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Mittwoch, 22. Februar 2017

Rezension | Als die Bücher flüstern lernten von Felicitas Brandt

Als die Bücher flüstern lernten von Felicitas Brandt | Im.press Verlag | Jugendbuch | Ebook | 348 Seiten | Preis 3,99 Euro | ISBN: 978-3-646-60259-3 | Ab 14 Jahren


Um was geht es?

Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zu haben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in eines der Bücher hineingezogen und landen… ja, wo eigentlich?


Meine Meinung:

Schon das Cover hat mich zu diesem Buch hingezogen. Ich finde dem Mädchen auf dem Cover fehlen nur noch die Flügel, dann würde sie wie eine Elfe, oder Fee aussehen :D 
Auch die Farben mag ich total, ich finde das Cover passt einfach perfekt zur Geschichte

Die Protagonistin Hope mochte ich sehr gerne, auch wenn sie ein Straßenkind ist, wirkt sie trotzdem Erwachsen und ihre Taten sind nachvollziehbar.
Man merkt schnell das sie ein großes Herz hat und ich glaube auch deswegen tat sie mir unglaublich leid. Das Leben das sie führen muss, ist für mich eine schreckliche Vorstellung. Auf der Straße, ganz allein ohne Eltern und Freunde im Leben. 
Auch Sam kam sympathisch rüber, er ist zwar aus reichem Hause, aber weder abgehoben noch eingebildet. Dank ihm habe ich aktuell einen ziemlichen Hunger auf Gummibärchen, da er diese im Buch immer gegessen hat.

Der Schreibstil des Buches war einfach und ohne große Fremdwörter. Leider hat mir das Ende garnicht gefallen, denn ich hatte das Gefühl man liest das ganze Buch auf etwas hin das dann auf 2 Seiten abgefertigt wird. Das fand ich unglaublich schade, da ich viel mehr erwartet habe. 
Trotzdem war die Geschichte über sehr spannend und interessant geschrieben, da man nie wusste in welcher Geschichte die beiden als nächstes landen würden und was allgemein als nächstes passieren wird.


Die Autorin:
Felicitas Brandt, wohnhaft in dem kleinen Holzwickede, konnte die Finger noch nie von Büchern lassen. Während des Abiturs begann sie, ihre eigenen Geschichten zu schreiben, Figuren ins Leben zu rufen und neue Welten zu erschaffen. Sie möchte die Menschen damit berühren, zum Nachdenken, Lachen und Weinen bringen. Ihr Traum: eine Hütte in der freien Natur, zwei große Hunde vor einem prasselnden Kaminfeuer, Laptop auf dem Schoß, den Geruch alter Bücher und Kakao in der Nase und die Idee einer neuen Geschichte vor den Augen.


Links:


Fazit:
Eine schöne Geschichte mit einem viel zu schnellen und unspektakulären Ende

3 von 5 Chibis





Montag, 20. Februar 2017

Rezension | Leander sieht Maud von Nadia Marfaing

Leander sieht Maud von Nadia Marfaing | Knesebeck Verlag | Jugendbuch | 208 Seiten | Preis 14,95 Euro | ISBN: 978-3-86873-752-3 | Ab 16 Jahren | Erscheinungsdatum: 12.08.14 | Übersetzt von: Ingrid Ickler


Um was geht es?

Seit dem Unfall, der Maud das Augenlicht gekostet hat, schottet sie sich völlig von der Außenwelt ab und verkriecht sich in ihrer neuen Dunkelheit. Nur Leander, den Maud bisher kaum beachtet hat, lässt sich nicht abwimmeln und lockt sie nach und nach aus ihrer Isolation: Ausfl üge mit dem Tandem, Tischtennis nach Gehör, Kino ohne Bilder. Doch Maud ist nicht so einfach zu bezaubern, wie er vielleicht gehofft hat, und stößt ihn immer wieder von sich fort. Die ersehnten Küsse muss sich Leander stehlen. Als Maud eines Tages verkündet, sie wolle ihn zwei Monate lang nicht sehen, hält Leander das nur für eine neue Prüfung für
den Helden in der strahlenden Rüstung . . .


