielleicht überflüssig, aber für die Kinder umso wertvoller waren, zeigt das menschliche Verhalten, mit so schlimmen Erlebnissen umzugehen.
    Ich fand auch das Interview des Autors sehr interessant - dadurch kann man noch besser verstehen, was er mit dem Buch ausdrücken wollte.

    Liebste Grüße, Aleshanee

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