Meine Meinung:

Das Cover zum Buch gefällt mir richtig gut, ich liebe diese Wasserfarben und die Zeichnung der beiden Protagonisten. Ein echter hingucker, obwohl es so einfach ist.

Leider hatte ich ein wenig Probleme mit den Protagonisten. Maud ist durch einen Unfall blind geworden und deshalb sehr depressiv und mürrisch. Sie will niemanden an sich heran lassen und lieber alleine sein. Aber das lässt Leander nicht zu, denn er ist verliebt in Maud und will ihr zeigen, das sie trotzdem noch ein Leben hat, obwohl sie blind ist.
An sich hört sich das alles recht gut an, doch Leander war mir einfach viel zu aufdringlich und ging zu aggressiv an die Sache ran. Es gab Szenen da hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen, weil ich mir dachte sowas kanns echt nicht geben.
Zum Beispiel gibt es eine Szene im Buch, in der er mit Maud ins Schwimmbad geht. Sie fühlt sich nicht wohl, da es laut ist und sie nichts sehen kann. Und was macht Leander? Er packt sie und wirft sie einfach ins Wasser.
Ich war geschockt und genervt von ihm, das hat mir irgendwie das Buch kaputt gemacht. Er zeigt ihr zwar das das Leben trotzdem Lebenswert ist, aber manchmal wars echt zu viel des guten.

Auch der Schreibstil ist nichts für mich gewesen. Ich hatte mir zwar die Leseprobe durchgelesen, aber dennoch war ich enttäuscht das sich das während des Buches noch zu verschlechtern schien. Am Anfang mochte ich den Schreibstil echt gerne, er war flüssig und klar zu lesen, doch irgendwann fängt es an einfach nur noch verwirrend zu sein und die Dialoge sind doch eher unschön und viel zu abgehakt gehalten. 
Ich hatte nicht mehr das Gefühl das das Buch einen richtigen Lesefluss hat und das fand ich unglaublich schade.

Was mir jedoch gefallen hat war das die Kapitel auch in Blindenschrift geschrieben waren, es hat wunderbar ins Buch gepasst und auch das Ende der Geschichte fand ich nicht schlecht. Jedoch hatte ich mir eine größere Message gewünscht.


Die Autorin:
Nadia Marfaing, ehemalige Erdkundelehrerin, engagiert sich in vielen sozialen Projekten, u. a. im Kampf gegen den Analphabetismus bei Blinden, denn das Erlernen von Braille ist noch immer keine Selbstverständlichkeit. Leander sieht Maud ist ihr erstes Jugendbuch.


Links:


Fazit:
leider hab ich bei dem Buch wohl zu viel erwartet, es ist eine schöne Geschichte für nebenbei, aber mehr leider auch nicht.

2 von 5 Chibis


Samstag, 18. Februar 2017

Rezension | Es beginnt am siebten Tag von Alex Lake

Es beginnt am siebten Tag von Alex Lake | Harper Collins | Taschenbuch | Thriller | 472 Seiten | Preis 15,00 Euro | ISBN: 978-3-95967-055-5 | Erscheinungsdatum 05.12.16

Um was geht es?

Erst deine Tochter und dann du…
Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …


Meine Meinung:

Irgendwie dachte ich bei dem Cover erst, das es sich um Wasser handelt, über dem das Mädchen schaukelt. Erst als ich das Buch in Händen hielt sah ich das es sich dabei um einen Rasen handelt.
Ich finde das Cover irgendwie sehr bedrückend, das Mädchen scheint sich beim Schaukeln nicht zu freuen und der Himmel sieht mehr als düster aus, genauso wie der Wald.

Auch die Geschichte ist sehr bedrückend, ein Mädchen verschwindet einfach spurlos und niemand weiß wie das passieren konnte. 

Unsere Protagonistin Julia ist Anwältin und lebt zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem Haus. In der Ehe krieselt es und Julia möchte sich scheiden lassen. Schon lange merkte sie, das ihr Mann nicht mehr das ist was sie von ihm erhofft hatte. Das geschieht kurz bevor Anna verschwindet.
Meiner Meinung nach verhält sich ihr Mann auch nachdem Anna weg ist unmöglich. Man sieht keine Einheit mehr zwischen den beiden und jeder beschuldigt den anderen. Sowas finde ich sehr schade, denn man sollte ja zu aller erst an das wohl der Tochter denken.
Trotzdem mochte ich Julia, ich kann sie gut verstehen und wusste warum sie Dinge tat, die im Buch vorkommen. Ich konnte mich gut in sie hinein versetzen.

Der Schreibstil des Buches war für einen Thriller perfekt, es war düster, bedrückend und auf jeden Schlag folgte ein weiterer. Leider wusste ich bereits nach wenigen Seiten wer es gewesen war - bzw vermutete es und dies hat sich dann bewahrheitet. Das hat mir aber nichts von der Spannung weg genommen, denn man weiß ja trotzdem nicht wie es genau gemacht wurde usw.
Das Buch war auch ziemlich mittig in 2 Hälften geteilt. Einmal die Tage an denen Anna weg ist und dann die Tage an denen Anna wieder da ist. Die Kapitellängen fand ich ebenfalls sehr gut, nicht zu lang und nicht zu kurz. 
Was mir auch gefallen hat waren die Kapitel die vom Entführer aus geschrieben waren, er hat sich selbst in der dritten Person gesehen und das fand ich schon sehr spannend.


Der Autor:
Alex Lake ist ein Pseudonym für einen in den 70er Jahren im Nordwesten von England geborenen Autor, der nun in den USA lebt. „Es beginnt am siebten Tag“ ist sein erster Roman und war bei Erscheinen eine Ebooksensation. Der Autor schreibt an seinem zweiten Roman.


Links:


Fazit:
Ein erstklassiger Debütroman, der schon mit größeren Schriftstellern mithalten kann. Mir hats gefallen

4 von 5 Chibis



Mittwoch, 15. Februar 2017

Rezension | Fairies 1 - Kristlallblau von Stefanie Diem

 Fairies 1 - Kristlallblau von Stefanie Diem | Impress Verlag | Ebook | 403 Seiten | Preis 3,99 Euro | ISBN: 978-3-646-60311-8 | Jugendfantasy | Ab 14 Jahren | Teil 1 der Reihe

Um was geht es?

Abgöttisch schön, betörend elegant und absolut stilsicher – das sind Eigenschaften, von denen die 18-jährige Sophie nur träumen kann. Bis sie zur Feier ihres Schulabschlusses ins exotische Lloret de Mar reist und dort dem atemberaubend gutaussehenden Taylor über den Weg läuft. Dieser entdeckt das in ihr, was sie niemals in sich sehen konnte: Sophie ist eine Fairy und gehört damit zu den schönsten Wesen des Universums. Zumindest fast, denn vor ihrer endgültigen Verwandlung muss die unsichere Abiturientin erst die Akademie der Fairies besuchen und all das lernen, was die Wesensart einer Fairy ausmacht. Und das ist nicht gerade wenig…


Meine Meinung:

Also wenn man nicht bereits nach diesem wunderschönen Cover vom Buch überzeugt ist, dann tuts mindestens der Klappentext. Ich finde die Story hört sich einfach unglaublich gut an und das war sie auch.

Die Protagonistin Sophie findet sich weder Hübsch, noch ist sie groß Selbstbewusst. Doch als sie eines Tages erfährt das sie eine Fairie ist ändert das alles. Sie könnte wunderschön sein.
Ich finde erstmal hört sich das alles doch recht Oberflächlich an, jedoch ist hierraus eine schöne Geschichte geworden. Sophie ist eine tolle Protagonistin, sie ist hilfsbereit und eine Freundin mit der man Pferde stehlen könnte. Bei so einem tollen Charakter gerät das aussehen auch völlig in den Hintergrund, was mir an der Story besonders gefallen hat.

Auch der Schreibstil war super. Die Geschichte lies sich locker-leicht lesen und ist im typischen Jugendroman-Stil geschrieben. Die Kapitel hatten zwar teilweiße sehr viele Seiten, jedoch ging das im Lesefluss bei mir total unter und es hat mich nicht gestört.
Die Ideen die im Buch sind fand ich grandios, z.B. das die Schule ein Schiff ist das über die Ozeane schippert, damit es von den Bösen nicht so leicht angegriffen werden kann und nicht so leicht zu finden ist. Einfach super!
Was ich ein wenig schade fand, war das man bei den Unterrichtsstunden nicht dabei war, es wurde zwar kurz am Rande mal erwähnt, aber ich hätte das wohl mit am Spannendsten gefunden und das hat mir irgendwie gefehlt.
Sonst war das Buch sehr aufregend geschrieben und ich freu mich schon sehr auf Band 2 der Reihe. 
Dieser erscheint im April


Die Autorin:
Stefanie Diem lebt und arbeitet und lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn mitten im Allgäu. Schon als kleines Kind verfügte sie über eine lebhafte Fantasie und dachte sich die tollsten Geschichten aus, die sie zu Papier brachte, sobald sie schreiben konnte. Das Schreiben hat sie seither nicht mehr losgelassen und zählt neben dem Lesen zu ihren größten Leidenschaften.


Links:


Fazit:
Ein Buch das ich nur schlecht aus der Hand legen konnte. Ich bin gespannt auf Band 2

4 von 5 Chibis


Montag, 13. Februar 2017

Rezension | Rauklands Sohn von Jordis Lank

Rauklands Sohn von Jordis Lank | Verlagshaus El Gato | Taschenbuch | 364 Seiten | Preis 12,90 Euro | ISBN: 978-3-943596-04-5 | Erscheinungsdatum 07.03.13 | Ab 14 Jahre | Jugendfantasy | Band 1 der Trilogie

Um was geht es?

Ronan ist Sohn des Königs von Raukland. Sein Vater ist der mächtigste Herrscher im Nordmeer: ein machtgieriger Mann, der sein Land von einem Krieg in den anderen führt. Ronan hat nie gelernt, das infrage zu stellen: Freundschaften sind ihm unbekannt und die einzige Liebe, die er kennt, gilt seinem Schwert. Doch dann fällt Ronan in Ungnade und wird auf die nordische Insel Lannoch verbannt. Das Eiland muss er einnehmen oder er verliert den Thron. Mit Waffengewalt ist das aussichtslos: Ronan braucht nicht nur einen Freund an seiner Seite, er muss auch die Achtung der Prinzessin von Lannoch gewinnen. Wie man das anstellt, kam in seinem Schwerttraining jedoch nicht vor.


Meine Meinung:

Mich spricht das Cover sehr an, da ich total auf Burgen und Ritter usw. stehe. Es passt auch unglaublich gut zum Buch und macht total Lust auf diese Story.

Wir begleiten unseren Protagonisten Ronan auf seiner Reise zur Insel Lannoch. Er wurde von seinem Vater dort hin geschickt um sie einzunehmen, als Strafe dafür das er einen Kampf verschlafen hat, dessen Anführer er sein sollte.
Am Anfang ist Ronan ein rauer, ungehobelter Klotz. Ich konnte seine Handlungen auch nicht recht verstehen, doch irgendwann wird er umgänglicher, man merkt das hinter der Fassade mehr steckt, als ein Rüpel. Er ist ein guter Kerl und das hat mir unglaublich gut gefallen. 
Dann gibt es noch Liam, ein junger Mann, den Roman aus dem Wasser gezogen und vor dem Ertrinken gerettet hat. Dieser wird sein Freund beim bewältigen der Aufgaben. Ich muss sagen, Liam mochte ich nicht so gerne, da er doch eher ein Angsthase ist wenns zur Sache geht. Er ist Ronan jedoch ein sehr guter Freund und es hat mich für ihn gefreut, das er jemanden um sich hat.

Die Aufgaben des Königs fand ich sehr interessant, es war sehr spannend geschrieben und man hat immer auf die nächste hingefiebert. Auch das Lösen der Aufgaben war teils sehr heikel, ich konnte das Buch garnicht mehr weg legen, weil ich einfach wissen wollte was noch alles kommt, was unsere Protagonisten noch erleben und ob sie es schaffen würden, alles zu bewältigen. 

Allgemein war das Buch sehr schön geschrieben, der Schreibstil war flüssig und sehr detailliert beschrieben, sodass man sich alles genau vorstellen konnte. Die Charaktere hatten alle ihre persönliche Note und man konnte bereits nach kurzer Zeit alle gut auseinanderhalten. 

Unglaublich toll fand ich zum Schluss des Buches auch noch die "Outtakes", also die vertipper der Autorin, die beim Lektorat aufgefallen sind. So etwas habe ich noch nie in einem Buch gesehen und finde diese Idee einfach unglaublich toll. Ich habe tränen gelacht und kann das allen Autoren einfach nur Empfehlen. Probiert das mal aus :D


Die Autorin:
Jordis Lank kam Anfang der siebziger Jahre im äußersten Zipfel des Bergischen Landes zur Welt. Zusammen mit vierzehn Hühnern, einem Hahn, 623.484 Bienen und geschätzten fünf Kaninchen wuchs sie in einem riesigen, halbwilden Garten auf, veranstaltete Schneckenwettrennen und konnte aus Weidenrinde unglaublich laute Hupen basteln.

Wenn sie nicht gerade schreibt, wirft sie Bälle und Keulen in die Luft, sucht verborgene Schätze per GPS oder spielt sich mit Freunden durch Brettspielestapel - das Erzählen von Geschichten ist und bleibt jedoch ihre größte Leidenschaft.


Links:


Fazit:
Ein toller einstieg in die Trilogie, die Lust auf mehr macht. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band der Reihe

5 von 5 Chibis


Rezension | Göttlich verloren von Josephine Angelini

Göttlich verloren von Josephine Angelini | Oetinger Verlag | Ebook | 512 Seiten | Preis 9,99 Euro | ISBN: 978-3-8415-0138-7 | Jugend-Fantasy | Erscheinungsdatum: 01.10.14 | Ab 14 Jahre | Teil 2 der Trilogie

Um was geht es?

Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, aber noch schlimmer quält sie tagsüber, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Und dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint, und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich!


Meine Meinung:

Da ich den ersten Band bereits im Dezember gelesen habe und ihn nicht schlecht fand, wollte ich auch gerne mit der Reihe weitermachen. Das ganze lese ich zusammen mit einer anderen Booktuberin und ich liebe es einfach mit direkt immer mit anderen austauschen zu können.

Die Protagonisten des Buches sind uns bereits von Band 1 bekannt. Die wunderschöne Helen, die Blitze verschießen kann und obendrein auch noch Fliegen kann ist natürlich wieder die Hauptperson im Buch. Ich mag sie immernoch total gerne und ich finde sie sehr passend zur Geschichte, man bekommt Hautnah mit was sie alles erlebt und ich finde es unfassbar spannend.
Lucas kennen wir ebenfalls von Band 1. Er gehört zur Delos Familie und im ersten Band wollten sich die beiden zuerst Umbringen, haben sich aber dann gegenseitig das Leben gerettet und sind nun Freunde.
Neu hinzugekommen ist Orion und ich liebe ihn. Er ist ein wirklich toller und interessanter Charakter, der viele Facetten aufweist. 
Ich kann mich jedoch nicht entscheiden ob ich hier eher Team Lucas oder Team Orion sein soll.

Der Schreibstil in Band 2 war meiner Meinung nach viel besser, es war unglaublich viel Spannung im Buch und die Geschichte hat richtig an Fahrt aufgenommen, was ich super fand. Normalerweiße sind die zweiten Bände ja immer die schwächsten, das kann ich aber von diesem Buch überhaupt nicht behaupten, es hat sich noch verbessert.


Die Autorin:
Josephine Angelini wurde in Massachusetts geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Josephine Angelini lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles.

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Mein Fazit:
Ein wunderbarer zweiter Band, ich bin begeistert wie sich die Geschichte gewandelt hat. 

4 von 5 Chibis



Samstag, 11. Februar 2017

Rezension | Die Perlenfrauen von Katie Agnew

Die Perlenfrauen von Katie Agnew | Heyne Verlag | Broschiertes Taschenbuch | Roman | 560 Seiten | Preis 9,99 Euro | ISBN: 978-3-453-42029-8 | Erscheinungsdatum: 13.02.2017

Um was geht es?

Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?


Meine Meinung:

Allein dieses Cover hat mich schon überzeugt gehabt von diesem Buch, ich finde es wunderschön und es glitzert auch noch wie eine Perle, wenn man es ins Licht hällt, ist das nicht der Hammer? Ich persönlich bin davon sehr begeistert und hab mich aufs Lesen gefreut.

Leider mochte ich die Protagonistin zu Anfang gar nicht, denn sie lebt ein Leben das ich fürchterlich finde. Sie arbeitet nicht, liegt auf anderer Leutes Tasche und Schnorrt sich durch die Gegend. Solche Personen kann ich persönlich einfach nicht ab, deswegen hatte ich sie eigentlich schon abgestempelt.
Doch während der Geschichte, merkt man warum sie so ist, was passiert ist und das sie doch ganz anders sein kann, als man am Anfang glaubt.
Die Entwicklung die die Protagonistin durchmacht ist einfach wunderschön anzusehen und zum Schluss habe ich sie doch sehr gerne gemocht :)

Mir ist bei dem Buch zu allererst aufgefallen das die Schrift sehr klein ist, dies kann jedoch dran liegen das ich davor ein Buch gelesen habe das sehr groß geschrieben war und nebenbei noch ein Ebook lese, das ich mir angepasst habe. Ich habe mich dann aber ab der hälfte des Buches daran gewöhnt gehabt und es war weiterhin kein Problem.
Der Schreibstil hat mich durchweg gefesselt und ich konnte es kaum erwarten zu erfahren wie das ganze Endet. Wir haben 3 Handlungsstränge, die am Ende natürlich zusammentreffen, wie das aber passiert verrate ich nicht.
Zum einen sind wir bei Sophia und ihrer Großmutter, dann haben wir Aiko, die asiatische Perlentauchertochter und dann noch Dominic, der von seiner Frau verlassen wurde.
Alle 3 Handlungsstränge sind auf ihre weiße interessant, mein liebster war übrigens der mit Sophia.

Am Ende des Buches hatte ich etwas das Gefühl das die Autorin schnell mit dem Buch fertig werden wollte, denn es ging auf einmal sehr schnell, was ich sehr schade fand. Dennoch finde ich den Schluss des Buches sehr schön gestaltet und war zufrieden.


Die Autorin:
Katie Agnew wurde in Edinburgh geboren. Sie arbeitete lange Zeit als Journalistin für Marie Claire, Cosmopolitan, Red und die Daily Mail, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Katie lebt mit ihrer Familie in Bath.


Links:


Mein Fazit:
Ein tolles Buch und auch mal ein ganz neues Genre für mich, mir hats gefallen


4 von 5 Chibis